Hatte Jesus das alles so gedacht?

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Nein, viele Sachen uas der Kirche hat jesus nicht so gewollt. Vor allem nicht, daß die Kirche auf Kosten des einfachen Volkes Reichtum ansammelt.

Lies doch einfach mal die Bibel, vor allem im Neuen Testament. Dann siehst Du, was Jesus gemeint hat.

Im Alten Testament findest Du aber auch viele Hinweise.

Gruß nach Kroatien! Kako ste?

Zigi7darko 08.10.2010, 18:39

Lijepo je sresti nekoga , pa makar i na internetu tko slićno misli, pozdrav od jednog učitelja iz Slavonije!

0
omikron 09.10.2010, 09:12

Hattest du einen private Offenbarung, oder wieso weißt du, was Jesus (nicht) wollte?

0
Zigi7darko 09.10.2010, 09:30
@omikron

Nein, ich fuhle nur, was gut ist und was nicht. Oder meinst,dass es besser ist doof sein ohne manche Sachen nachzudenken!?

0
Hannipuepp 09.10.2010, 11:27
@omikron

Nein, natürlich nicht.

Lies einfach mal durch, was unter Jesus oder Christus im Neuen Testament seht.

Nimm das alte Testament dazu, z.B. daß Gott sich beschwert über das Volk, Eure Feste und Sabbate sind mir ein Greuel usw, dann hast Du einen ganz guten überblick über das, was Jesus will und was nicht.

Bitte immer vor dem Lesen, daß Gott Dir klarmacht, was er DIr sagen will.

0

Man kann nicht darüber streiten, ob Jesus mit den Gliedern seiner Kirche zufrieden ist oder nicht, wer Pharisäer inner- und außerhalb der Kirche ist, entscheidend ist das Bemühen, das Beste zu geben aus Liebe zu Gott. Wer will sich anmaßen, anderen nur Versagen zuzusprechen, selbst aber davon frei zu sein.

Jesus hat zumindest gewusst, auf was er sich mit uns schwachen Menschen einlässt und in Kauf genommen, dass Glieder seiner Kirche ihn auch verraten können. Er wusste, dass zum Menschen auch Versagen und Sünde gehört und so gesehen die Kirche immer auch eine Kirche der Sünder sein wird. Letztlich aber hat Jesus durch seine Gegenwart in ihr die Kirche geheiligt, indem er ihr seinen Beistand zugesagt bis zum Ende der Zeiten. Und wenn man das leugnet und meint, sich selber auslegen zu können, wie es gerade passt, ist das ganz bestimmt nicht im Sinne Jesu.

Von Jesus Christus wissen wir, dass er Gott ist und unsere menschliche Natur angenommen hat. Das heißt, dass er selbst das rel. Brauchtum seines Volkes mitvollzog. Seitdem ist nichts Menschliches aus dem religiösen Bereich ausgenommen. Der Mensch mit all seinen Fähigkeiten it zur gottesverehrung aufgerufen und in dieser Verehrung hat auch das Sichtbare und Liturgische seinen Platz. Auch Jesus hat sich bei der Einsetzung des Abendmahles "liturgisch" verhalten, wie sollte man sonst einen Gottesdienst feiern ! In der Menschwerdung sagt Gott ja zu allem Menschlichen und er entspricht damit dem Menschen als einem Wesen aus Fleisch und Blut, das auch das Sichtbare braucht. Liturgie gehört zum Gottesdienst und Gottesdienst ist Dienst zur Ehre Gottes.

Das Brauchtum wurde von der Kirche eingeführt, es kann im Laufe der Zeit immer wieder verändert und auch abgeschafft werden. Riten und Gebräuche sind Lebensäußerungen des lebendigen Glaubens, die der Natur des Menschen entsprechen, sich aber bei Menschen verschiedener Zeiten und Rassen unterschiedlich äußern können.

Was den "Reichtum" der Kirche angeht, gibt es keine andere Institution, die sich so für die Kirche für Entwicklungsförderung und die soziale Gerechtigkeit einsetzt. Große Summen gehen allein an die kirchlichen Hilfwerke Caritas, Missio, Adveniat. Die Rechenschaftsberichte kann man anfordern. Ansonsten hat die Kirche seit ihrer Gründung auch die Fähigkeit erlangt, Eigentum zu erwerben. Dass Kirche für die Erfüllung ihres Auftrages auch materielle Güter benötigt, müsste jedem einsichtig sein. Abgesehen davon gibt es Kirchenschätze, die eine kulturelolen Wert haben und auch unterhalten werden müssen. Jesus hat jedenfalls nicht gegen eine vermeintliche "Verschwendung" gehabt, als er gegen den Willen seiner Apostel sich mit kostbarem Öl salben ließ.

Hallo zusammen!

Ich will hier weder die Kirche gut noch schlecht reden, noch sagen, ob ich gläubig bin oder nicht, sondern nur Die Frage nach meinem Verstand beantworten.

Laut christlicher Lehre heißt es ja, dass Jesus die Manifestation des Göttlichen, des Gottes ist. Auch können wir nur raten was Jesus oder Gott -in Annahme ihrer Existenz- gemeint und gewollt haben oder immer noch wollen, denn wie heißt es ja so schön : "Gottes Wege sind unergründlich" ;) Ich möchte noch Kritik an allen hier äußern, die mit Bibelzitaten (die Bibel wurde nach heutiger Auffassung von Menschen verfasst) den Willen Gottes erklären wollen. Diese Zitate sind von Menschen, nicht von Gott. Auch können wir uns nicht sicher sein, dass das Jesus so gesagt hat, weil es nicht er war, der es aufgeschrieben hat, sondern Menschen, und zwar erst nach Jesu tod.

Lg Morlord

Die Bibel sagt ja Jesus wahr wahrer Mensch und wahrer Gott, und die Dreifaltigkeit Vater-Sohn-heiliger Geist besagt also das der göttliche Teil von Jesus es gewusst haben muss, gewollt hat er es nicht denn sonst wäre ja sein Opfer sinnlos gewesen. Ich denke mal da ja auch viel von seiner Wiederkehr und vom jüngsten Gericht die Rede ist, hat er gewusst was kommt und wollte mit seinen Opfer den Menschen einen Ausweg bieten, den sie annehmen konnten oder auch nicht. Wie alles im Leben hat das was wir tun Konsequenzen, genauso was alles was wir nicht tun. Ich selber bin nicht gläubig, aber ich glaube das es schön für Menschen ist die gläubig sind eine Hoffnung zu haben. Und zum Glück verlangt Das Christentum von keinem Selbstmordattentate durchzuführen um einen Platz im Himmel zu bekommen. Genauso wenig wie die Kreuzritter christlich gehandelt haben.

Hallo raubratze mit „Jesu Kirche“ meinst du doch nicht etwa die Allgemeine Kirche ( Katholische ) Dies Kirche hat ja wohl nichts aber auch garnichtz mit Jesu lehre zu schaffen. Sie ist so mit Lügen angefüllt das es nicht ausreicht alles darüber hier auf zu schreiben. So schon angekündigt in den Schriften. Du musst nur mal die Bibel LESEN!!! 2 Tim. 6,16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk. Apo. 1, 28 Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der Heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, dass nach meinem Weggang bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen. Dieser abfall wurde endgültig vollzogen als der Römische Kaiser die allgemeine Kirche einführte ( auf Deutsch Katholisch ) und aus den „bedrückende Wölfe“ Beamte machte im Römischen Reich.

Matthäus 22:35-40 wird eine Frage gestellt--35 Und einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger, stellte ihn auf die Probe mit der Frage: 36 „Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?“ 37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“ Ein 2.Grundsatz von Jesus Chr. findet man in Matthäus 7:12--Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ und die PROPHETEN bedeuten. Und jetzt die Frage--Wenn sich alle Menschen an nur diese Bibelverse halten würden, würde es da in der Welt nicht anders aussehen? Das hat Jesus gemeint.Lg nach Kroatien.

Das wissen wir nicht. Wir wissen, dass die von der katholischen Kirche genannten und zitierten Apostel etwa 200 - 300 Jahre nach Jesu Tod aufgeschrieben haben, was sie wussten. Wir wissen, dass es wohl diesen Jesus gegeben hat. Wir wissen, dass die Geschichte mit Pontius Pilatus eine politische war. Davon können wir ausgehen. Wir wissen, dass die ersten Apostel Jesu Frauen waren. Wir wissen, dass die katholische Kirche sich früh mit der Macht vermählt hat. Wir wissen, dass die Regeln der katholischen Kirche sich ändern im Laufe der Zeit. Wir wissen, dass Jesus Jude war und sich dazu bekannte. Wir wissen, dass Jesus Gewalt verabscheute, ja ablehnte. Wir wissen, dass Jesus eine klare Trennung zwischen Religion und Staat / Politik machte.

Mittlerweile gibt es die "Bibel in gerechter Sprache", ein deutsches Buch. Hier wird versucht, alle Texte, welche für die sogenannten Christen wichtig sind und eine Quelle haben, so gut als möglich aus dem Originaltext zu übersetzen. Auch wenn der Mensch nicht allzu gut deutsch kann ist sie wohl verständlich, beantwortet manche Frage. Hier kostet sie nicht allzu viel Geld. Sicher kann man sie sich auch online zuschicken lassen. - Halt eine kurze Nachricht an mich dazu.

Demandanto 08.10.2010, 18:41

Darf ich fragen, woher man weiß, dass Jesus für die Trennung von Religion und Staat/Politik war? Das würde mich wirklich brennend interessieren!

0
dawala 08.10.2010, 19:05
@Demandanto

Die Tempelgeschichte, seine Ablehnung der Gemeinschaft in Qumram als nicht einzige Quelle dieser Art, da sie eben politisch waren als Hauptgrund, seine Antworten auf Fragen der Pharisäer und Schriftgelehrten, welche sich ja stark mit der herrschenden Klasse verbrüderten. Es ist schlicht zu bedenken, dass damals die Gegend eine Besatzungszone war. Eine Übertragung in unsere Zeit verbietet sich in dem Zusammenhang also. Als die Rollen von Qumarm gefunden wurden
waren nach relativ kurzer Zeit direkte Übersetzungen im Radio zu hören. Leider hat die katholische Kirche dann wohl ein Abkommen mit Israel dahingehend getroffen, dass in Rom und Jerusalem bestimmt wird, was in welcher Form veröffentlicht wird. Nun ja. Heute gehört zu Vatikanstadt eine Hochschule wohl zum Studium auch solcher Schriften. Wobei ein Teil heute verschlossen ist, wenn auch die Wissenschaft sie auswerten kann. Und da kommt hier und da in dradio mal wieder was zum Thema.

0

Ja, dass sehe ich genauso. Die Kirche ist die reichste Institution der Welt. Kein Mensch weiss, wie viel Kohle die wirklich haben. Vieles in Verbindung damit (Ablassbriefe, Kreuzzüge, etc.) hatte Jesus (falls er überhaupt irgendwas getan hat) wohl so nicht geplant...

Mit dem drumherum meinst du vermutlich die Kirche.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus sich die so vorgestellt hat, da sie im Grunde hauptsächlich dazu dient, die Menschen von ihnen abhängig zu machen und auszunehmen. Nicht umsonst ist die katholische Kirche eine der reichsten Institutionen auf der Erde, von Armut keine Spur! Und ich bin mir auch sicher, das Jesus im Leben nie an Hexenverfolgungen und die Folterungen der Inquisition gedacht hat! Und worin ich mir ebenfalls sicher bin, ist dass Jesus nicht gegen Kondome gewesen wär, so wie es der Papst predigt! Jesus wollte, dass es den Menschen gut geht! Dazu gehört sicher nicht das Grassieren von AIDS und bestimmt auch nicht die Überbevölkerung, durch die es für jeden einzelnen auf dem Planeten schwerer wird! Das dient nämlich nur den Machtwünschen der Großen und eben auch der Kirche selber, da sie dadurch die Menschen leichter unter Kontrolle halten können.

Also, meine Antwort auf deine Frage ist ein klares Nein! :)

Raubkatze45 08.10.2010, 19:38

Jesus hat zu Ehe und Treue ganz klare Worte gesagt und auch das 6. Gebot nicht aufgehoben. Und genau darum geht es dem Papst. Kondome ermöglichen ein unbeschwertes Ausleben und Aids ist eine Folge davon. Hätten alle nach Jesu Gebot gelebt, gäbe es kein Aids. Natürliche Familienplanung ist keinem verboten. Bezüglich Reichtum gibt es keine Institution auf der Erde, die so viele Mittel für Entwicklungsförderung und soziale Gerechtigkeit einsetzt und Hilfsprojekte unterhält wie die Kirche. Dass auch die Kirche zur Erfüllung ihres Auftrages auch materielle Güter benötigt, sollte wohl jedem einsichtig sein. Menschen abhängig machen und ausnehmen? Wir leben nicht mehr im Mittelalter.

0
Demandanto 08.10.2010, 19:59
@Raubkatze45

"Kondome ermöglichen ein unbeschwertes Ausleben und Aids ist eine Folge davon."

Du hast wohl in der Schule (und im Leben) nicht gut aufgepasst. Kondome sorgen nicht für Aids, sondern verhindern die Ausbreitung selbiger! Mal schnell alles um 180° gedreht, hm?

Und dass Kondome ein unbeschwertes Ausleben ermöglichen, ist auch totaler Quatsch. Die Leute leben sich offensichtlich auch ohne Kondome gut aus, meinst du nicht? Nur mit Kondomen wär es halt sicherer, das ist der Punkt. Und warum der Papst das nicht will, kann nur ein Rätsel bleiben. Dass er Enthaltsamkeit predigt, ist eine Sache; aber dass er Sündiger zusätzlichen Risiken aussetzen will, eine andere. Jesus jedenfalls wollte Sündiger wieder auf den richtigen Weg bringen, und sie nicht irgendwelchen zusätzlichen Gefahren aussetzen!!!

"Hätten alle nach Jesu Gebot gelebt, gäbe es kein Aids."

Wie kommst du denn auf das dünne Brett? Aids "entsteht" doch nicht einfach durch Fremdgehen oder sonstwie, sonst gäbe es das doch schon seit Jahrtausenden!

Über den anderen Schwachsinn lass ich mich mal lieber gar nicht erst aus.

0
Raubkatze45 09.10.2010, 11:27
@Demandanto

Kondome verhindern die Ausbreitung von Aids, da gebe ich dir sogar Recht. Nur: braucht man die Kondome denn, wenn Sexuualität in der Ehe stattfindet und man dem Ehepartner treu ist? Und genau das ist Gottes Wille sowohl im 6. Gebot als auch in Jesu Worten über die Ehe. Woher soll Aids denn dann kommen? Selbstverständlich ist Aids eine "Lustseuche", die daher kommt, dass man eben nicht die eheliche Treue hält oder enthaltsam lebt und dann die Krankheit nach dem Fremdgehen auf den Ehepartner überträgt.

Weil die Welt von Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe und Treue nicht wissen will, weil es "unzumutbar" ist, deshalb machen Kondome alles leichter. Dies ist mit dem Glauben nicht zu vereinbaren. Sexualität und Liebe bilden eine Einheit und werden der Ehe zugeordnet.

In der Schule, wo ich tätig war, wurden die Schüler jedenfalls auch nach der christlichen Morallehre aufgeklärt, wo im Zusammenhang mit Sexualität die Begriffe wie Keuschheit, Enthaltsamkeit, Treue und Verantwortung noch einen Platz haben und das ist dir wohl irgendwie abhanden gekommen oder erst gar nicht vermittelt worden.

0
omikron 09.10.2010, 13:10
@Demandanto

Der unbeschwerte Umgang, der durch Kondome ermöglicht wird, trägt wesentlich zur Ausbreitung von AIDS bei. Das ist Fakt.

In den Ländern mit hoher AIDS-Quote, wo Treue statt Kondome propagiert wird, ist die AIDS-Quote massiv gesunken. In den anderen, die es mit Kondomen versuchen, ist sie gleich geblieben. Das sollte man halt auch mal einfach zur Kenntnis nehmen, und nicht denken: es kann nicht sein, was nicht sein darf.

0
Demandanto 09.10.2010, 15:03
@Raubkatze45

Was hat das ganze denn mit mir zu tun???

Wie gesagt: Jesus wollte die auf den rechten Weg bringen, statt sie zu bestrafen. Der Papst verfolgt ganz offensichtlich andere Ziele, wenn er Kondome verbietet, denn auf den rechten Weg bringt er damit niemanden! Dazu sollte Aufklärung stattfinden statt strafende Verbote.

Davon abgesehen macht die Denkweise eh nicht viel Sinn: Du schreibst, dass nicht nur der fremdgehende Ehepartner bestraft werden soll, sondern gleich beide. Wozu soll das bitte schön gut sein?

0
Demandanto 09.10.2010, 15:05
@omikron

Na dieses "Fakt" halte ich mal für ganz groben Unfug. Wo hast du das denn her? Und jetzt sag bitte nicht, dass das von irgendwo aus dem Vatikan kommt! Dass die so was verbreiten ist klar.

0
dawala 09.10.2010, 20:23
@Demandanto

Der Papst verfolgt ganz sicher das Ziel, der Glaubensgemeinschaft, der er vorsteht, zu vermitteln, dass Sex eine intime Geschichte zwischen zwei Menschen ist, welche "sich erkannt haben". Die Genesis führt dazu noch viel weiter aus.

Aber auch im NT finden wir inmer wieder Hinweise, dass wir Menschen unterscheiden sollten zwischen Gier und Not. Gerade die Geschichte von Maria Magdalena führt uns doch deutlich vor Augen, um was es tatsächlich geht.

Die heute in unserer Gesellschaft sich in immer zunehmendem Maße aufdrängende Promiskuität hat mit Glauben nichts am Hut.

Nicht umsonst predigt der Papst jeden Sonntag zu einer Bibelstelle, legt sie aus für die gesamte Glaubensgemeinschaft. Nicht umsonst hat Papst Benedict erklärt, er brauche keine Regierungserklärung, er habe das Vermächtnis des Glaubens.

Zum Bevölkerungswachstum: Das ist eine etwas komplexere Geschichte, an deren Ende oft genug Sex als einzig mögliche Beschäftigung steht dank unseres Wohlstandes. Und dass bei uns eine Generation heranwächst, welche so gut wie nicht aufgeklärt ist bis auf technisches Gedöns ohne Verständnisvermittlung ist auch kein Grund, Gummi als Heilmittel gegen die Folgen von Faulheit und Verantwortungslosigkeit einzusetzen.

0
Demandanto 09.10.2010, 22:02
@dawala

Ich weiß nicht ob man das als Christ überhaupt verstehen kann, aber Sex ist eine der schönsten Dinge, die es auf der Erde gibt. Und man kann ihn verantwortungsvoll oder verantwortungslos betreiben. Ohne Kondom ist meistens die verantwortungslose Variante...

0

Was Jesus wollte, steht in der Bibel. Wie die Menschen das gestalten wollen, ist ihnen selbst überlassen. Dabei kann eine katholische Kirche herauskommen, eine evangelische, eine mennonitische, eine baptistische oder sonst eine. Das alles ist gelebtes Christentum. Daß Christentum gelebt wird, ist etwas, das Jesus ganz sicher wollte. In welchem Gewand das stattfindet, ist nicht so sehr wichtig. Gruß, q.

Der Institution Kirche geht es meiner Meinung nach vor allem um Kontrolle und damit Machtausübung. Meines Erachtens hat Uns Jesus im NT 2 Gebote gegeben, welche an Stelle der alten 10 Gebote treten sollen. Aber weil diese 2 Gebote von jedem mehr Mitdenken und Eigenverantwortung erfodern hält die Kirche viel lieber an den alten 10 Geboten fest. Vor allem die katholische, bei den anderen kenn ich mich nicht so aus, aber ich glaube (!!) es ist dort ähnlich. Wichtig ist für die Kirche der Gehorsam und der Glaube, während Jesus die Liebe viel stärker in den Vordergrund stellte.

Zigi7darko 10.10.2010, 13:15

So ungefahr denke ich auch.

0

Gott wollte, dass seine Nachfolger Gemeinschaft untereinander haben - und dass sie die frohe Botschaft weitererzählen. Er wollte keinen politischen Machtapperat, keinen geistlichen Missbrauch und keine Leute, die sich Macht über andere verschaffen. Wenn jemand der Gemeinde vorsteht, soll er ein Vorbild in seiner Familie sein, der anderen vorangehen kann, weil er selbst den Weg so vorbildlich wie möglich gegangen ist ...

Nein, das hat er sich nicht so gedacht. Immerhin lässt er uns ja die Freiheit, wozu wir uns entscheiden. Für das Gute oder das Böse. (Die Rechnung kommt ja später). Was er sich aber gedacht hat: Mit seinem Opfer am Kreuz hat er dafür gesorgt, dass alle, die an ihn glauben nicht mehr für ihre Sünden und Vergehen bestraft werden.

cornyriegel 09.10.2010, 11:38

Das ist so nicht ganz richtig. Er selbst sagte in Johannes 3:36: 

"Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Es ist also unabdingbar, Jesus auch in allem zu gehorchen;

was er möchte, das wir tun sollen, steht in der Bibel und sein Vater sagte zu seinen Jüngern:

"Hört auf ihn!" (Matthäus 17:5; Markus 9:7; Lukas 9:35)

0

Es gibt an der Kirche manche Sachen, die nicht zwingend notwendig sind, aber die zum Glauben helfen können.

Wo jedoch der Glaube fehlt, da werden manche Traditionen leer und unverständlich.

Zigi7darko 09.10.2010, 09:40

Was hei&st Glaube fehlt, sollen wir alle doof sein, und alles nehmen ohne nachzudenken. Daruber spreche ich,ich glaube, dass wir etwas gutes tun mussen und nicht so viele Zeremonien feiern.

0
omikron 09.10.2010, 09:41
@Zigi7darko

Nein, Glaube ist, dass wir an Jesus Christus glauben, nach seiner Botschaft leben und seinen Auftrag erfüllen.

Das mit dem "Gutes tun" hat Martin Luther abgeschafft.

0
Zigi7darko 09.10.2010, 09:49
@omikron

Mehrmalss wochentlich bin ich in der Kirche, so wird auch bleiben, meine Familie lebt einfach so. Nur,JESUS BOTSCHAFT LEBEN UND SEINEN AUFTRAG ERFULLEN hei&t fur mich GUTES TUN und nicht Zeremonien Feiern.ER wollte bestimmt nicht,dass viele von der Kirche so reich sind, und so reich konnen bestimmt keine Vorbilde fur uns sein.

0
omikron 09.10.2010, 10:10
@Zigi7darko

Er sagte "Tut dies zu meinem Gedächtnis." Das bedeutet zunächst mal genau das: die Zeremonie feiern. Und von dieser Zeremonie kommt das Gute Tun her (Stichwort Fußwaschung).

0
quopiam 09.10.2010, 17:34
@Zigi7darko

Der oft geschmähte Martin Luther hat nicht abgeschafft, Gutes zu tun, er hat ihm nur eine neue Priorität gegeben, omikron. Und ich denke, Du weißt das auch ;-). Man kann sich den Himmel nicht verdienen, auch wenn man noch so nett ist zu seinen Mitmenschen, wenn der Glaube fehlt. Die Seligkeit ist kein Sparkonto, sondern ein Geschenk - ich denke nicht, daß das Katholiken so wesentlich anders betrachten. Gruß, q.

0
dawala 09.10.2010, 20:05
@omikron

"Betrete nicht das Haus meines Vaters, wenn Du mit Deinem Nächsten in Unfrieden bist."

Von daher kommt erst der gelebte Glaube und dann die Zeremonie.

0
omikron 09.10.2010, 20:10
@dawala

Ui super, wir kämpfen einen Kampf mit Bibelzitaten.

0
Reisswolf53 09.10.2010, 21:32
@omikron

Und das seit mindesten 325 n. C., als sich Athanasius und Arius in Nicäa gegenseitig ihre Weisheiten um die Ohren schlugen.

0

Ich glaube kaum, dass ihm vorschwebte, dass ihn seinem Namen auf grausame Art und Weise gefoltert wird und man Menschen verbrennt und damit ist die Frage wohl beantwortet !

wenn du glaubig wärst, wusstest du, dass jesus sagte: lebt in armut oder so etwas ähnlichs.

Zigi7darko 08.10.2010, 18:30

Das wei& ich auch, deswegen habe ich so eine Frage gestellt.

0
Hannipuepp 08.10.2010, 18:37

@ Moolah:

So ein Quatsch!

Lies doch mal im neuen Testament, dann wüßtest Du, was er gesagt hat!

0
Moolah 08.10.2010, 18:44
@Hannipuepp

keine interesse an dem. ich hab es von meiner grossmutter gehört.

0
esox05 10.10.2010, 10:12

Das nenn ich mal unnötig die Tastatur benutzt!

0

Sag mal ein Beispiel, was Du mit "drum-rum" meinst.

Zigi7darko 08.10.2010, 18:35

Viele Kirchliche Zeremonien die irgendwie unwichtig sind. Ich denke mir,dass das alles unwichtig ist. Man muss versuchen jeden Tag bessere Mensch zu werden, Liebe geben, Leute lieben und helfen wo ist moglich.

0

Sicher nicht. Jesus wollte das Judentum reformieren. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wären die Christen heute alle Juden.

blondie1705 08.10.2010, 18:30

Warum wären alle Christen Juden? Das versteh ich wirklich nicht

0
Batebi 08.10.2010, 18:31
@blondie1705

Na weil es nicht Christentum sondern "reformiertes Judentum" heißen würde...

0
Andrar 08.10.2010, 18:30

Du meinst wohl dann wären alle Juden Christen .

0
Batebi 08.10.2010, 18:36
@setus

Kein Meter. Er hätte dann eher sowas, wie die protestantischen Juden gegründet...

0
Andrar 08.10.2010, 18:41
@Batebi

nochmal für alle Laien: Judentum alter Pakt Gottes mit den Menschen:Altes Testament. Christentum: Neuer Pakt mit den Menschen: neues Testament. Es handelt sich um 2 Verträge die auf einer unterschiedlichen Grundlage beruhen. und nicht um die Reformation des ersten.

0
dawala 08.10.2010, 18:47
@Batebi

Jesus wollte keine neue Gemeinschaft gründen. Er bezog sich ausdrücklich auf Propheten als seine Vorgänger, denen er nachfolgen wolle. Wenn die Überlieferungen stimmen, dann wollte er die Juden weg von Baal und Mammon führen. Wie viele vor ihm. Und er wollte ihnen auf den Zeh Hochmut treten. Jeder an ihn gerichtete Versuch, eine neue Gemeinschaft zu gründen, eine Gemeinschaft innerhalb des Judentums auch nur, lehnte er strikt ab. Das wissen wir von den Rollen aus Qumram. Von daher wären alle, welche ihm nachfolgen, heute Juden. Schlicht Juden. Nur eben viele davon ohne eine jüdische Mutter. Und das eben fand er wohl als übertrieben, diese Bedingung, eine jüdische Mutter haben zu müssen, um Jude sein zu können.

0
Dummie42 08.10.2010, 20:03
@dawala

@dwala, besser kann man es nicht sagen :)

0
Hannipuepp 08.10.2010, 18:36

so ein Quatsch!

Er hat Erlösung gebracht!

Und alle, die ihm nachfolgten, wurden eben nach seinem Namen genannt!

0
Sonnenschnauz 08.10.2010, 22:55
@blondie1705

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus, was dieser dawala alles weiß! Völlig neue Erkenntnisse. Nach mehreren Examen in Theologie hab ich wohl das Falsche gelernt.

0

Was möchtest Du wissen?