Hatte Hitler etwas gegen Muslime?

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8 Antworten

Nein, Hitler hatte an sich nicht besonders viel gegen Muslime, zumindest im religiösen Sinne. Inwieweit die traditionell muslimischen Völker in der Rassentheorie dennoch gegenüber den "Ariern" teilweise abgewertet wurden weiß ich nicht. Jedenfalls gab es keine Befürchtungen, dass der Islam Europa überrennt oder so :-). Der Feind waren die Juden, und eine "Ausrottung" von Muslimen war eindeutig nie geplant. Es kam allerdings wegen der Beschneidung zu Verwechslungen, so dass auch Muslime hingerichtet wurden.

Zwar verachtete Hitler persönlich Religionen, aber das Christentum besonders. Dem Islam konnte zumindest Himmler einiges abgewinnen und allgemein waren Bündnisse mit der muslimischen Welt erwünscht.


Schwer zu beantworten. Es stimmt, dass Deutschland damals mit dem osmanischen Reich verbündet war. aus ethnischer Sicht ist allerdings davon auszugehen, dass Hitler seinen 'rassenkrieg' auch auf die gesamte muslimische Welt ausgeweitet hätte. Zumal die Nazis auch ihren Feldzug in Nordafrika geführt haben

Ein Osmanisches Reich gab es bei Hitlers Machtergreifung schon seit 11 Jahren nicht mehr. Ist also quatsch. 

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Das hat wohl seine Richtigkeit. Hitler und die Moslems hatten ja einen gemeinsamen Feind - die Juden.

danke, genau das was ich auch schreiben wollte.

Getreu dem Motto: "der Feind meines Feindes ist mein Freund".

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https://en.wikipedia.org/wiki/Relations_between_Nazi_Germany_and_the_Arab_world

Hitler war ein grosser Freund des Muftis von Jerusalem.

Er war in seiner Rassenideologie also nicht ganz logisch. Araber wie der Mufti von Jerusalem waren ja auch Semiten, und er klassifizierte "Semiten" als die unterste Kategorie, Menschen, die es nicht einmal "verdienen", am Leben zu sein.

Und trotzdem war eine Allianz mit dem Mufti von Jerusalem für ihn günstig, also arbeitete er mit ihm zusammen.

Was nicht heisst, dass er den Mufti von Jerusalem nicht auch verraten hätte, so wie er STalin verriet, als er den Nicht-Angriffspakt, den er persönlich mit ihm unterzeichnet hatte, brach und die Sovietunion angriff...

In Deutschland gab es damals wenige Moslems, soviel ich weiss wurden die als Gruppe nicht verfolgt.

ganz im gegenteil, nazi-deutschland und das früher noch osmanische reich waren verbündete im 2.WK

echt jetzt?? wusste ich gar nicht..

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Die Türkei war bis zum 23. 2. 1945 neutral dann erfolgte die Kriegserklärung an Deutschland

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Ich weiß nicht, ob Hitler Muslims gemocht hatte, aber er hatte ganz bestimmt kein Problem mit ihnen. Zumindest einige von ihnen galten als Arier. Es gab sogar ein ganzes muslimisches SS-Bataillon, das für Hitler kämpfte. Ihr Glaube wurde respektiert, und sie erhielten zu Weihnachten sogar jeder einen kleinen, mit Hakenkreuz verzierten Koran. Wenn du mehr über die Einstellung Hitlers zu anderen Völkern und Rassen erfahren möchtest, solltest du dich am besten mit den Original-Reden Adolf Hitler befassen. Aus seinen Reden entnahm ich eher Achtung vor anderen Völkern und ganz und gar keine feindliche Einstellung. Es mag dich überraschen, aber Hitler hatte sogar größte Hochachtung vor Chinesen und Japanern und hielt deren kulturelles Erbe gegenüber dem deutschen für überlegen. Er wünschte sich, dass sie genauso nationalistisch sind – dass heißt, im Interesse ihres eigenen Volkes handeln – wie er und meinte, dies wäre der Verständigung förderlich.

Haben Sie dafür eine Quelle?

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@Enders9

Hatte ích angegeben. Die Original-Reden von Hitler. Gibt es mengenweise im Internet.

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Nein, ganz im Gegenteil, da Muslime ja zu einem großen Teil auch Antisemiten sind.

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Hitler sie "gemocht" haben soll. - Schließlich waren auch sie keine Arier. - Zum Glück für die Muslime waren sie aber nicht massenhaft und schon gar nicht wohlhabend, wie ein Teil der armen Juden, in Deutschland vertreten.  

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