Hatten alle Gymnasiasten in der Vergangenheit oder Grundschulzeit gute Leistungen in der Schule erbracht oder gab/gibt es auch Ausnahmefälle?

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11 Antworten

Bekamen alle Gymnasiasten in der Vergangenheit sehr gute bis befriedigende Noten in der Schule oder gab/gibt es auch Ausnahmen?

Es hatten definitiv nicht alle Abiturienten immer gute Noten. Viele Schüler hatten mal eine Phase wo sie nicht so gute Noten hatten.

Ich war von der 4-7.Klasse auf einer Förderschule. Ich bin in der Grundschule aufgrund meiner schwerhörigkeit und feinmotorischen Problemen nicht gut mitgekommen, was sich negativ auf meine Noten auswirkte (Mein Schnitt in Klasse 3: 4,1).

Dannach bin ich auf die Hauptschule gewechselt und habe meinen Realschulabschlsus mit Quali abgeschlossen. Ich hätte also aufs Gymnasium gehen können. Ich habe mich aber damals dazu entschieden lieber ein gutes Fachabitur zumachen, da ich damals noch nicht unbedingt studieren wollte.

Dieses habe ich nun mit 1,5 abgeschlossen und beginne nun an einer FH zu studieren.

Im übrigen kann man an vielen Förderschulen auch den Hauptschulabschluss machen, an einigen sogar Typ 10B (gleichwertig mit dem Realschulabschluss).

Ich kenne auch einige die nach der Förderschule den Realschulabschluss gemacht haben und dann das Abitur angefangen haben. Den selben Weg gehen einige auch nach der Hauptschule. 3 aus meiner ehemalligen Hauptschulklasse die dort den Realschulabschluss gemachtn haben, sind direkt dannach aufs Gymnasium gewechselt.

Möglich ist sowas grundsätzlich also injedemfall.

Kann es auch vorkommen, dass ein Schüler mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Lernschwäche auf einem Gymnasium landet?

In meinem Fall war es eine Förderschule für köperliche und motorische Entwicklung. Wenn jemand eine Lernbehinderung o.ä. hat, ist es natürlich nochmal schwieriger. Es gibt aber durchaus Fälle in denen dies mit entsprechender Förderung möglich ist.

Weis Gott nein.

Ich fang bei mir selbst an Im kam 1954 also erst kurze Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Weil es kaum Lehrer gab, wurden ehem.  Lehrer reaktiviert , Verh. Frauen durften Lehrerin werden (Während der NAZI-Zeit durften Frauen die heiraten wollten, aus dem Lehrerdienst entfernt. Sie sollen Kinder kriegen) Wegen Raummangel gab es vor und Nachmittagsunterricht.

Aus meiner Klasse kamen 3 zum Gymnasium (auch) wg. Schulgeld)

Das Gymnasium damals war 30 km entfernt. Ich wohnte 3 km vom Bahnhof entfernt 7.00h fuhr der Zug ab. damals konnte man nach Vollendung der 3 Klasse zu,G. Der Zug in der Kreisstadt für gegen 14,30 zu meinem Wohnort. 3 km zum Haus. Deshalb haben meine Eltern mich nicht zum G. gehen lassen. Nach der 8. Klasse bin ich dann auf die 2-Jährige Handelsschule gekommen. Unser Rektor hat abends mit uns Nachhilfe gemacht. Freiwillig.

Es war zu der Zeit nur noch teilweise Nachmittags Unterricht, die Schüler-zahlen stiegen . es wurde ein Anbau gebaut (Wir nannten es Langen Jammer. Während der Handelsschulzeit wurden die Schüler gesucht als wenn es gar keine Wiedergeben würde.  Damals war hier auf dem Land der Realschulabschluss mehr wert wie heute ein ausgebildetes Studium. ich hab dann eine Lehre gemacht im Groß und Außenhandel. Einer Lehrstelle zu bekommen  war nicht schwer nur wie dahinkommen. Die Bahnlinie war nach dem Krieg zerstört worden und nur durch beherlf  bis 1964 in Betrieb .Zwischendurch  habe ich meine Ausbildereignungsprüfung, Bilanzbuchhalter in Nebenzeit gemacht. Ich hatte einen großzügigen  Seniorchef. Er gab mir damals zum Führerschein frei, und  wie ich den Schein hatte, und ích gleich nach der Lehre wg diffz, mit dem Vorgänger Chef der Buchhaltung wurde. Ich bekam damals oft seinen 230er Benz fürs Wochenende zu den Lehrgängen und auch so zum Spaß. dann hab ich noch bis 1972 bei meinem Nachbarn nach Feierabend und Sonntag die Buchhaltung für einen Bauunternehmen gemacht. Mit dem J un.-Chef kam ich nicht so klar und bin dann zur hiesigen Kommunalverwaltung gegangen. habe da auch Lehre und Angestelltenlehrgang nebendienstlich absolviert

Wir hatten dann auch 4 Kinder, ich bin manchmal nachts um 2,30 3 Uhr  aufgestanden um zu lernen. Meine kinder Der Älteste ist Heizung, Lüftung Zentralheizungsbauer und Kältetechniker 2. meine Tochter ist PTA und

meine 2 Tochter ist MTA und mein jüngster Sohn ist Farmleiter einer Hühnerfarm.

So geht es  auch. ich bin jetzt Rentner War erst EU-Rentner und jetzt   Altersrentner.

So nun hab ich auch über früher viel geschrieben . ES hat Arbeit gebracht,

aber auch Spaß gemacht.

Mit freundlichem Gruß aus dem schönen Oldenburger Münsterland

(Bernd) Bley 1914

Das "Leistungsgefälle" nimmt immer mehr zu. Vor 30 Jahren war ein Mittlerer Schulabschluß / Realschulabschluß vergleichbar mit dem heutigen Abitur. Schon am Ende des ersten Schuljahres wurde Lesen und Schreiben aller Buchstaben und vieler Worte erwartet / erreicht; heute besteht dieses Ziel erst im / bis dritten Schuljahres. Und damals erhielten nur 15% der Grundschüler eine Zusage zur gymnasialen Oberschule, heute die Hälfte.

Mir hatte in der Grundschule keiner erklärt, dass es nach der Dritten Klasse um die Einstufung zur Schulform geht. Daher strengte ich mich nicht besonders an und bekam prompt eine Hauptschulempfehlung.

Mein kompletter Freundeskreis war allerdings auf dem Gymnasium gelandet und durfte nicht mehr mit mir spielen. Ich war stinksauer auf meine Eltern und kreuzunglücklich.

Ich hörte dann von der Aufbaurealschule und wechselte rüber. Als Klassenbeste ging ich danach zum Gymnasium. Dort traf ich meine Freunde aus der Grundschule wieder, die das feierten.

Doch die waren mir in der Zwischenzeit unwichtig geworden. Auf meinem Weg traf ich ganz viele neue und tolle Menschen, mit denen ich heute noch immer befreundet bin.

Mein Kegelbruder ist in der 8. vom Gym geflogen wegen Latein und Physik. Wechselte zur Realschule und kehrte nach der 10. wieder an sein Gymnasium zurück um als einer der Besten im Jahrgang sein Abitur zu machen.

Es gab auch Zeiten, da durften die Schüler zwar noch nicht nach der Grundschule auf das Gymnasium, konnten dafür nach der 7. oder 8. Klasse von der Realschule wechseln. Eine Empfehlung war dafür nicht zwingend notwendig.

Joshua18 23.08.2016, 20:09

War eine gute Regelung, wie ich finde ! Sollte man überlegen wieder einzuführen, aber vielleicht schon nach der 6. Klasse bei einem Schnitt bis 2,9 ein Wechselmöglichkeit, denn auf dem Gymi sind die ersten beiden Jahre ja auch eine Art Probezeit.

Dann brauchen wir auch keine Diskussion mehr über eine Grundschulzeitverlängerung und die Empfehlung der Grunds. wäre weniger wichtig.

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Auf dem Gymnasium gibt es eine bunte Mischung ich würde sagen der Großteil hatte keine großen schulischen Probleme aber ich kenne viele die es mit Nachhilfe und viel lernen aufs gym geschafft haben und dann dort ein 1er abi hatten. 

Der Sohn einer bekannten war die 1-3 Klasse auf der Förderschule und ist jetzt am Gymnasium.

Es ist alles möglich wenn man sich anstrengt und es wirklich will :-) 

Außerdem kann man ja auch auf die Realschule bzw. Hauptschule mit m Zweig und dann über die fos das abi machen. Alles möglich :-) 

Es ist eher gemischt. Die frage ist eher, ob es ratsam wäre, wenn man vorher schlechte Noten hatte, dann ins Gymnasium zu gehen

Ich bin gerade auf einem Beruflichem Gymnasium und davor bekam ich die Realschulempfehlung ( Noten reichten nicht aus für das Gymnasium ) und war auf der Realschule nicht wirklich gut. So bis zur 8. Klasse waren die Noten nicht der Hammer . Danach wechselte ich nach der 10. Klasse auf das Berufliche Wirtschaftsgymnasium, weil meine Noten dafür ausgereicht haben.

Also nicht alle Gymnasiasten waren damals in der Schule gut.

Also ich bin auf einem Gymnasium und war in der Grundschule auch sehr gut.Wie schon gesagt wurde kann man sich auch hocharbeiten

Als ich Abi nachgemacht habe, waren da sogar Leute, die erst auf der Hauptschule waren. 

Jeder kann sich hocharbeiten.

Ich hatte in der Grundschule ausschließlich 1en.

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