Hatten auch Juden die Möglichkeit das Ehrenkreuz des Weltkrieges bekommen?

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6 Antworten

Ja vor 1936, dann traten die Rassengesetze in Kraft.

Das Kaisereich war sehr leiberal und viele Mitbürger Juedischen Glaubens waren Soldaten od. Offiziere und mit den EK 1 od EK 2 ausgezeichnet, haben sich alte Wehrmachtsoffiziere   durchgesetzt , wurde diese Auszeichnung noch bis 1936 ab diese vergeben, aber sehr selten. 

Es gibt sogar Militähistorker die meinen der WK II hätte mit einem Pat geendet haetten die Deuschen Jüdischen Glaubens mitgekämft und es wären nicht Recorcen für die Vernichtung der Bürger jüdischen Glaubens in Europa abgezogen worden.

Das kurioseste ist ist Hitlers Geburtsurkund ist genauso eine Novum wie die vom Obama.

Hitler soll der unehliche Sohn des Bankiers Isak  Schinkelgruber gewesen sein bei welchen seine Mutter Deinstmagt war und der soll seinem Vater Alois Hitler .2000 Goldmark für die Heirat und anernerkennen von Adolf als Sohn gezahlt haben, aber da die Geburtsurkunde verschwunden ist für Hitler 1938 nachträglich ein sog. Arierrnachweis erstellt weurde  gilt das nur als Gericht welches sich hartnäckig hält.

Das was du da über Hitler schreibst ist widerlegt. Erstens war Schicklgruber (ohne n) der ledige Name seiner Grossmutter und der ursprüngliche familienname seines Vaters, bis die Grossmutter Herrn Hitler heiratete und der Vater diesen Namen annahm.

Zweitens war der Mann, bei dem die Grossmutter angeblich gearbeitet hat und von der man sagte, dass es der uneheliche Grossvater sein könnte, nicht jüdisch.

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@Accountowner08

Na sagen wir es mal so mit den in der damaligen Zeit schon an äusserlichen Merkmalen aufgestellten Arierkennzeichen , wären sowohl Hi tler ais auch Goebels durchgefallen. Es ist zwar famos Leute nach äusserlichkeiten zu beurteilen aber so wie die Ari er in der Schulbüchern der damaligen Zeit dargestellt wurden, wären die beiden glatt durchgefallen.

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Ich meine das Ehrenkreuz des Weltkrieges, das ist etwas anderes. Das EdW bekamen Soldaten und deren Angehörige, falls diese gefallen sind, ab 1934 für ihre Dienste im ersten Weltkrieg.

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@Schneehase141

ja, steht im Link, Juden haben das auch bekommen:

In der C.V.-Zeitung, einem Wochenblatt der deutsch-jüdischen Presse mit hoher Auflage, hieß es im Artikel »Das Ehrenkreuz« vom 19. Juli 1934: »[…] Die deutschen Juden, auf die die Bestimmungen der Stiftung zutreffen, aber über sie hinaus alle deutschen Juden, werden das Ehrenkreuz mit Stolz tragen und damit die Erinnerung an eine große Zeit gemeinsamer deutscher Geschichte lebendig erhalten.«...

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natürlich, es gab im Kaiserreich keine rassistische Negativ-Auswahl; das war ja das Hauptproblem von deutschen Juden nach 1933, sie konnten es mental nicht einordnen, dass man ihnen ihre Kriegsverdienste nicht angerechnet hatte. Das war ein Streitpunkt innerhalb der Nazi-Partei. Goering zB sagte, wer Jude ist, bestimme ich, und Juden mit Weltkriegsauszeichnungen hat er ausgezeichnet als 'Ehrenarier'.

War also alles nicht so schematisch plus oder minus  :)

Aber das Ehrenkreuz hat man ja erst ab 1934 ausgestellt bekommen.

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@Schneehase141

die Auszeichungen im 1. Weltkrieg hatten aber viel mehr Gewicht gehabt, also das eiserne Kreuz, bei den Nazis.

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@suziesext3

Wie meinst du das jetzt? Das Ehrenkreuz des Weltkrieges war keine Auszeichnung im 1.Weltkrieg sondern wurde in der Nazizeit nachträglich eingeführt.

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@Schneehase141

nach 1939 haben die Nazis natürlich keine Nicht-A*rier mehr ausgezeichnet; ausser Spanier und Ukrainier. Aber das ist ja nicht das Problem. Hochdekorierte jüdische Weltkriegsteilnehmer - was sollte mit denen geschehen? In der Nazipartei war das ein echtes Problem.

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@suziesext3

 Das Ehrenkreuz gab es ab 1934 mit rückgreifender Wirkung auf den ersten Weltkrieg. An jüdische Bürger wurden ab 1935/36 gar nichts mehr verliehen. 

Es war aber alles andere als eine hohe Auszeichnung. 

Jeder konnte es bekommen, der irgendwann zwischen 1914 und 1918 Mitglied im Heer, der Marine, der Luftwaffe, dem freiwilligen Automobil-Korps, dem freiwilligen Motorboot-Korps oder der freiwilligen Krankenpflege gewesen war. War jemand bereits tot, hatten seine hinterbliebenen Eltern und die Witwe Anspruch auf  das Ehrenkreuz des Weltkriegs für Hinterbliebene. Das sah genauso aus, nur das Band an dem es hing hatte ein abweichendes Farbmuster. 

Ausgegeben wurde die Auszeichnung auf schriftlichen Antrag. Es gab keine Zeremonie, keine Box - die Dinger wurden in Papiertüte übergeben. 

Davon gibt es so viele Millionen, dass auch echte Exemplare oft für 5€ keinen Käufer finden. Es ist absolute Massenware. 

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Welches Ehrenkreuz in welchem Weltkrieg?

Oh, was für Antworten hier. Dabei ist es so einfach: Ja, die Ehrenkreuze, in allen drei Varianten wurden auch an Juden verliehen.

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