Hatten Menschen in der Steinzeit oder Mittelalter auch Depressionen?

10 Antworten

Depressionen wird es wohl schon immer gegeben haben. Nur hieß das früher anders, wohl "Schwermut" oder "tiefsinnig". Man hatte allerdings nicht viel Zeit das auszuleben, zumindest als ärmerer Mensch, da mußte man ran an die Arbeit. Auch heute sagt man, wer den ganzen Tag körperlich arbeitet und dann todmüde ins Bett fällt, der hat meist keine Depressionen. Bei den reicheren nahm man es früher auch nicht immer für voll, man versuchte abzulenken und in Bädern zu kuren. Schlimmstenfalls kam man in eine Geschlossene oder man blieb zu Hause und wurde eingesperrt/angeschnallt.

Wie sich Steinzeitmenschen gefühlt und ihre Gefühle beschrieben haben, weiß ich nicht. Aber über Symptome des depressiven Spektrums hat man sich bereits vor über 2400 Jahren Gedanken gemacht und diese niedergeschrieben.

siehe auch: Melancholie.

LG

Die waren so mit dem Überleben beschäftigt, die hatten da keine Zeit für.

Außerdem gab es viel mehr existentielle Bedrohungen ( Bären/ Hunger/ Feuer/ Unwetter), da war der Adrenalinspiegel bestimmt höher und einfach immer was los... .

Woher ich das weiß: Hobby

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