Hatte von euch auch schonmal jemand "nachträgliche Deja-Vues"?

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8 Antworten

Viele kennen das Phänomen - kann hin und wieder schon mal vorkommen. Wiki schreibt dazu folgendes:

Als Déjà-vu [deʒaˈvy] (frz. „schon gesehen“), Déjà-vu-Erlebnis oder Déjà-vu-Phänomen, Erinnerungstäuschung, Bekanntheitstäuschung oder Fausse reconnaissance [fos ʀəkɔnɛˈsɑ̃s] (frz. „falsches Wiedererkennen“) – auch als Déjà-entendu-Phänomen [deʒaɑ̃tɑ̃ˈdy] bzw. Déjà-écouté-Phänomen (frz. „schon gehört“) oder Déjà-vécu-Erlebnis [deʒaveˈky] (frz. „schon erlebt“) – bezeichnet man ein psychologisches Phänomen (psychopathologische Bezeichnung:

qualitative Gedächtnisstörung), das sich in dem Gefühl äußert, eine neue Situation schon einmal erlebt, gesehen oder geträumt zu haben.

Es tritt beim gesunden Menschen vereinzelt spontan, im Zustand der Erschöpfung oder bei Vergiftungen (vor allem mit Nervengiften wie Alkohol oder halluzinogenen Drogen) gehäuft auf.

Als Begleiterscheinung von Neurosen, Psychosen oder organischen Hirnerkrankungen, vor allem des Temporallappens, können Déjà-vu-Erlebnisse ebenfalls gehäuft auftreten.

Nach Umfragen hatten 50 bis 90 Prozent aller Menschen mindestens einmal ein Déjà-vu-Erlebnis, vergessen aber meist nach einer gewissen Zeit, wo und wann es zuletzt auftrat.

Das Gegenteil des Déjà-vu-Erlebnisses, das Gefühl von Fremdheit in einer vertrauten Umgebung, heißt Jamais-vu-Erlebnis [ʒamɛˈvy] (frz. „nie gesehen“) und kann unter ähnlichen Umständen auftreten.

http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu

Ja, also was ein Deja-Vue ist, weiß ich. Danke :D Es geht mir hbier aber um diese spezielle form des dejavues, also nicht dass man unmittelbar in dem moment der situation ein deja-vue hat, sondern eben nachher...

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@MariePosa

Das wäre dann so was wie eine Verzögerung - nicht ganz spontan - sondern ein etwas verzögertes Deja-Vu- Erlebnis.

Ja - warum nicht? Habe speziell dazu aber leider auf die Schnelle nichts gefunden. Vllt. muss man da etwas tiefer graben.

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jaja das hirn spielt uns so manche streiche... Deja-Vues entstehen dadruch, dass das wahrgenommene quasi auf die falsche bahn gerät, in die falsche schublade... es wurde zwar gerade erst wahrgenommen, rutscht aber iwie auf die hirnbahnen, die für erinnerungen zuständig sind... das fühlt sich dann so an als sei es eine erinnerung... passiert übrigens sehr ot bei gerüchen, da die nervenbahnen für gerüche sehr nah an denen der erinnerung liegen. es gibt menschen die haben Deja-Vues als chronische krankheit... für die fühlt sich alles was sie erleben schon erlebt an, stelle ich mir sehr unangenehm vor

Passiert ab und zu! gängigste Theorie ist dass die Information in beiden Gehirnhälften unterschiedlich schnell abgespeichert wird, und auch wenns dann nur n paar millsekunden sind denkst du du wusstest das schon oder kennst das gerade irgendwoher bzw hast das schon mal erlebt.

Eine sehr schöne Beschreibung: Selbstbeobachtung ist immer ein gutes Korrektiv zu den objektiverenden Zugriffsweisen.

Schön deshalb, weil sie die naheliegendenden Klappen:

1) Gerhirnphysiologie, eventuell auch Pharmazie, jedenfall etwas Krankhaftes und

2) Jenseitsbeweis durch etwas vor dem Leben schon oder im Leben als "parapsychologische" Vorahnung Erlebtes

nicht einfach zuschnappen lässt.

Ja, dass man etwas träumt, was man noch nicht erlebt hat, sondern erleben wird, das ist dann nicht mehr ganz so eigenartig, wenn wir es so deuten, dass eben durch das Träumen die späteren Warhnehmungsdispositionen mitkonstituiert worden sind, und dass nur wahrgenommen werden kann, wofür die subjektiven Aufmerksamkeiten, Interessen und Betreffbarkeiten oder Betroffenheiten bestehen.

Dogmatische Erklärungsversuche haben vielleicht den Vorteil, Teil einer stringenten Theorie zu sein und dadurch releativ bewährt, es funktionieren aber oft auch andere (subjektivere) Deutungsmuster mit im Effekt nicht weniger Wahrheit.

So kann man bei offenbaren Gedankenübertragungen - wenn zwei zum selben Zeitpunkt das gleiche tun denken, äussern, - die Wahreitlichkeitstehorie und die Milieubedingugnen und Konditionierungen so miteinander aufrechnen, dass es nie etwas "Parapsycholgisches" gibt. Aber schweiriger wird das zum Beispiel bei der Frage, ob wir Blicke spüren. Die Pawlowschen Fragen waren nicht gänzlich daneben, nur funktiioniert das offenbar nicht so, dass es in unserem gegenwärtigen naturwissenschaftlichen Raster erklärt werden kann.

Das ist kein Votum für die Abschaffung der Wissenschaft. Über die harte Medizin sind wir wohl oftmals froh und dankbar. Doch gerade dort ist offensichtlich, dass die Naturwissenschaftliche Logik nicht - jedenfalls nicht allein - über Leben und Tod entscheidet, sondern dass daneben subjektive Wollungen Enttäuschungen Hoffnungen mitspielen - ohne dass sie eine Leugnung der Diagnosen sein müssen - und bisweilen wohl mehr vermögen - im guten wie im Schlechten- als die Heilbehandlung.

Erklären was das ist kann ich nicht. Gibt natürlich auch die Theorie mit dem früheren Leben usw... Allerdings ist mir das auch schon passiert, aber wenn du mich fragst, musst du dir da echt keine Gedanken machen :)

Hatte ich auch schon, aber das passiert eher selten. Passiert auch öfters anderen familienangehörigen. Lg:)

Deja vues ja die meisten hatte ich auch erlebt alles albträume

Immer. Das ist das einzige Positive im Leben. Jedenfalls für mich.

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