Hat schon mal jemand was von Thomas Lloyd gehört und sind die empfehlenswert?

16 Antworten

Solche Fonds sind für Kleinsparer in der Regel nicht geeignet, weil diese die Einschränkungen in der Liquidität und die hohen Schwankungsbreiten des Fondswertes nur sehr schwer einschätzen können.

Leider scheint diese Klientel aber genau die Zielgruppe einiger Vertreter aus dem Finanzdienstleistungsumfeld zu sein. Hier wird nach dem Motto: "Lebensversicherung geht nicht mehr, jetzt gibts halt mal eine Beteiligung oder Genußscheine" gehandelt.

Dabei steht selten der Kunde im Mittelpunkt, meistens geht es um Provisionsmaximierung. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der freien Vertreter von der Hand in den Mund lebt.

Für mich wirft sich die Frage auf: Wieso sollte ein Unternehmen, dass angeblich Riesensummen von Großanlegern einsammelt, plötzlich den Kleinsparer ab 25 € im Fokus der Bemühungen haben?

Bei den anfallenden Verwaltungsaufwendungen macht das kaum Sinn. Und für die verfechter der Massentheorie: Das wäre vergleichbar, als wenn das Ritz plötzlich Döner für 3,50 € verkauft, bloss weil sich das ja auch mehr Leute leisten können:). Aus meiner Sicht absoluter Unsinn.

Mein Rat: schaut euch mit einem speziellen Anwalt die Vertragsbedingungen und das Beratungsprotokoll an. Es kommt leider auch vor, dass das Protokoll in wesentlichen Punkten von den tatsächlich besprochenen Inhalten abweicht.

Für die Kleinsparer bleibt wegen der Kosten eines Anwalts nur der Verbraucherschutz oder die Vorbereitung einer Sammelklage. Es gibt einige Anwälte, die sich auf so etwas spezialisiert haben.

Nach dem die Thomas Lloyd in Verbindung mit Signal Iduna an mich als steuerfrei verkauft wurde, mußte ich mich erstmals mit Genussrechten auseinandersetzen. Das ist ein Unterschied im Gegensatz zu einer Lebensversicherung mit Rententarif denn dort ist es nach Vertragsabschluß die Police. Es kommt immer darauf an, wie man auf Thomas Lloyd oder ähnliche Kapitalgesellschaften aufmerksam gemacht wird. Dann ist es wichtig nach dem Prospekt zu fragen der Thomas Lloyd zu fragen und sich die Vertragsklauseln genau durchzulesen. Hat es der Berater nicht gemacht dann hat er mit Sicherheit die Risikooptionen dass es ebenfalls zu Totalverlusten auch kommen kann. Als Beispiel in einer depressiven Wirtschaftskrise. Man sollte sich mit Genussrechten genau auseinandersetzen weil sie gerade in unserem Alltag nicht gebraucht werden. Die meisten kennen die Police aus der Versicherung aber das ist nicht dasselbe. Sollte jemand über einer Stellenanzeige so ein Vertrag unterschrieben wäre es hilfreich darüber zu informieren. Das interessante dabei ist sie ist nicht steuerfrei und gehört nicht zu Fördergeschäften die der Staat fördert als Beispiel die Rüruprente für Selbsständige und die Riesterrente für Angestellte.

Habe bei ThomasLLoyd 1000 € und 70 € Provision vor über 3 Jahren angelegt. Monatlich wurden 4,50 € ausgezahlt. Gesamtauszahlung mit Quellensteuer im Jahr 67,55 €. Meine Kündigung für 2008 wurde nicht bzw. erst für 2009 angenommen. Mitte Mai 2010 erhielt ich für das Geschäftsjahr 2008 einen Geschäftsbericht, der meine Einlage per 31.12.2008 mit 551,55 € bewertet. Mir wurde in Aussicht gestellt, dass die Abrechnung im 3. Quartal 2010 für 2009 erfolgen würde. Bei meiner heutigen Nachfrage (08.10.2010) wurde mir gesagt, dass der Geschäftsbericht 2009 höchstwarscheinlich im 4. Quartal fertig gestellt würde. Nun mache sich jeder ein eigenes Bild von dieser einmaligen Anlage. MfG VD

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