Hatten Menschen wirklich mal einen Schwanz (bzw. 2)?

7 Antworten

Menschen - nein. In unserer Ahnenreihe stehen zwar bis zu einem gewissen Punkt eine ganze Menge Tiere mit Schwänzen, aber bereits beim Vorfahren der Gibbons und Menschenaffen (einschl. Menschen), der vermutlich vor ungefähr 25 Millionen Jahren gelebt hat, war er zurückgebildet. Zum Vergleich: Die Trennung der Vorfahren von Menschen und Schimpansen wird auf 5-8 Millionen Jahre v.u.Z. datiert.

Alle modernen Angehörigen der Gibbons und Menschenaffen haben nur noch ein Steißbein aus verwachsenen Wirbeln.

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Menschen hatten niemals einen Schwanz. In unserer Ahnenreihe müssen wie sehr, sehr weit zurückgehen, wenn wir noch affenartige Baumbewohner ausfindig machen wollen, die noch einen Schwanz hatten. Erst als unsere Vorfahren auch auf dem Boden nach Nahrung zu suchen begannen, bildete sich der Schwanz zurück - das war vor mindestens 35 Millionen Jahren der Fall. Ein letztes Rudiment des Schwanzes ist das Steißbein, dass bei uns Menschen aber schon lange eine andere Funtion hat.

Das Steißbein ist ein Beleg dafür. Es ist ein rudimentäres Organ, welches auf einen Schwanz zurückweist. Der Schwanz war für das halten des Gleichgewichts. Aber das haben wir durch den Australopithecus endgültig verloren, denn dort wurde der aufrechte Gang mehr und mehr entwickelt.

Den Schwanz haben wir lange, sehr lange vor den Australopithecinen verloren. Noch lange vor der Trennung zwischen den Menschenaffen und den Gibbons, den auch die haben keinen Schwanz. Der aufrechte Gang hat mit dem Schwanz nichts zu tun, der wurde bereits hinderlich, als wir begannen, auf dem Boden nach Nahrung zu suchen. Etwa vor 35 Millionen Jahren werden die letzten unserer Vorfahren mit Schwanz gelebt haben, und die waren noch vorwiegend Baukbewohner.

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Und wann hat man den Beweis dafür gesehen dass der Mensch einen Schwanz hatte?

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@Garfield0001

Wann haben wir einen Beweis dafür gesehen, dass Christus gekreuzigt wurde? Warst Du dabei?

Oh Mann, so ein kläglicher Versuch...

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@ShizenCat

Na ja, Garfield weiß das schon einzuordnen.

Es ist ein häufig von Kreationisten vorgetragener Unsinn, dass man ja die Entwicklungsläufe von Kosmologie und Evolution nicht kennen könne, weil ja keiner von uns dabei gewesen sei.

Garfield gehört zu diesen postfaktischen Dampfplauderern.

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@realsausi2

Oh. War ja nicht an mich gerichtet. Sorry.^^

Ich bin auch gegen die Schöpfungstheorie. Die Evolutionstheorie hat immerhin eindeutige Beweise.

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