Haus bauen ohne Kapital?

12 Antworten

Eine 100%-Finanzierung kann man auch heute noch bekommen - beste Bonität vorausgesetzt, sogar 120%. Aber dabei verhält es sich wie überall im richtigen Leben: Es gibt nichts geschenkt, und derjenige, der so eine Finanzierung bekommt, braucht sie eigentlich nicht (weil er ohnehin finanziell so gut aufgestellt ist, dass ihm die Banken die Finanzierung mit Kusshand nachwerfen). Für Selbstnutzer kann ich von einem solchen Modell nur absolut abraten. Die Finanzierungskosten sind immens, und sollte irgendwas während der Tilgungsphase schiefgehen (Unfall, längere Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes o.ä.) dann seid ihr beide bis an Euer Lebensende ruiniert. Für Kapitalanleger kann sich so eine Finanzierung rechnen, da die Finanzierungskosten in voller Höhe Werbungskosten sind. Für Privatnutzer jedoch kann man hier nur sagen: Finger weg, und erstmal EK ansparen!

Ja nur wie lange soll ich denn EK ansparen, wenn ich jetzt mit ca. 120 € pro Monat anfangen kann? Wie oben geschrieben, möchte ich nicht erst kurz vor der Rente anfangen zu bauen.

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@Witchblade83

Das ist wahr, aber es hilft Euch ja auch nicht, wenn Ihr für den Rest Eures Lebens ruiniert seid. Alternativ könntet Ihr - falls das für Euch von Interesse wäre - mal bei den örtlichen Kirchengemeinden fragen, ob sie derzeit oder in naher Zukunft Baugrundstücke im Erbbaurecht vergeben. Das ist deutlich billiger, als der reguläre Grunderwerb, und junge Familien sind dort besonders bevorzugt. Auch die Finanzierung eines Baus dürfte sich dadurch wesentlich leichter gestalten (Kirchen und Stiftungen sind die größten Betreiber von Erbpacht in Deutschland). Und dann gibt es noch die Familienprojekte der Kommunen. Hängt halt sehr davon ab, wo ihr lebt.

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@FordPrefect

Kenn mich ja nicht aus... aber: Bei Erbpacht gehört einem das Grundstück ja nie! D. h. ich könnte das Haus samt Grundstück auch nie an meine Kinder vererben. Das ist meiner Meinung nach Mist :-\

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@Witchblade83

Doch, das schon. Erbpachtverträge laufen 75 oder 99 Jahre, und das Haus samt Grund kann auch beliehen, vererbt oder veräußert werden. Nach Ablauf des Erbpachtzeitraums fällt das Grundstück an den Geber zurück, der aber die Gebäude etc., die durch den Erbpachtnehmer eingebracht wurden, zum Zeitwert ablösen muss. Oft kann man den Pachtvertrag auch verlängern. Und Du weisst ja heute auch nicht, ob Deine Kinder in 75 Jahren da noch überhaupt wohnen werden bzw. wohnen wollen.

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@FordPrefect

Aber da gibt es gewaltige Unterschiede habe ich gehört...
Der Bruder meines Schwippschwagers hat sich mit seiner Frau ein Haus gekauft auf so einem Erbpacht-Grundstück. Die Vorpächter mussten ca. 500,- im Jahr zahlen und von ihm wollen sie jetzt 3000,- Euro!!!!! Das finde ich schon heftig viel Geld für ein Grundstück, das einem nicht gehört, wo man aber durchaus 40 Jahre "drauf" wohnen bleibt.

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@Witchblade83

Das ist allerdings enorm; ich vermute mal, der Erbpachtvertrag verfügte nicht über eine an den Preisindex gekoppelte jährliche Anpassung, sondern über eine Staffelzinsregelung. Dabei kann es zu derartigen Sprüngen kommen - oder es handelte sich um einen ausgelaufenen Vertrag, der verlängert wurde. Üblich ist das heute aber nicht mehr; alle Erbpachtverträge, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, sind immer indexgebunden gewesen (ist für beide Seiten einfacher). Ja, € 3000.-- ist nicht wenig Geld - aber geradezu ein Klacks, wenn Du das Geld für den Erwerb (das Du auf den Tisch legen musst, um das Grundstück zu kaufen) mal dagegen rechnest. Und teuer ist immer relativ - hier im näheren Umfeld bekommt man für € 3000.-- noch nicht mal einen Garagenstellplatz. Duplex, wohl gemerkt. Je nach Lage können Pachtzinsen für Baugrund leicht mal € 50000.--/per annum sein.

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Den Wunsch nach einem eigenen Haus kann ich nur zu gut verstehen. - Aber mir scheint, die Voraussetzungen sind bei Euch noch nicht gegeben. Lasst die Finger von 100% Finanzierung, es sein denn, Ihr verdient einen Haufen Geld. Selbst mit anpacken? - Das wird überschätzt. Wirklich viel kannst Du dabei auch nicht sparen. Das sagen immer nur die Leute, die Dir den Kredit verkaufen wollen und die Zahlen durch Eigenleistung / Kindergeld / erwartete Erbschaft und lauter so unsicheres Zeug schönreden. Mein Tipp: Spart einige Jahre soviel Ihr könnt und dann kauft ein Grundstück. Das ist als Sicherheit bei Banken gern gesehen. Und... lass die Finger von Creditvermittlern!!!

also ich würde dir raten - NEIN - und das ganz dick...Ich habe auch mal so gedacht..2 Einkommen, aber Autonormalverbraucher...2 Kinder und dann kam der EURO....Spare lieber erst! Heute würde ich diesen Schritt niemals mehr gehen, denn auch in finazieller Not kann viel kaputt gehen, egal wie groß die Liebe ist!!!

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Das Haus hat jetzt einen Wert von (fiktive Zahlen) 100.000€. Der Opa lebt noch und wir ziehen dort ein. Nachdem wir umgebaut und modernisiert haben hat das Haus einen Wert von 200.000€. Kurze Zeit später stirbt der Opa.

Wie wird der Anteil seiner Kinder jetzt berechnet? Werden die 100.000 als Basis genommen oder die Summe die es Wert ist wenn er stirbt bzw. nachdem wir Geld reingesteckt haben? Was würde bedeuten das ich mit Investitionen, die den Wert des Hauses steigern auch die Summe erhöhe, die wir ausbezahlen müssten.

Danke schonmal

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