Hat unser Interesse an der Politik abgenommen?

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7 Antworten

Ich erlebe bei Älteren nichts anders.

Viele wählen immer die gleiche Partei, ganz egal was deren Ziele gerade sind. Meine Oma würde die ganzen neuen Ziele auch zum Teil einfach gar nicht nachvollziehen können, sie versteht ja nicht mal wirklich was E-Mails sind...

Nur wenige informieren sich wirklich, wenn dann meist nur oberflächlich.  Mir wäre es ehrlich gesagt auch zu mühsam, alle Wahlprogramme der Parteien bis zum letzten Punkt zu analysieren. Trotzdem informiere ich mich und gehe auch zur Wahl, auch wenn viele in meinem Alter (22) darin keinen Sinn sehen.

Wen interessiert es da schon, wenn Parteien eigentlich alle Wahlversprechen brechen und nicht mal wirklich versucht haben sie umzusetzen (wenn sie scheitern ist es ja was anderes).

Zur Wahlzeit werden einfach unangenehme Themen totgeschwiegen und auf heile Welt überall gemacht. Zudem beeinflussen unsere Medien uns sehr stark, man muss einfach mal bedenken wer sie finanziert... 

Ich muss sagen, ich bin auch kein Fan von Merkel. Aber ich denke, egal wer da vorne steht, im Nachhinein kann man immer sagen anders wäre es besser gewesen. Einen Weg muss man wählen und was rauskommt kann keiner sagen. Besonders wenn es einfach keinen guten Weg gibt und jeder Probleme bereiten wird, da heißt es das kleinere Übel zu suchen. Daher hätte ich gar keine Lust ihren Job zu machen. Ja, man sollte irgendwann mal überlegen, wie lange man diesen Job übernehmen kann und sollte, aber das ist nicht nur ihre Entscheidung, sondern auch die ihrer Partei...

Ich bin mir nicht mal sicher, ob unsere Wahlen wirklich echte Wahlen sind, aber was soll's. Mehr als versuchen kann man es nicht. Ich denke wer nicht wählt sollte nicht meckern...

Ich muss da an die jungen Leute in England zurückdenken, mit ihrer extrem geringen Wahlbeteiligung beim BREXIT-Votum, die dann hinterher gejammert haben, es gehe ja um ihre Zukunft und sie wären dagegen. Hätten sie sich vorher überlegen und wählen sollen, anstatt hinterher zu jammern... Wenn nur rund 36% der 18-24 jährigen wählen, aber über 50% dann jammern, dann läuft etwas schief. Wird bei der nächsten Wahl aber vermutlich wieder ähnlich ablaufen von den Quoten her...

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Hast recht, es ist so, wie von dir beschrieben. Die Mehrheit der Menschen hat begriffen, dass man nur sehr wenig Einfluß auf die Politik ausüben kann, die maßgeblichen Politiker ja doch machen was sie wollen, sie sich übwer unsere Bedürfnisse hinwegsetzen.

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Wir durften zwar im Alter von 18 Jahren 18 Monat Wehrdienst ableisten, aber wählen durften wir erst mit 21 Jahren, und Volljährig waren wir auch erst mit 21 Jahren. Daher hatten wir deine Probleme mit 19 Jahren überhaupt noch lange nicht.

Ich durfte (auf Befehl)  bei der BW LKW fahren und hatte dort den Führerschein C bzw. Klasse II, als ich den Führerschein nach der Entlassung auf den zivilen Führerschein umschreiben lassen wollte, sagte man mir das geht erst mit 21 Jahren und du bist noch nicht einmal 20 Jahre alt, einen zivilen LKW durfte ich juristisch erst mit 21 Jahren fahren, wo ist denn damals der "normale und logische Menschenverstand" unserer parlamentarischen Volksvertreter und demokratischen Parteien abgeblieben?


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Vor allem verstehe ich nicht, aus welchen Gründen Du diesen Artikel verlinkst und was Du damit aussagen willst.

Das es immer gegenteilige politische Ansichten gibt ist nun wahrlich nichts Neues.

Und dass alle zur Verfügung stehenden Medien genutzt werden, um Ansichten, Standpunkte, Meinungen, Propaganda und Hetze zu verbreiten. sollte jedem eigentlich klar sein.

Das entbindet aber niemanden, der sich wirklich umfassend und neutral informieren will, von der Pflicht, seinen Verstand zu nutzen, um Realität, Halbwahrheiten und Lüge unterscheiden zu können.

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Kommentar von putzthiernur96
02.02.2017, 08:02

In dem Artikel geht es darum das es verboten werden soll die Regierung zu kritisieren. Für die Regierung positive Fake-News werden dabei natürlich nicht verurteilt. Es geht dabei nicht nur um Fake-News sondern auch um Tweets gegen Merkel, dies schränkt doch die Meinungsfreiheit ein oder was meinst du?

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Was gibt es da zu meinen? In einer Demokratie sollten Kanzler (im Ausland Präsidenten)  nicht 16,oder 20 Jahre regieren können.()

Es sollte ein Impeachment / Enthebungsverfahren geben.Merkel wäre längst weg.Ihre Verfehlungen könnten größer nicht sein.Wenn Gegnerparteien,Gegnerfraktionen eine Kanzlerin nicht nur stützen,sondern verehren,dann ist wohl etwas faul.

Mir ist leider nicht klar,wer steckt wirklich dahinter,das die eigene Basis der CDU,diese Person nicht abserviert.Ich habe seit zwei Jahren niemand mehr an der Basis getroffen,der diese Person versteht oder gar stützt.()

Da weder der Präsident noch das Bundesverfassungsgericht eingreift,werden wir wohl die Diktatur mit der im Ausland gefühlten größtmöglichen Demokratie bleiben.

Vielleicht liest Du einmal etwas von Dregger oder Lummer.Vielleicht fragst Du Dich warum Roland Koch,angeblich der letzte Konservative aufgab.

Vielleicht liest Du einmal die Parteiprogramme und vergleichst Ihr tatsächliches Handeln gegen das Deutsche Volk.

Das Linkspartei und AfD inzwischen mehr Schnittmengen haben,als die Linkspartei zu allen anderen Parteien ,sollte zu denken geben() Beste Grüße

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Kommentar von Schnoofy
02.02.2017, 08:28

Wenn Deine Antwort eines beweist dann ist es, dass Du weder die Grundlagen einer Demokratie noch die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland auch nur ansatzweise verstanden hast.

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Kommentar von atzef
02.02.2017, 08:59

Dein Gefasel ist der nur schlecht kaschierte Versuch, totalitäre und antirechtsstaatliche Vorstellungen auf antidemokratische Weise salonfähig zu machen.

Merkel ist demokratisch ggewählt und hat sich nicht das Mindeste zu Schulden kommen lasse, was ein Amtsenthebungsverfahren rechtfertigen würde. Auch du kannst ihr nichts Substantielles entgegenhalten.

Hass und Hetze ist das einzige Geschäft, dass ihr Rechten beherrscht. Da das in Deutschland eine breite mehrheit weiß, müsst ihr am rechten Rand isoliert und einflusslos herumschmuddeln. :-)

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Ich bin 15 Jahre älter als du, und als ich noch in der Schule war, sah das schon genauso aus. Es herrschte politische Apathie.

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Nein aber auf jeden Fall das Interesse an der Groko, da beide "Großparteien" das Gleiche wollen und es keine wirksame Opposition mehr gibt.

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