Hat Trump recht, wenn er die Todesstrafe für Drogendealer einführen will?

30 Antworten

Investitionen in Aufklärung, Entgiftung der Betroffenen und die Einführung eines rudimentären Sozialsystems wären der Bekämpfung von Drogenmissbrauch dienlicher.

Wer Drogen vertickt tut das in der Regel, weil er keine Perspektive auf was anderes hat, sprich nichts zu verlieren, das ändert sich auch nicht, wenn man ihm die Todesstrafe androht, dass Einzige, was es ändern würde, ist dass die Polizei künftig mit deutlich aggressiveren Tätern zu tun hätte.

Jetzt droht ihnen ein paar Jahre Knast, der der Hälfte von denen noch bessere Lebensbedingungen bietet als das Leben draußen, namentlich eine warme Mahlzeit am Tag und ein Dach über dem Kopf.

Wenn man dafür die Todesstrafe verhängt, (man bedenke, wie leicht man in diesem Land an Waffen kommt) wird das nur dazu führen, dass der durchschnittliche Dealer versuchen wird sich seiner Festnahme zu entziehen, in dem er auf die Polizisten schießt, die ihn festzunehmen versuchen.

Mit so einer Gesetzgebung verhindert man nicht den Missbrauch von Drogen, sondern gefährdet das Leben der eigenen Polizisten.

Wenn man dafür die Todesstrafe verhängt, (man bedenke, wie leicht man in diesem Land an Waffen kommt) wird das nur dazu führen, dass der durchschnittliche Dealer versuchen wird sich seiner Festnahme zu entziehen, in dem er auf die Polizisten schießt, die ihn festzunehmen versuchen.
Mit so einer Gesetzgebung verhindert man nicht den Missbrauch von Drogen, sondern gefährdet das Leben der eigenen Polizisten.

Danke! Genau das ist das Problem an der Todesstrafe - es wird nicht mehr differenziert und man drängt Täter zu schlimmeren Gewalttaten.

Schade nur, dass diese Worte beim Trump-fanatischen Fragesteller auf taube Ohren stoßen werden...

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In etlichen Staaten der USA kann die Todesstrafe verhängt werden. Also muss er dort auch gar nichts einführen. Was er auch gar nicht kann. Er bedient seine treuen Basis Wähler und markiert den starken Mann.

Die große sogenannte „Opioid Krise“, die massenweise Abhängigkeit „normaler Bürger“ wurde ja nicht durch kriminelle Dealer ausgelöst, sondern durch Pharma Konzerne, die ihren Schmerzmittel Opioide beigemischt haben, ohne Patienten darauf hinzuweisen,dass sie sehr schnell abhängig werden können.

Wenn die Patienten die Schmerzmittel nicht mehr verschrieben bekommen, (fehlende Krankenversicherung!) dann steigen sie auf das preiswerter und leichter erhältliche Heroin um, weil sie süchtig gemacht wurden. Die Konzerne gehören in die Pflicht genommen, nicht die Todesstrafe vollstreckt.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/opioid-krise-in-den-usa-schmerzmittel-als-einstiegsdroge.1076.de.html?dram:article_id=367796

Ich denke, er hat sich von seinem Freund Duterte erklären lassen, wie man am besten vorgeht. Die tatsächlichen Ursachen des massiven Drogenproblems wird Trump wahrscheinlich nicht angehen. Auch wenn aus der Todesstrafe für Drogendealer nichts wird, sowenig wie aus der Mauer zwischen den USA und Mexiko, so hat er doch die Midterm Elections im November im Hinterkopf, bei denen die Republikaner möglicherweise abgestraft werden.

Trump muss sich erst mit Kim noch beratschlagen. Ebenso kann man davon ausgehen, dass schon ein abhörsicherer Kanal nach Moskau steht, also abhörsicher auch von der eigenen Mannschaft. Jeder, der nicht um sein Leben oder das seiner Kinder, fürchtet, ist für die ein potenzieller Whistleblower

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