Hat Schizophrenie etwas mit (sozialen) Ängsten zu tun

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4 Antworten

Panikstörung ist eine Diagnose, Soziale Phobie ist eine andere Diagnose und Schizophrenie ist wieder etwas anderes. Soziale Phobie oder Panik sind keine Vorerkrankungen einer Schizophrenie. Da du ja Medikamente nimmst, wirst du sicher deine Diagnosen wissen. ..und es hört sich nicht so an als wäre eine Psychose diagnostiziert worden. Bei Wikipedia kannst du genau die Positiv- und Negativsymptomatik bei Schizophrenie nachlesen. Auch kannst du dort lesen, dass die Wahrscheinlichkeit, an Schizophrenie zu erkranken, erhöht ist wenn ein naher Verwandter von diesem Krankheitsbild betroffen ist. Bei einem Großelternteil ist es aber nicht sehr wahrscheinlich.

Ja, es gibt ein erhöhtes Risiko, wenn es Erkrankungen in der Familie gibt. Deine Beschwerden sind Ängste. Schizophrenie hat etwas mit einer Dünnhäutigkeit zu tun. Manche Menschen haben ein anfälliges Immunsystem, andere halt ein schwaches Nervenkostüm. So kann es bei Streß oder länger anhaltenden Krisen zu Stoffwechselstörungen kommen. Serotonin, Dopamin, Noradrenalin usw. sind Hormone, Botenstoffe, die zur Übertragung der Reize (Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen) durch die Nervenbahnen hin zum Gehirn zur Verarbeitung und dann zur folgenden Reaktion benötigt werden. Ist von dem einen zuviel oder dem anderen zu wenig da, kann es zu psychischen Erkrankungen wie z.B. Depression, Schizophrenie, Angststörung kommen. Du scheinst also auch nicht die stärksten Nerven zu haben und bist aufgrung Deiner Ängste sicherlich in Behandlung. Das beste, was Du mit deinen Fragen tun kannst ist, sie Deinem Arzt oder Therapeuten zu stellen und so fachlich korrekten Rat bekommen. Alles Gute!

Ich kenn mich natürlcih nicht so aus, aber ich denke das muss noch keine schizophrenie sein. Allerdings könnte es schon dazu kommen, wenn deine Oma das auch hatte.Es gibt genetische Faktoren bei der Schizophrenie, die die Erkrankungswahrscheinlichkeit erhöhen. Und sind in der Familie schon einmal Schizophrenie-Fälle aufgetreten, ist das persönliche Risiko auch leichterhöht. Kommen zu deinen Angstzuständen denn auch halluziunationen? Oder hast du Verfolgungswahn und so, dass können auch anzeichen von schizophrenie sein. Lass dich am besten vom Psaychologen beraten.

Hmmm.... also was ich unter Halluziunationen verstehe, habe ich nicht, also ich sehe keine weiße Mäuse krabbeln oder so, die in Wirklichkeit gar nicht da sind, Verfolgungswahn habe ich auch nicht. ...

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Es ist sicher besser, wenn du um ein Gespräch mit einem Psychiater bittest. Dann hast du schnell Klarheit.

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