Hatte man im Mittelalter weniger psychische Probleme als heute?

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7 Antworten

Das kann man nicht so leicht beantworten.

- Heutzutage gibt es viel mehr Druck: Stichwort Leistungssteigerung, immer besseren Schulabschluss, Druck im Berufsleben. Man muss heutzutage einfach funktionieren. Heutzutage gibt es immer mehr Burn-out-Fälle, das gab es früher sicherlich nicht.

- Früher wusste man nicht wirklich was über psychische Störungen und heutzutage wird es auch schnell diagnostiziert.

- Heutzutage hört man über viele Fälle mit psychisch Kranken und im Gegensatz zu früher, haben wir keine Fälle im Mittelalter mit psychisch Kranken. Das löst natürlich erst recht in uns das Denken aus, dass es heute mehr psychische Probleme gibt.

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Glaube und ausgeprägte Unwissenheit ließen die Menschen verängstigen. Die Kirche verstärkte mit ihrer Haltung und ihren Glaubensinhalten dieses Phänomen. Ein Unterschied zu heute war allerdings der, dass die Menschen weitaus weniger weinsam waren, als dies heute der Fall ist. Auch so was wie Entfremdung war den damaligen Menschen unbekannt.

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Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Vermutlich wussten die meisten Menschen überhaupt nichts vo dieser Art Problemen.

Die hatten eher Sorgen, wie sie genug zu essen bekommen konnten, ein primitives Dach über dem Kopf und schlimme Krankheiten zu überleben.

Dazu noch Krieg, Mord und Totschlag.

Apropos Krieg: Ich verstehe schon sehr gut, dass Soldaten nach einem Einsatz in Afghanistan und anderswo massive psychische Probleme haben. Von US Kriegern USA in Vietnam und im Irak ganz zu schweigen.

Aber die hatten die Soldaten und Zivilisten im 1. und 2. Weltkrieg garantiert ebenso. Nur damals kümmerte sich keine Sau um sie.

Erstaunlicherweise haben sogar die allermeisten Kinder diese Zeit insoweit ganz gut überstanden, dass sie nicht kriminell, verrückt oder sonstwie entartet wurden, sondern sogar noch viel Anständiges und Erfolgreiches aus ihrem Leben machten.



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Also ich glaube nein. Nur wusste man damals evtl nicht das es von dem Hirn kommt sondern man schiebte es auf böse Geister oder so. Heute macht man sich mehr verrückt denke ich. Wir haben eh alle den Bezug auf das wirklich wichtige verloren. Bei Interesse informier dich mal über die zirbeldrüse und ihre Wirkung.

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da waren dieselben wie heute, wurden aber nicht als solche erkannt

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Glaube ja, momentan nicht wissend ob es damals den Begriff Psychiatrie schon gab? Da wurde man noch nicht mit so vielen Reizen überflutet, hatte noch Heim und Herd, musste sich abrackern für das täglich Brot, nahm alles als Gottes Fügung und hatte gar keinen Anlass sich mit so "modernen" Dingen wie Psychiatrie zu beschäftigen!  

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Es wird immer einen gewissen Prozentsatz von Personen gegeben haben, die psychisch krank waren, nur gab es die Diagnose ja damals noch nicht.

Wer auffällig wurde, war dann eben vom Teufel besessen. Oder von Dämonen.

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