Hauptforderung beglichen Anwalt fordert Inkasso + Anwaltsgebühren und hat schufa eingetragen?

6 Antworten

widersprochen wurde bereits, Anwalt will den Widerspruch nicht anerkennen.... und nun ?

1. Schritt: Ab zur Polizei Strafanzeige gegen den Anwalt und die Mitarbeiter des Inkassobüros. Tat: Nötigung und Verleumdung (Kreditgefährdung). Begründung: Kostendopplung aus Inkasso- und Anwalt ist schlichtweg verboten. Der Anwalt versucht mit dem Schufa-Eintrag und den Briefen somit rechtswidrig Gebühren zu erpressen, die ihm und dem Inkasso gar nicht zustehen.

Die Meldung an die Schufa war rechtswidrig, weil gemäß §28a BDSG du mindestens zweimal schriftlich hättest gemahnt werden müssen. Nach deiner Schilderung gingen dir die Mahnungen, insbesondere auch vom Inkasso gar nicht zu. Dir wurde die Schufa-Eintragung auch nicht angedroht.

2. Schritt: Meldung an die Anwaltskammer (kostet nur Briefporto). Informieren darüber, dass der Anwalt verbotenerweise Kostendopplung betreibt und über Schufa-Einträge erpresst. Dass der Schufa-Eintrag rechtswidrig war und sie doch bitte diese extremen Verstöße gegen geltendes Recht dem Anwalt verbieten sollen.

3. Schritt: Schreiben an das Inkasso-Aufsichtsgericht mit derselben Beschwerde.

4. Schritt: Beschwerde an die Schufa, dass die Voraussetzungen gemäß §28a BDSG nicht vorliegen (siehe oben) und Antrag, den Eintrag sofort und ohne weitere Rückfragen zu löschen, andernfalls würde man die Löschung per Anwalt und Gericht erzwingen und der Schufa wegen Gefährdung der Kreditwürdigkeit bzw. Verbreitung von Falschinformationen die Kosten auferlegen lassen.

5. Schritt: Dem Anwalt schreiben: "Herzlichen Glückwunsch. Sie haben folgendes gewonnen: Strafanzeige bei der Polizei, Beschwerden bei der Anwaltskammer und dem Inkasso-Aufsichtsgericht wegen der verbotenen Kostendopplung. Sie werden nun binnen 14 Tagen die Auskunftei-Anträge löschen. Andernfalls wird folgendes passieren: Mittels eines von mir eingeschalteten Anwalts wird ohne weitere Vorwarnung die Löschung der Auskunftei-Einträge gerichtlich erzwungen, es wird negative Feststellungsklage zu den verbotenen Gebühren eingereicht und ich werde Sie, das Inkasso und ihre Mandantin auf Schadensersatz verklagen. Ich glaube kaum, dass Sie ob ihres rechtswidrigen Tuns ihrer Mandantin den enormen finanziellen Schaden vernünftig begründen können."

Man kann natürlich diskutieren, ob man nun die Anwaltskosten (also einen der beiden Teile) oder die Inkassokosten akzeptieren kann. Das ist deine Entscheidung. Dann halt diesen Teil noch überweisen. Aber ganz ehrlich? Wer sich bereits in einen stark rechtswidrigen Bereich mit seiner Forderung begibt und das tut er mit der Kostendopplung, der will damit sicher nicht vor Gericht herumstreiten.

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habe die Forderung hier hochgeladen:

http://www.fotos-hochladen.net/uploads/photo2017061dauqvgjmps.jpg

davon wurden (Hauptforderung1 + zinsen) = 641,2 an den Anwalt bereits überwiesen.

zu 1) der Eintrag bei SCHUFA stamm vom Inkasso! werde ich aber machen .

brauche ich hierfpr einen Anwalt :-( ?

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@ITanalyst

Du brauchst für all das nicht zwingend einen eigenen Anwalt. Selbst wenn es vor Gericht gehen sollte, brauchst du nicht zwingend einen eigenen Anwalt, da der Streitwert nicht über 5000€ liegt.

Ob du sofort oder später einen eigenen Anwalt dazu schaltest, ist also deine Entscheidung. Diese Beschwerden ans Aufsichtsgericht und die Anwaltskammer kannst du ohne Anwalt führen. Das kostet auch nichts bzw. nur dein Briefporto. Es sendet ein Signal aus: Dass du dich nicht verarschen lässt.

Logische Reaktion der Gegenseite wäre auf jeden Fall, dass sie deutlich höflicher werden. Entweder sie versuchen hilflos zu begründen, warum das mit der Kostendopplung dann doch erlaubt ist oder sie entschuldigen sich und fordern nur noch Inkassokosten ein. Da kann man dann überlegen.

Ggf. macht es Sinn (aus strategischer Sicht), die Kosten für ein sogenanntes Schreiben einfacher Art zu bezahlen, sobald der Schufa-Eintrag weg ist. Auf folgender Webseite findest du eine zugehörige Tabelle: http://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulassig-oder-nicht-/

Noch etwas zur Kostendopplung: Die findet statt, wenn zwei Rechtsdienstleister dieselbe Sache machen. Hier ist dieselbe Sache das außergerichtliche Vertreten des Gläubigers zum Eintreiben deiner Schulden. Wenn beispielsweise Inkasso A zuerst außergerichtlich vertritt und Inkasso B dann einen gerichtlichen Mahnbescheid stellt, sind das zwei verschiedene Tätigkeiten nach dem RVG und deswegen auch keine Kostendopplung mehr.

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mir sind die 270€ zuviel

Das ist rechtlich völlig unerheblich.

Wichtig ist vielmehr, ob die Forderung berechtigt ist.

Wenn es dafür keinen Rechtsgrund gibt sollte man unverzüglich widersprechen, ansonsten ist es zumindest ratsam die Hauptforderung zu begleichen.

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hauptforderung ist ausgeglichen !!! 

widersprochen wurde bereits, Anwalt will den Widerspruch nicht anerkennen.... und nun ?

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Rechtens ist nur eine Forderung, entweder Inkasso (wenn die Gebühren stimmen) oder Anwalt. Ziehe die Inkassoforderung ab und schreibe ihm gleichzeitig daß Du die Inkassoforderung nicht anerkennst.

Forderungsverkauf trotz regelmäßige Zahlungen per Schuldenbereinigungsplan?

Hallo liebe Leute,

Seit dem 01.04.2016 habe ich einen Negativeintrag in der Schufa als "Forderungsverkauf" deklariert. Zu meinem Anliegen: Ich habe einen 6 jährigen gerichtlich vereinbarten Schuldenbereinigungsplan über meinem Anwalt abgeschlossen und habe eine monatliche Rate von 40,- € von meinem Anwalt einkassieren und von ihm an die Gläubiger verteilen lassen. Negative Schufaeintrage waren zuvor nicht in meiner Auskunft. Als ich bei der Bank am 06.04. eine Kreditanfrage gestellt habe, hieß es vom Sachbearbeiter "Sie haben kürzlich einen Negativeintrag in der Schufa eingetragen bekommen" Ich solle dies doch bitte überprüfen. Was habe ich gemacht. Ich habe mir natürlich dann eine aktuelle Schufaauskunft besorgt, in der tatsächlich steht, ich hätte ein Negativeintrags wegen einem Forderungsverkauf. Zur Info: Mein Schuldenbereiningungsplan lief seit August 2010 und wäre im August diesen Jahres erledigt. Da ich diesen Negativeintrag erhielt, habe ich mich bei meinem Anwalt sofort ausfindig gemacht, was das denn zu bedeuten habe. Nach einigen Terminen und Briefen über das Inkassobüro, - das Inkassobüro, welches den Eintrag veranlasst hat - meinte mein Anwalt, dass die Kanzlei xxx, die Forderung an das Inkasso verkauft hätte, bei einem Restforderungsbetrag an MICH von ca 90 €.

Was die Gründe dafür seien, weiß ich bis jetzt noch nicht, jedoch habe ich immer regelmäßig meine Schuldenraten per Bankeinzug an meinen Anwalt bezahlt und er hat diese an die Gläubiger verteilt. Mir liegen weder Mahnungen noch irgendwelche anderen Briefe vom Inkassobüro oder der Kanzlei xxx vor, welches die Forderung an dieses Inkassobüro abgetreten hat. Ich habe keine Schuld - der Anwalt hat dies im Schreiben an die Schufa bestätigt - für diesen Forderungsverkauf und habe dennoch einen Negativeintrag in die Schufa eingetragen bekommen, welcher laut Schufa laut Vorschriften erst nach 3 Jahren entfernt werden kann. Ich habe dadurch eine Beeinträchtigung meiner Schufa-Score und etliche Ablehnungen an Kreditanfragen bekommen, welche alle es mit diesem Eintrag begründeten.

Mein Anwalt hat nun ein Schreiben an die Schufa und an das Inkassounternehmen, welches den Eintrag an die Schufa veranlasst hat, aufgesetzt und die Schufa darum gebeten, den Eintrag zu entfernen. Dem Inkassounternehmen hat mein Anwalt geschireben, dass sie es doch bitte einwilligen möchten, diesen Eintrag zu entfernen, da dies der einzige Weg (laut Schufavorschriften). Diese antwortete meinem Anwalt damit, er solle sich an den Vorgläubiger, der Bank xxx wenden, da die Eilmeldung an die Schufa nicht von ihnen gemeldet sei.

Wie ist die Rechtslage? Hat ein Inkassobüro das Recht meine Schufa zu beeinflussen, ohne dass ich wirklcih Schuld daran bin? Was kann ein Grund für diesen Forderungsverkauf dieser Kanzlei xxx, die diese Forderung zu dem Zeitpunkt besaß und möglicherweise Vertreter der Bank yyy war, an welche ich ein Verschulden über diesen Schuldenbereiniungsplan gezahlt habe, hatte?

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Vielen Dank im voraus...

MfG Piwi

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