Haus Baujahr 1970 Strom/Wasserleitungen

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10 Antworten

ich würde sicherheitshabler alle abzweigdosen öffnen und nachschauen, ob wirklich überall alles dreiadrig installiert ist. bei der tour sollte man auch alle Lüsterklemmen gegen Steckleiterklemmen (Wagoklemmen) ersetzen (lassen)

Was auf jeden fall zu machen wäre, wäre der sicherungskasten. nach aktuellem stand muss jeder stromkreis im haus bis 20 Ampere und außerhalb bis 32 Ampere mit einem FI Schalter geschützt werden. das gilt zwar eigenldich nur für die stromkreise, wo sich vom laien bedienbare steckdosen befinden, jedoch rate ich, einfach alles über FI Schalter laufen zu lassen...

am beten gleich mehrere FI Schalter verwenden. dafür müssen aber die Nulleiter seperiert werden.

ich empfehle, weil davon auszugehen ist, dass die schutz- und Nulleiter eh schon sehr kurz sind, in solchen fällen mit reihenstockklemmen zu arbeiten.

ach ja, die automaten sollten auch gewechselt werden. genau wie jene steckdosen, die besonders belastet wurden. also waschmaschine, geschirrspüler und generell in der Küche...

lg, Anna

PS:; was die wasserleitungen betfifft, die kupferrohre und ins besondere die lötverbindungen halten eben NICHT ewig... lass die wasserinstallation ggf. erneuern.

sagt dir am besten ein handwerker deines vertrauens,ein e-check wär schon nicht schlecht mit protokoll dann kannst sicher sein das alles vorschriftsmäßig ist

Warmwasser sollte jetzt geändert werden auf Zirkulationssystem . Mit dem Küchenmöbelkauf ergibt sich sicher eine optimalere E - Ausstattung für Kühlung , Braten , Backen , Kleingeraete , Kaffeemaschine , Toaster , Oberschrankbeleuchtung , Abluft etc.

Ein Handwerker am werkeln = Bastler für Geld .

Braucht eine Zirkulationsleitung nicht eine Pumpe und Strom ? Rechnet sich das ?

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@lesterb42

ja braucht pumpe und würde es vermeiden wenn es durch kurze leitungsverlegung auch so möglich ist

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Darf ich mal fragen, wer da am Werkeln ist?

Und wer sollte Dir via Internet hierzu eine genaue Auskunft geben können?

Hast Du Dir mal Gedanken gemacht, welchen Zweck elektrische Leitungen in den 70-ern und heute haben? Klar, beide führen Strom! Wenn Du aber Pech hast, wurden evtl. sogar noch 2-adrige Leitungen verlegt und die Anzahl bzw. Absicherung der Steckdosen, entspricht ganz sicher nicht den Anforderungen von heute!

Hol Dir vernünftige Fachleute ins Haus, damit Du nicht 2 Wochen nach dem Einzug auf einer Baustelle lebst, weil die Aussagen aus dem Internet nicht der Realität entsprechen!

Mann, mann, mann....koppschüttel....sparen kannst Du an anderen Dingen :-(

kann dich beruhigen,in den 70zigern wurde zumindest bei uns in franken schon 3adrig verlegt und fi war auch vorschrift.zumindest der alte mit 0,5A

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@wollyuno

Jupp, Du redest von der westdeutschen Norm! Leider steht nicht dabei, wo genau sich diese Baustelle befindet! ;-)

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Da kann man ohne alles in Augenschein genommen zu haben nix dazu sagen. Wenn der, der die Kupferrohre verlegt hat gschlampt hat kanns schonmal sein, daß die an den Lötstellen durchfressen wenn sie nach dem verlöten nicht richtig sauber gemacht wurden. Wenn alles dicht ist und gut aussieht (meist sind die ja in der Wand und man siehts nicht) würd ich nix machen.

Bei den Stromleitungen würde ich mir mal den Sicherungskasten und die Kabel anschauen. Eventell auch mal einen Elektriker deines Vertrauens draufsehen lassen. Ein Kriterium was auch für Laien leict erkennbar ist, wäre zum Beispiel bei den Sicherungen sollte zumindest pro Zimmer abgesichert sein - eine Elektrik zum Beispiel wo nur eine Sicherung für das ganze 220V Netz vorhanden ist würde ich neu machen lassen. Aber wie gesagt aus der Ferne schwer zu beurteilen.

Also am Sicherungskasten gibt es viele einzelne Sicherungen, sprich ich kann den Saft pro Zimmer und in der Küche mehrere Stromleitungen einzeln am Sicherungskasten abstellen. Das wäre dann schonmal positiv oder?

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Frag deinen Handwerker ob er irgendwo Asbest gesehen hat, wenn ja, dann von einem Fachmann entfernen lassen. Ein FI-Schalter sollte natürlich auch im Stromkreis drin sein.

fi nicht nur für einen sondern für alle

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Den Zustand der Leitungen kann von hier aus niemand bestimmen. Vertraue den Handwerkern. Wenn schon vieles aufgeschlagen werden muss, lass es gleich mit machen. (Kannst Dir ja auch paralell für Dich Wettbewerbsangebote geben lassen) Unsere grössere Wohnanlage ist Bj. 1973/74, wir haben u.a. sehr viele Wasserschäden und Schäden an den Heizungsrohren. Die Versicherung hat schon Prämien erhöht!

Die Kupferleitungen können drin bleiben, sollte aber alles, waas unter Putz ist, isoliert werden. Was den Strom angeht, so sollten die Kabelinstallationen einem neueren Standard entsprechen.

Also die Nachbarn haben wohl noch einen alten Stromaksten im Keller mit einem riesen Hebel, unsere Anlage sieht zwar auch nicht ganz neu aus, aber halt wie ein normaler Stromkasten. Reicht dies oder müssen wirklich alle Leitungen im ganzen Haus neu verlegt werden?

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@angsthase33

Die Leitungen und Sicherungen sollten so ausgelegt sein, dass man mehrere Elektrogeräte (z.B. Herd und Geschirrspüler) gleichzeitig betreiben kann.

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Das kommt wirklich auf den Einzelfall an.

Gelötete Kupferrohre für Kaltwasser sind beständig - welche für Warmwasser könnten verkalkt sein (austesten).

Stromleitungen sollten in jedem Fall auf neuesten Stand gebracht werden - auch an reichlich Internet- und Antennenkabel denken (am besten für jeden Raum einen Internet- und Antennenzugang legen) !

Die heutigen Anforderungen gerade an Elektroleitungen, Antennenleitungen und Internetverbindungskabel / Netzwerkkabel sind viel höher als früher.

Hallo, also in unserem Haus, Baujahr 1912 ist alles i.O. Lass dich nicht verschaukeln. LG

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