Hat Rassismus was mit der Erziehung der Gesellschaften zu tun oder erst immer mit der Genetik oder auch Biologie der Menschen als solches?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Mit Erziehung 94%
Mit der Biologie 6%
Mit der Genetik 0%

12 Antworten

Mit Erziehung

Mit der Erziehung und das nicht nur im Elternhaus, in der Schule und im politischen System ist das begründet. Wird das ständig den Leuten offeriert, dann nehmen das viele für Ernst, die schlichten Gemüter, wie immer, zu erst.

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/innenpolitik/rassenpolitik.html

Hier die schlimmsten Banausen in dieser Richtung. Die Nazis schickten sogar eine Gruppe Wissenschaftler in den Himalaja um dort den Leuten die Köpfe zu vermessen, um ihre Rassentheorie zu untermauern. Und somit nahm diese Missachtung gegenüber fremde Voelker Ausmaße an, bis zur Vernichtung hin, wie wir ja alle wissen.

Biologie und Genetik, sind in diesem Fall dasselbe.

Verantwortlich sind beide Faktoren. Obwohl Die Genetik, den Rassismus, also Xenophobie, überhaupt erst ermöglicht hat, die Xenophobie war früher in der Steinzeit und davor Überlebens notwendig, weil hinter jedem Busch der Tod lauern konnte. Durch die Xenophobie sind wir Fremdem gegenüber misstrauisch und als wir komplexere Kommunikationsmöglichkeiten erfanden, konnten wir diesen Misstrauen zusätzlich an unsere Kinder weitergeben. Was die Xenophobie nochmal deutlich verstärkt hat, weil sie jetzt nicht nur ein mehr Instinkt aus der Steinzeit ist, sondern zusätzlich anerzogen wurde.

Biologie und Genetik würde ich gleichsetzen.

Ich denke es liegt in unserer Biologie/Genetik Muster zu erkennen.

Sprich auch Kinder bemerken ganz schnell kulturelle Unterschiede/Unterschiede in der Mentalität und verknüpfen das mit dem Aussehen. Je älter man wird desto mehr Erfahrungen macht man desto mehr schwindet oder verfestigt sich ein Schwarz-Weiß-Denken. (je nach gemachten Erfahrungen kommt da noch eine Wertung hinzu)

Mit Erziehung

Rassismus ist auf zwei Ebenen eine Frage der Erziehung. Wenn mein Umfeld mir beibringt, alle Menschen unabhängig ihres äußeren Erscheinungsbildes mit Respekt zu behandeln, dann werde ich das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später verinnerlicht haben und leben. Wenn es anders ist, wird es schwieriger.

Außerdem ist ein rassistisches Umfeld oft sehr homogen, also als Beispiel bei nationalsozialistisch eingestellten Menschen wirst du vermutlich eher weniger Menschen anderer Hautfarbe oder Ethnie finden. Das ist auf zwei Ebenen problematisch: 1. Man glaubt den Vorurteilen, die man dort hat, viel eher, denn es ist ja keiner da, um das zu entkräften. 2. Man ist ein Gewohnheitsmensch. Wenn du es gewohnt bist, das die Gesellschaft bunt ist, wird dir der Mann mit dunklem Teint oder die Frau mit Kopftuch nicht auffallen, wenn das für dich etwas außergewöhnliches ist, wird diese Person dir viel mehr auffallen. Es hat eben seine Gründe, dass Rassismus und Intoleranz in Regionen mit auffällig geringem Anteil an Mitbürgern deutlich verbreiteter ist als in Regionen, in denen das Gegenteil der Fall ist.

Ja, hat es. Mit allem. Seit unsere Vorfahren vor Millionen Jahren in kleinen, stabilen Gruppen leben, deren Mitglieder untereinander näher verwandt waren als mit Mitgliedern anderer Gruppen, ist es evolutionär vorteilhaft, in Fremden prophylaktisch eine Bedrohung und Gefahr zu sehen und auf der Hut zu sein. Heute ist dieser Instinkt nur noch bedingt nützlich und das Festhalten und Kanalisieren hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes eher von Nachteil. Um das zu begreifen, braucht man aber Verstand.

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