Hatte Mohammed auch den Ramadan gehalten?

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4 Antworten

Das Fastengebot führen Sunniten zurück auf Sure 2, offenbart in Medina, allerdings in recht vager Formulierung:


„Ihr Gläubigen! Euch ist vorgeschrieben, zu fasten… (Das Fasten ist) eine bestimmte Anzahl von Tagen (einzuhalten).“


Sure 2, Vers 183–184

„184. O die ihr glaubt! Fasten ist euch vorgeschrieben, wie es denen
vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr euch schützet – 185. Eine
bestimmte Anzahl an Tagen. (…)“


Sure 2, Vers 184–185

Mohammed schloss sich mit seinen Gefährten in Medina zunächst dem 'aschura-Fest, dem Versöhnungstag der in Medina und dessen Umgebung sesshaften Juden an; man fastete an diesem Tag vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang des nächsten Tages und nicht, wie im Ramadan, nur den Tag über.

Die Entstehung des Ramadanfastens und der damit verbundenen Verpflichtungen ist in einem historischen Prozess zu sehen; die einzelnen Offenbarungsabschnitte samt ihrer inhaltlichen Widersprüche, die teils vom Koran selbst, teils vom Hadith erklärend aufgehoben wurden, stammen – wie angedeutet – aus der frühmedinensischen Zeit der Prophetie aus dem 2. Jahr der Auswanderung (623–624).

Die Zeitaspekte des Fastens festzulegen war somit die Aufgabe der Jurisprudenz (Fiqh), die z. T. unverbindlichen Aussagen des Korans mit Inhalt auszufüllen und sie näher zu präzisieren.

Das heisst, die sunnitischen Ramadanvorschriften sind Menschenwerk, menschengemacht, beruhen lediglich auf scholastischen Spitzfindigkeiten und Auslegungen völlig vager Koranverse.



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Kommentar von wildcarts2
19.06.2017, 09:52

ALLES was der Mensch an Vorschriften, Schriften, Regeln, Gesetzen, Moral etc. hat sind MENSCHENWERK. Woher sollte es sonst kommen. Alles in dieser Hinsicht ist künstliche. Die Natur macht keine Einschränkungen. In ihr ist alles "erlaubt" was möglich ist. Es gibt keine Verbote, Richtilinien oder Richtung und Falsch. Alles in der Natur ist richtig.

Die Regeln nach denen sich Menschen richten, sind erfunden worden, weil der Mensch ein sehr großes Wachstum erfuhr und einen extrem hohen Überlebensinstinkt hat. Je größer die Gesellschaften wurden, desto größer mussten die Regelwerke werden.

Ohne diese Regeln würde es die Menschheit immer noch geben, aber die Frage ist, ob sie dann auch so fortschrittlich wären und es so viele gäbe....

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Nach meiner persönlichen Ansicht hat Mohammed das Fasten überhaupt nicht kapiert.

Mohammed hat den Islam als Gegenreligion zum Juden- und Christentum ausgelegt.

Betrachte ich nun das Fasten im Christentum, dann fasten Christen mit Verzicht.

Ein Moslem verzichtet im Ramadan auf nichts. Ein Moslem verschiebt lediglich die Zeiten seiner gewollten Tätigkeiten.

Damit ist  gemeint.....alle Aktivitäten, Nahrungsaufnahme, Genuss, sexuelle Begierde.....werden auf den Zeitpunkt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gelegt.

Damit ist der eigentliche  Sinn des Fastens, sprich der Verzicht, nicht gegeben.

Somit kann man im Fazit sagen, weder Mohammed, noch irgend ein Muslim, hat jemals in seinem Leben gefastet.

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Kommentar von Rosy19747
18.06.2017, 14:06

Ich finde es zwar schon heftig, wenn man bei größter Hitze nichts trinken darf. Ich mein, ein Mensch ist schließlich kein Kamel, das Wasser speichern kann.

Aber der Rest den du schreibst, ist auch meine Auffassung: Der Islam ist die totale Gegenreligion zum Christentum.

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Kommentar von DerZuvielFrager
18.06.2017, 15:43

1988Ritter Du hast wohl null Ahnung vom Islam.Im Monat Ramadan ist der Muslim verpflichtet mit dem gesamten Körper zu fasten sprich alle Organe.Wenn du ein ach so guter faster bist müsstest du dies genauso machen aber da du deinen Gelüsten folgst selbst beim Fasten ist das für dich nicht menschlich

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Kommentar von DerZuvielFrager
18.06.2017, 15:47

Rosy19747 Wer sagt denn das man nichts trinken darf? Morgens vor dem Sonnenaufgang darf man soviel essen und trinken wie man will erst ab dem Morgensgebet nicht mehr bis zum Sonnenuntergang.Einem Menschen reicht eine Dattel zum fasten da sag mir nicht bitte das wir keine Kamele sind.Wir dürfen duschen,unser Gesicht waschen,Mund ausspülen etc also wozu meckert man dann noch rum? Die Erleichterung ist doch da. Islam hat viele Übereinstimmungen mit dem Christentum wie zB Schweinefleisch verbot,Ehebruch verbot und die ganzen Gesetze jedoch ist das heutzutage was vollkommen unwichtiges geworden bei den meisten Christen

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Kommentar von katzenjunge
18.06.2017, 16:18

1988Ritter: Stimmt, logisch durchdacht, bei genauerer Betrachtung, ist kein Fasten und kein Verzicht.

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Kommentar von hummel3
20.06.2017, 17:53

@1988Ritter

An deiner völlig richtigen Analyse zum "Ramadanfasten" wird wieder einmal klar, wie so mancher Inhalt des Islam wie eine Seifenblase platzt, wenn man der Sache wirklich auf den Grund geht.

DH

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Wer weiß das schon so genau, denn Mohammed hat dem Volke manches gepredigt, selbst aber oft anders gehandelt!

Das Fasten im Monat Ramadan wird dem Volk zwar in Sure 2 ab Vers 183 verordnet, wie auch dass sie ihre Weiber (Vers 187) in der Nacht
"heimsuchen" dürfen.

Aber der Koran ist ja bekanntlich erst weit nach Mohammed entstanden. Es war der Kalif "Uthman ibn Affan", welcher die vorher gesammelten Teilschriften des Koran allesamt verbrennen lies um dann seine endgültige Version in Umlauf zu setzen. Und was da neu hineingenommen und alt herausgestrichen wurde, weiß niemand. Und auch die Sunna ist kein verlässliches Zeugnis, ebenso wenig wie die Behauptungen vieler Muslime, welche ihrem Propheten alles zutrauen. - Natürlich nur Gutes!

Ich muss dich also mit deiner Frage etwas "im Regen" stehen lassen.  

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Das Fasten gehört zu den 5 Säulen des Islam. Es basiert auf Sure 2:183

Diese Regel hatte direkt mehrere Gründe. Zum einen hat Mohammed bei der Erfindung des Islam großzügig vom Judentum kopiert, teilweise aus dem Christentum. Das hat er dann mit arabischen Mythen und Legenden verknüpft um es für seine Landsleute bzw. die Zielgruppe attraktiver zu machen.

Im Judentum gehört das Fasten auch zur Anbetung und war den meisten Arabern bekannt.

Der Hauptzweck waren aber Sparmaßnahmen. Mohammed muss man mehr als Kriegsherren betrachten, da es sein Hauptziel war, die Weltherrschaft zu erreichen. Viele Regeln im Koran sind auf dieses Ziel zurückzuführen. Beispielsweise wurde das Alkoholverbot verhängt, um einen Vorteil gegenüber den Weintrinkenden Christen zu haben, wenn man diese angriff. Er wollte nüchterne Soldaten.

Das Fasten sollte auf Belagerungen etc. vorbereiten, wo kein Nachschub möglich war. So waren Mohammeds Soldaten darauf vorbereitet/trainiert, länger ohne Nahrung auszukommen und somit gegen ihre Feinde standhalten zu können.

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Kommentar von ba3wida
18.06.2017, 12:22

Zu dem Mist was du da schreibst muss ich glaub nix sagen oder? Deine Unwissenheit ist eindeutig auszulesen. Wieso lässt man es nicht einfach wenn man keine Ahnung hat, mein Gott.

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Kommentar von Rosy19747
18.06.2017, 14:11

Unser kath. Religionslehrer hat mal den Sinn des christlichen Fastens erklärt:

Gegen Frühjahr gingen die Vorräte der letzten Ernte zur Neige. Da man zum Sähen Saatgut braucht, hat die Kirche das Fasten eingeführt, damit noch etwas Ernte zum Sähen übrig bleibt, um so einer Hungersnot vorzubeugen.

Damit sich die Leute dran hielten, hat die Kirche es als Teil der Religion verkauft.

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