Welchen Hauptgrund gibt es, zum Buddhismus zu wechseln?

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6 Antworten

Ich war vorher kein Christ, bin also nicht zum Buddhismus "gewechselt". Bin in einem liberalen, nicht religiösen Elternhaus aufgewachsen.

In meinem Fall hatte ich mich bereits mit mehreren Religionen und Weltanschauungen befasst, um mein Allgemeinwissen zu verbessern und aus Interesse an Ansichten und Überzeugungen anderer.

Kam dann über das Kampfkunsttraining in Kontakt zum Buddhismus.

Der Buddhismus überzeugte mich nach genauer Prüfung aus rationalen Gründen und vor alllem wegen seiner Praxis.

Ich kam also nicht aus übermäßig emotionalen Gründen, oder wegen einer Sinnkrise zu dieser Religion.

Habe dann formell "Zuflucht genommen" (die buddhistische Lehre angenommen), und bin seitdem praktizierender Buddhist.

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Enzylexikon 12.11.2015, 01:12

Ich denke, in den meisten Fällen sind es aber Sinnkrisen und das Bedürfnis nach innerer Ausgeglichenheit und Selbsterfahrung, die westliche Menschen zum Buddhismus bringen.

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Enzylexikon 12.11.2015, 02:06
@Hibiskus50

Kein Problem. :-)

Solltest du noch Fragen zum Buddhismus haben, helfe ich gerne weiter.

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Es ist nicht so, dass ich den einen Glauben ablege und den anderen annehme, wie man ein T-Shirt wechselt. Vielmehr ist am Ende des Tages nur noch ein Teilnehmer übrig geblieben: mein eigener Geist, der keine vorgefertigten Meinungen übernimmt, sondern die eigene Erfahrung ins Zentrum stellt. Dabei passiert etwas sehr spannendes: in der Wahrnehmung geht der, der wahrnimmt, vollkommen auf. Dabei hat sich die Unterscheidung in Subjekt und Objekt aufgelöst. Das alles können wir selber fördern durch die rechte Sichtweise und Handlung, Rede usw. Ist es nicht das, was der Buddha lehrt? Religion hört sich so verklemmt an. Buddha und Jesus sind meine Buddys!

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Hibiskus50 12.11.2015, 01:52

Sehr Interessant geschrieben geschrieben danke :)

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Ich bin in einem protestantischen Elternhaus aufgewachsen, das aber sehr liberal zu allen Religionen ist. Mit 17 ca. hatte ich eine Sinnkrise. Ich fragte nach dem Sinn des Lebens und konnte in der christlichen Religion keine Antworten finden. Im Gegenteil: Da gab es vieles, was mir unlogisch erschien. Als ich noch ins Gymnasium ging, machte ich regelmäßig Yoga. Ich saß auch sehr viel im Schneidersitz. Dabei dachte ich über den Sinn des Lebens nach. Eines Tages machte ich eine befreiende Erkenntnis. Später habe ich dann buddhistische Koans gelesen und bin zum Schluss gekommen, dass ich genau das gemacht habe, was ein Koan-Lehrer anbieten würde. Nämlich Nachdenken über ein Koan. Mit 18 bin ich dann offiziell zum Buddhismus gewechselt. Ich hatte glücklicherweise deswegen keine Zerwürfnisse mit dem Elternhaus.

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ich hab mal gehört das der Dalai Lama gesagt hat man kann sich aus jeder Religion das herausnehmen was zu einem passt.

Er hat überhaupt keinen Streß gemacht damit und das fand ich sehr gut und angenehm und ich kann mich auch da wiederfinden.

Ich nehme mir auch aus allem das beste für mich heraus und lasse das unangenehme da wo es ist.

Egal welche Religion es ist, jede Religion hat etwas schönes und besonderes.

Und jede Religion hat auch etwas widersprüchliches und unangenehmes da geht kein Weg dran vorbei

Als Mensch kann ich so leben wie ich es möchte und mir mein Leben so gestalten wie es sich für mich gut anfühlt.

Und als Mensch hab ich auch Fehler und Schwächen die mir jede Religion auch verzeihen wird, sonst wäre es keine Religion

Außerdem kann ich jeden anderen Menschen achten und respektieren so wie er ist weil alle Religionen genau das so sagen

Ich finde jede Religion hört da auf wo es fanatisch wird und extrem


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Ich mein das es Gottesbilder und Menschenbilder sind ,welche  die am Ende Leute veranlassen eine Religion zu wechseln oder ein solche an zu nehmen .Buddhismus ist und läuft  hier ja eher unter  Philosophie ,da Buddha dem Menschen im Gegensatz zum Hinduismus kein Atman zuspricht .

Es ist ein Weg, ein Versuch um mit dem Leid und den Gegebenheiten des Menschlichen Lebens  und seinen Gegebenheiten fertig zu werden .Eine art der Zuflucht eben .

Für mich persönlich ist das buddhistische Konzept zu einsam,und verlangt langfristig dem Menschen meiner Ansicht nach auch zu viel ab. Und spricht ihm am ende recht wenig zu .

Ich meine auch, es leistet dem Relativismus der moderne etwas zu viel  Vorschub .

Ausserdem  möchte ich mit  dem  Schöpfer den ich meine wahr zu nehmen und der mir auch gegenüber zu sein scheint  in Beziehung  treten können ,da es  im buddhistischen Weltbild bekanntlich keinen solchen Schöpfer im personalen Sinn gibt, wäre das hier unmöglich. 

Es wäre nur das versenken im Sunnjata  (Alleins )möglich .Mir ist das einfach zu wenig .

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weil sie eher auf der sache nach innerem frieden...anstatt auf der nach einem gott an den sie glauben können sind...

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