Hatte jemand Erfahrung mit zwangsgedanken und wie habt ihr sie wegbekommen geht das auch alleine und wie stellt der Arzt die Diagnose ?

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3 Antworten

Je früher du eine Psychotherapie beginnst, umso besser, da sich Zwangsgedanken eher verstärken, als dass sie besser werden. Besonders wenn du in irgendeiner Form Belastungen hast.
Vom diagnostischen ist es eher klar, da sich diese Gedanken aufdrängen gegen deinen Willen. Je nachdem wertest du sie als unsinnig ab oder sie machen dir Angst (abhängig vom Inhalt). Du hast den Eindruck nichts gegen die Gedanken unternehmen zu können. Zwangsstörungen, dazu gehören auch die Zwangsgedanken, gehören diagnostisch zu den Angststörungen.
Alles Gute.

Also ist es eine angstörumg mit zwangsgedanken die Angst sagt mir wenn du das nicht machst passiert wqs oder wie bei mir wenn du an eine krnalheit denkst wasch deine Hände und sie ist weg 

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@Derboss009

Danke für deinen Stern.
Zu deinem Kommentar: ganz so einfach ist es mit der Angst meist nicht, auch meist nicht so offensichtlich wie Krankheit wegwaschen, denn dann würdest es einmal machen und es wäre weg und würde nicht zur Zwangshandlung. Bei der Zwangshandlung führt die Handlung nicht zur Erleichterung, 1 Mal  waschen und die Angst der Krankheit wäre nach der Definition weg. Aber es führt nur im Moment der Handlung anfangs kurzfristig zur Erleichterung, aber die innere Unruhe meldet sich ja meist sofort wieder. So dass z.B. die Waschung immer wieder wiederholt werden muss, obwohl man dann schon weiß, dass es unsinnig ist und doch kann man nicht mehr anders, weil die Unruhe nicht aufhört. Die Handlung sollte zur Sicherheit führen, tut es aber nicht. Also steht etwas Anderes als die Angst vor der Krankheit dahinter.
Das Thema ist viel komplexer und ist daher auch in Therapie zu erarbeiten. Alles Gute.

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Das geht kaum alleine!

Der Arzt /Psychologe, Psychotherapeut , macht eine Gesprächstherapie Verhaltenstherapie  u. behandelt, falls nötig auch medikamentös!

Weil ich bin noch jung kann das im laufe der pubertät verschwinden durch die Therapie 

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Du musst halt anfangen, bei kleinen Zwängen, sie nicht zu machen,
und dann steigerst du dich weiter. Am besten ist auch, wenn dein Kopf
dir sagt, du sollst was bestimmtes machen, dass du dann einfach schnell
was anderes machst bzw versuchst an etwas anderes zu denken. Dass wird
sich zwar im erstenMoment schwierig anfühlen, aber nach 1-2 Minuten geht
das Gefühl weg, bzw vergisst du das.

Wenn du das einmal geschafft hast, kannst du darauf immer wieder
aufbauen,und sagen, beim letzten mal hast du es ja auch nicht gemacht.
und dann brauchst du es auch nicht wieder machen.

Aber am besten ist immer noch die Unterstützung vom Arzt

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