Hat Rauchen auch vorteile?

18 Antworten

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Eine sehr komplizierte Frage. Der Raucher wird ja sagen, der Nichtraucher wird Nein sagen.

Ich bin selber Raucher und spreche daher mal meinen Standpunkt aus. Für mich hat es Vorteile. In meinem Job sind die Nichtraucher klar im Nachteil. Als Raucher geht man alle ein bis zwei Stunden für 5 Minuten weg und hat somit mehr kleinere Pausen. In den Raucherpausen kann man teils sehr sinnige Gespräche führen.

Wenn ich Feierabend habe, setzte ich mich nochmal kurz in den Aufenthaltsraum und rauche nochmal eine Zigarette bevor ich den Heimweg antrete. Nur sehr selten rauche ich auf dem Heimweg. Auch das hilft mir erst mal zur Ruhe zu kommen und erleichtert das Abschalten.

Als Raucher bezahle ich viele Steuern. Und da ich als Raucher auch früher sterben werde, schone ich auch die Rentenkasse.

Nun aber zu den Nachteilen:

All die ganzen Raucherpausen die man sich im Alltag genehmigt, kosten Zeit. Fast man die ganze Zeit zusammen, die man mit Rauchen verbringt, ergibt sich meiner Meinung nach mindestens eine Stunde am Tag die man sinnvoller nützen könnte.

Man hat viel weniger Konidition als ein Nichtraucher. Was mir als leidenschaftlicher Wanderer schon oft zum Nachteil wurde.

Jede Erkältung ist viel schlimmer und jeder Husten ist viel quälender.

Natürlich ist es wahrscheinlich, dass ich einmal schwer krank werde und der Krankenkasse damit sehr sehr viele Kosten beschere, die andere Versicherte mitzutragen haben.

Nichts destro trotz überwiegen im Moment immer noch die Vorteile für mich. Ich bin seit über 10 Jahren Raucher und habe auch noch nicht vor es aufzugeben. Es fehlt einfach der Wille dazu. Und tief in meinem innersten habe ich die Hoffnung durch meinen Tabakkonsum nachts an einem Herzinfarkt zu sterben, so dass ich einfach einschlafe und nicht mehr aufwache.

Beide meine Opas sind an Lungenkrebs gestorben. Ihr Tod hat ca. eine Woche gedauert und in der Zeit waren sie vor Schmerz nicht dazu in der Lage zu sprechen. Wenn sie denn mal wach waren hat die Kraft nichtmal mehr zum Schreien gereicht, man konnte es nur in ihren Augen sehn.

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Der ältere von den beiden hatte mit ca. 65 nen Raucherbein. Das wollte auch nicht mehr richtig verheilen und so musste er die letzten 5 Jahre seines Lebens auch noch leiden. "Reality hits you hard Bro".

Überlegs dir und füg das in deine Gleichung mit ein. Die richtigen Nachteile gibts erst wenn es zu spät ist.

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@Bujin

Die Leute, die daran sterben, rauchen auch viel! Wenn ein durchschnittlicher (!) Raucher 20 Sargnägel per day verquarzt, und das dann noch in seiner Raucherkarriere auf 30 Kippen steigert und das 20-30 Jahre praktiziert, wundert mich gar nix mehr. Ich rauche selbst und ich hab in den ganzen 10 Jahren es nur 2-3x geschafft 1 Schachtel an 1 Tag zu rauchen. Danach musste ich den Konsum erstmal kurz pausieren, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Meine Meinung in diesem Fall: die Dosis macht das Gift und wer jeden Atemzug nur noch an der Kippe tätigen kann, der muss einfach krank werden...

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Unbedingt! Es sichert Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in der Tabakindustrie. Es dient dem Frieden: Durch die nicht unerheblichen Tabaksteuereinnahmen ist der Staat in der Lage, die Abrüstung zu bezahlen. Es hilft der Rentenversicherung: Da Raucher im Durchschnitt früher sterben, als Nichtraucher, entlasten sie die Rentenkassen.

Es schafft lediglich Arbeitsplätze - nicht nur in der Tabakindustrie - auch die Pharmaindustrie sowie Ärzte und Krankenhäuser partizipieren davon.

Überlege nicht damit anzufangen. Ein durchschnittlicher Raucher verraucht im Leben einen Bungalow in guter Wohnlage...

Viele DH's

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