Hattet ihr schon mal einen Motorradunfall?

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10 Antworten

Beim Ersten war ich höchstens so zehn, elf Jahre alt und saß hinten auf einem auf 45 km/h beschränkten Kleinkraftrad, das von meiner Mutter pilotiert wurde. In einer sehr weiten 180°-Kurve auf einer super breit ausgebauten Landstraße überholte uns ein Autofahrer und schnitt uns beim Überholen. Lektionen: 1) Wer sich diese Geschwindigkeitsbeschränkung ausgedacht hat, gehört erschossen. 2) Abriebfeste Schutzkleidung und gute Schuhe wären selbst auf diesem Ding in dieser Situation ganz nett gewesen. 3) Nicht jeder Autofahrer ist ein Idiot, aber jeder Idiot hat ein Auto. Und man sieht es ihnen leider nicht von außen an.

Die ganzen Umfaller im Schlamm wollen wir jetzt mal nicht zählen, die sind eh normal. Der nächste ernsthafte Unfall kam mit 16, an einem Tag, an dem mir latent übel war, auf dem Heimweg, auf einer riesengroßen Kreuzung, wo man die querende Bundesstraße kilometerweit einsehen konnte. Da bin ich aus der nicht bevorrechtigten Straße einfach losgefahren, obwohl ich nur nach rechts gekuckt hatte - direkt einem Auto vor den Kühler, das natürlich von links mit 70 heran gerauscht kam. Es schlug wenige Zentimeter hinter meinem linken Bein in das Moped ein. "Mehr Glück als Verstand" ist überhaupt kein Ausdruck. Dieser Zwischenfall trug mir eine Nachschulung ein, bei der ich wiederum abseits der üblichen Fahrschulinhalte eine ganze Menge über Sicherheit im echten Straßenverkehr gelernt und zum ersten Mal von Sicherheitstrainings erfahren habe.

Ein anderes Mal lieferte ich mir in Österreich mit drei anderen Idioten ein wildes Rennen. Wir hatten alle bloß mittelgroße alte Einzylinder, also spielte es sich trotz allen Engagements in zivilen Geschwindigkeitsbereichen ab. Doch in einem Kaff namens "Langschlag" entschied sich der in Führung Liegende dann leider, an einem Fußgängerüberweg anzuhalten. Wir dahinter dann halt beide Notbremsung und "Langschlag". Da hab ich mir am Gasgriff durch "umklappen" einen sogenannten "Skidaumen" zugezogen, der heute je nach Wetter noch schmerzt.

Am 27. September 1998 bin ich, weder mal an einer Kreuzung, dem Auto vor mir hinten rein gefahren, weil der Typ erst angefahren war, dann aber wegen falsch eingeschätzem Querverkehr doch noch mal angehalten hatte. Lektionen: 1) Es wird sich an Kreuzungen, Ampeln und dergleichen wenn irgend möglich nicht hinter Autos angestellt, und schon überhaupt nicht hinter Bussen und Lkw. Das Motorrad beschleunigt aus dem Stand sowieso acht bis achtzig Mal so schnell. Dosen sind Schafe - Motorräder die Hütehunde. 2) WENN man sich aber schon wie ein Dosentreiber hinten anstellt, muss man gefälligst dann trotzdem wach bleiben statt wie ein Dosentreiber in Tiefschlaf zu verfallen.

Mit dem gleichen Motorrad hab ich dann auch mal bei einsetzendem Regen vor einer roten Ampel das Vorderrad überbremst. Zu der Zeit war ich nach diversen Trainings auf dem Höhepunkt meines Schaffens, das stufe ich einfach mal als unvermeidbares Pech ein.

Der bis auf weiteres letzte Unfall dagegen ist mir glaub ich selbst nach 17 Jahren noch zu peinlich, nur so viel: Ladungssicherung!

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Ja wurde von einem Auto übersehen und absolut ohne Verschulden abgeschossen. Hatte riesiges Glück, nur Prellungen und kaputte Maschine.

Seither habe ich zwei Zusatzscheinwetfer montiert das lässt mich breiter erscheinen und  ich trage eine Leuchtweste. Gesehen werden ist alles.

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hatte nur 3 Unfälle wobei jeder einzelne nicht schlimm war...

erster:

Mitm Mofa mit 25km/h das Vorderrad in nem Schlagloch versenkt, abriebfeste Kleidung bringt schon bei der Geschwindigkeit was aber bis auf nem Bluterguss im Gelenk + Schürfwunden nichts schlimmes.

zweiter:

An ner orangenen Ampel hat nen Auto vor mir mit ABS ne Vollbremsung gemacht, ich ohne ABS noch drauf zubeschleunigt nachm Motto "das langt mir auch noch" und dann hats nichtmehr ganz gelangt bei der Vollbremsung ist das Heck weg gerutscht und ich habs Moped mit etwas schwung ans Rücklicht angelehnt...

dritter:

Rechts von ner Kreuzung weg in der Schräglage zu viel Gas dazu noch etwas rutischer Boden und schon war meine Textilkombi schrott seither nurnoch Leder!

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Ich würde sagen das passiert jedem mal früher oder später. Das wichtigste ist halt immer gut voraus schauen.Die Strassenoberfläche und vor allem die Autofahrer immer im Auge behalten.Traue keinem Blinker bis du siehst das er abzweigt.

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ja.

Problem ist das ein Motorrad ganz anders als ein Auto reagiert.

Bei einem Fahrfehler wird das beim auto meist vom ABS  und ESP aufgefangen. Man kann zwar von der Spur abgekommen, aber man bleibt ja angeschnallt im Auto sitzen.

Bei enem Motorrad wird jeder Fahrfehler gleicih mit einem kuss auf dem Asphalt bestraft.

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vor knapp 2,5 jahren. mir hat ne frau die vorfahrt genommen - ich wollt noch ausweichen doch sie ist nicht stehen geblieben und mir voll in die seite. hat mein fuss zwischen auto und moped zerquetscht und so den knöchel gebrochen.

vermeiden... schwer... immer mit dem fehlverhalten anderer rechnen. augen offen halten, jede einfahrt oder abzweigung genau einsehen. des hab ich zumindest aus meinem unfall gelernt - auch wenn ich keine schuld hatte.

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es gibt zwei arten von motorradfahrern: die die es schon gelegt hat und die die noch stürzen werden. egal wie vorsichtig du fährst irgendwann kommt der tag wo es dich legen wird

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In 32 Jahren habe ich mich dreimal lang gelegt, zuletzt im Oktober letzten Jahres. Da ist mir das Hinterrad weg gerutscht, weil auf der Fahrbahn vermutlich ein Stein, kleiner (unreifer) Apfel etc lag, über den ich gefahren bin.

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Ja und seitdem lasse ich auch die schnellen maschinen. Das Leben ist zu kurz.

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motorcyclist235 18.06.2017, 21:46

Was meinst du mit "seit dem lasse ich die schnellen Maschinen"

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ExetraCovers 19.06.2017, 02:21
@motorcyclist235

Er meint das er keine Sport Maschinen mehr fährt.
Keine aufgemotzten bzw die, die 300 km/h fahren.

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Autofahrer als dumme Idioten ansehen.... die mal leicht einfach rausziehen ohne auf dich zu achten... 

die Kurven nicht zu weit fahren... und immer auf Schutzkleidung achten 

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