Hatten Musikkassetten auch einen Kopierschutz?

6 Antworten

Auch bei Kassetten gab es ein Art Kopierschutz. Der Musik wurde ein 20 kHz-Ton beigemischt, welcher für den Menschen nicht hörbar ist. Ein Kassettenrekorder benötigt zur Aufnahme jedoch die Vormagnetisierung (Bias-Frequency mit etwa 70 kHz) zum Anregen der Magnetpartikel. Dadurch kommt es zu einer Interferenz. Es entsteht eine niedrige Frequenz, welche bei der Kopie hörbar ist.

Siehe dazu auch: http://private.sit.fhg.de/~steineba/TUD/mms/mms08_106-124.pdf

Kopiergeschützte Musikkassetten gab es nicht. Die Lasche zum Herausbrechen sollte nur das Löschen und das Neubespielen ver- bzw. behindern, so wie man es bei den Disketten als Schreibschutz auch tat.

Nein, sie hatten keinen Kopierschutz. Die Plastiknippel dienten nur dazu, versehentliches Überspielen zu verhindern.

Was möchtest Du wissen?