Hat Tesla eine Zukunft?

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9 Antworten

Es gab ja auch schon "mehrere schlimme Unfälle" mit Leuten, die selbst ihr Auto gesteuert haben.

Tesla sagt ausdrücklich, dass das "autonome Fahren" eben genau das noch nicht ist und der Mensch hinter dem Lenkrad in Verantwortung bleibt. Es gibt wohl Hinweise darauf, dass der im Tesla Getötete das nicht beachtet hat.

Die Firma ist mit der Weiterentwicklung des autonomen Fahrens auf dem richtigen Weg - es wird besondere bei Langstrecken viele ermüdungsbedingte Unfälle vermeiden und das Auto für Menschen, die keinen Führerschein haben oder gesundheitlich bedingt kein Auto steuern können, als Verkehrsmittel ermöglichen.

Das mit den Bränden scheint auch mit den noch relativ geringen Stückzahlen zu tun zu haben. Man hört auch immer wieder von gehäuften Brandfällen bei exotischen Sportwagen - wenn alles noch nicht millionenfach durchgetestet ist, bleiben Fehlerquellen unbemerkt, die in der Serie dann ernste Folgen haben können.

Das halte ich nicht für ein langfristiges Problem der Marke.

Ich finde ziemlich beeindruckend, wie reif die Fahrzeuge gemessen an der kurzen Unternehmensgeschichte schon sind. Die Auto motor und sport hat mal einen Model S gegen einen Porsche Panamera getestet, und der Porsche hat gar nicht mal so überzeugend gewonnen, wie ich das im Kampf des Platzhirschen gegen den Newcomer erwartet hätte.

Das Hauptproblem sehe ich immer noch bei der Batterie:

was hilft mir ein Auto, das mich theoretisch irgendwann mal autonom 1.000 km durch die Nacht fahren könnte, während ich schlafe - wenn die Batterie nur die Hälfte der Strecke reicht und ich dann auch an einer "Schnellladestation" sehr lange herumstehen muss, bis ich weiterkann?

Wie oft fährt man denn 1000 Kilometer am Stück mit dem Auto? Ist dieser Faktor in irgendeiner Weise relevant?

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@Havenari

Es gibt immer noch viele Leute, die solche und deutlich längere Strecken und  längere für Urlaubsreisen fahren. Und es gibt auch Geschäftsreisende, die Strecken auch über 500 km mit dem Auto fahren, um ihre Businessumgebung bei sich zu haben.

Und selbst wenn man "nur" 400 km am Stück fährt (also knapp innerhalb der Reichweite), bedeutet das, dass man davor voll aufladen muss - man brät dem Auto also im Zweifelsfall aus Vorsicht sehr viele Ladezyklen über, die dann die Batterie vorzeitig verschleißen.

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@Havenari

Natürlich ist das relevant, auch wenn sich das so Mancher kaum vorstellen kann. Schon sehr viele Urlauber (da man im Flugzeug kaum Freigepäck hat lohnt dies oftmals, besonders wenn es eine grössere Familie ist) fahren min 2 Mal im Jahr sogar weitere Strecken, denkt man an Camper mit Wohnwägen wäre es wegen dieser Zusatzbelastung noch weiter zu überdenken.

Abgesehen davon gibt es auch Viele die geschäftlich unterwegs sind und dabei tagtäglich hunderte an Km herumfahren.

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@bronkhorst

nach 400 km ca. 30min für die nächsten 400km einzuplanen, sollte sowohl im urlaub als auch für geschäftsleute machbar sein - einer der vorstände meiner firma ist deutschlandweit unterwegs und fährt seit jahren einen tesla und auch ich komme sehr entspannt nach hunderten von km bei meinen urlaubsfahrten ans ziel

"eisenärsche" die 1000km am stück herunterreissen sind eine gefährdung für andere verkehrsteilnehmer !

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@dagobert68219

ps. bei einem e-fahrzeug erfolgt die ladung meisst in der ungenutzten zeit (z.b. über nacht) somit ist sichergestellt dass morgens der akku IMMER voll ist

pss. der tesla akku hält nach erfahrungen, fahrtests und hochrechnungen entspannte 1.000.000 und mehr km, da braucht man sich keine sorgen machen, über vorzeitigen verschleiss..... (dazu kommen 8 jahre garantie auf akku und motor)

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Youtube > Lars Thomsen.

Der Verbrenner wird in wenigen Jahren Geschichte sein, die E-Revolution ist nicht mehr zu bremsen. Allein schon wegen der Fortschritte in der Akku-Technik:

http://live-counter.com/tesla-akku-fortschritt/

Dadurch, dass diese Akkus in Massen produziert werden, hat sich der Preis für
eine Kilowattstunde Batteriekapazität stark verringert.
2011 kostete diese noch um die 500 Dollar, 2015 nur noch knapp 200 Dollar.
Die Kosten werden sich mit Bau der Gigafactory noch einmal deutlich verringern,
dort sollen in Nevada in einer einzigen Fabrik mehr Batterien produziert werden,
als zuvor weltweit.
Elektroautos werden dann deutlich weniger in der Produktion kosten als Autos mit
Verbrennungsmotoren. Ausserdem fallen keine Wartungskosten mehr an, woran
bisher die Autofirmen über ihre Vertragswerkstätten mit verdient haben.
(Bei TESLA bekommt man 8 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, auch
wenn man das Auto nicht warten lässt)
Das ist vermutlich mit ein Grund, warum die Autohersteller das E-Auto nicht
wollen.
Es scheint fast Absicht zu sein, Elektroautos so aussehen zu lassen, dass sie sich
von “normalen” Autos optisch deutlich unterscheiden, im negativen....

Soweit ich mitbekommen hab ist Tesla eigentlich ein Akku-Hersteller, mit Autos haben die doch eigentlich nur angefangen um zu zeigen was deren Akkus draufhaben.

Als Akku-Hersteller wird diese Firma ziemlich sicher überleben aber auch als Auto-Hersteller nehme ich an dass die eine führende Rolle in der E-Mobilität übernehmen werden und die wird wahrscheinlich zunehmen (auch wenn es umwelttechnisch noch immer fraglich ist).

Das mit dem Autopilot ist hald so dass Hinfallen zum Laufenlernen dazugehört. Irgendwann werden solche Systeme ausgereift genug sein um anstandslos zu funktionieren, bislang sind sie es eben noch nicht.

Natürlich redet sich der Hersteller bislang noch fein raus weil ja Jemand drin sitzt der das überwacht und der den Fehler machte weil der nicht auf den Fehler des Autopiloten reagierte. Aber klar dass Jemand der als Testfahrer täglich über Stunden hinweg problemlos gefahren wird nicht mehr wirklich darauf achtet.

Soweit ich mitbekommen hab ist Tesla eigentlich ein Akku-Hersteller

Nein.

Tesla Motors, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 2003 von Elon Musk, Martin Eberhard, Marc Tarpenning, JB Straubel und Ian Wright mit dem Ziel gegründet wurde, Elektroautos für ein breites Publikum zu bauen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Motors

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@PatrickLassan

tesla ist sehr wohl ein hersteller von akkus, siehe gigafactory

diese akkus werden in e-fahrzeugen, heimstromspeichern und grossanlagen für stromspeicherung eingesetzt

hätten sie ihren verlinkten wiki-artikel ganz gelesen, wären sie sogar drübergestolpert

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