Hat Popstar Falco sich das Leben genommen?

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5 Antworten

Hallo, matrjoscha.

Durchaus möglich, kann jedoch auch sein, dass er ums Leben gebracht wurde, denn tote Stars verkaufen sich besser - siehe Michael Jackson, von dem ziemlich genau ein halbes Jahr vor seinem Tod ein BBC- Reporter sagte, dass er ihm noch ein halbes Jahr gibt...

Das Gezerre um sein Erbe, ein angeblich neues Album, das demnächst raus kommen sollte - war doch bei Falco weiland ebenso - zumindest mit dem A.

Dann aber gibt es noch den Fall Jörg Haider, der ebenso angeblich sturzbesoffen Auto gefahren sein soll, obwohl er ein ebenso vorsichtiger Fahrer wie Falco war -der hätte sich nie zugekippt und wäre gefahren, lG.

Michael Jackson lebt.

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@ilknau

Wenn das Thema dich wirklich interessiert, kannst du mir privat schreiben.

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@Rockuser

in Wolkenkuckucksheim, da lebt er wohl, wo denn sonst

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@matrjoscha

nun sei doch nicht far zu närrisch. Es ist allseits bekannt, dfass der Popsänger an einer falschen Dosis Propofol durch seinen Arzt verstarb. Wer was anderes reindeutet, unterliegt ganz einfach einer bloßen irrationalen Verschwörungstheorie.

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@matrjoscha

Lachen ist gesund, die Bedeutung des Lachens hat Aristoteles gut heraus gearbeitet. Da gilt es anzuknüpfen!

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ich dachte, er plante gerade ein Comeback, als es ihn erwischte.

ich habe den Ort des Unfalls besucht und fotografiert, wie auch von weiteren Stars. Es war sicher nicht geplanter Suizid, aber wer mit soviel Alk und koks im Blut ein Auto fahren will, der gefährdet immer Leben.

Auf Domrep ist der Verkehr in aller Hinsicht viel gefährlicher als hier. Trotzdem fuhr er nicht das 1.x unter Drogen mit dem Auto. Ich glaube, dass sein Gemütszustand zwischen Gott und Selbstzweifel schwankte. Einerseits hielt er sich unverwundtbar, andererseits konnte ihn Kritik sehr verletzen.

Schon alleine die Wahl, dort zu leben, wie im Exil, zeigt ja, dass er sich in seiner Heimat nicht wohl fühlte. Vl hatte die bevorstehende Rückkehr eine fatale Gedankenschleife in Gang gesetzt, die eine seiner Persönlichkeiten  nicht mehr aushielt und deshalb mit Alk und Drogen unterdrückt werden sollte.

Das ist aber alles nurSpekulatius

Es war sicher nicht geplanter Suizid, aber wer mit soviel Alk und koks im Blut ein Auto fahren will, der gefährdet immer Leben.

Merkst du nicht, dass das ein Widerspruch ist? Ein halbwegs intelligenter Mensch weiß, dass Drogenkonsum im Straßenverkehr immer tödlich enden kann. Und wenn ein Mensch mit dem Auto zur Bar fährt, sich dort so heftig betrinkt, dass die Kellnerin ihm den Alkohol irgendwann verweigert und dann zusätzlich kokst und kifft, obwohl er ganz genau weiß, dass er gleich wieder ins Auto steigt, ist das in meinen Augen suizidaler Vorsatz. 
Wenn jemand klar im Kopf ist und ein Autounfall geschieht, weil ein unvorhersehbarer Einfluss diesen hervorgerufen hat, auf welchen man vielleicht nur mit einem Fahrsicherheitstraining vorbereitet hätte sein können, dann würde ich glauben, dass es nicht beabsichtigt war, aber wenn jemand unter Drogeneinfluss noch Auto fährt, hat er sie entweder nicht mehr alle, oder nimmt einen Unfall, der tödlich für sich und eventuell auch andere enden kann, zumindest billigend in Kauf. Wenn er also "high" war, als er den Autounfall hatte, dann sieht das für mich sehr nach einem Selbstmord aus, denn zumindest war dieser absehbar und dessen Wahrscheinlichkeit wurde billigend in Kauf genommen.

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@matrjoscha

wie schon gesagt, wurde mir dort erzählt, dass es üblich ist betrunken zu fahren und dass er da keine Ausnahme war. Woher stammt diesbezüglich die Aussage, er sei ein vorsichtiger Fahrer?

Jemand, der oft zwei Flaschen Whiskey am Tag getrunken hat (seine eigene Aussage) soll ein umsichtiger Fahrer gewesen sein?

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@duschma

Alkoholismus ist eine psychische Krankheit, die sich objektiv betrachtet überhaupt nicht auf den Fahrstil eines Menschen auswirkt. Es KANN eine Nebenwirkung der Sucht sein, dass Mensch auch betrunken Auto fährt, aber der eigentliche Fahrstil bleibt so wie er ist. Laut Manager ist Falco ein umsichtiger Autofahrer gewesen. Ob das stimmt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich wüsste aber auch nicht, wieso Bork das erfinden sollte. Und wenn man dann bedenkt, dass Falco mit Drogen im Blut vom Parkplatz gerast ist, nachdem er zwei Stunden lang apathisch in der karibischen Hitze gesessen und ins Leere gestarrt hat, kommt man dem Wort "Kurzschlussreaktion" ein verdammt großes Stück näher.

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@matrjoscha

Halt hoppla, nicht einfach was behaupten, was nicht unterfüttert ist. Unter Alkoholeinfluß ändert sich sehr wohl der Fahrstil, nämlich die Reaktionszeit verlangsamt sich.

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@voayager

Halt hoppla, richtig lesen. Natürlich fährst du anders, wenn du betrunken fährst. Aber das ändert nichts daran, dass du nüchtern ein vorsichtiger Fahrer bleibst, wenn das eben dein Fahrstil ist.

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Respekt, ehrlich! Wie man auf Grundlage einer Vermutung(!), ganz einwandfrei in der Argumentation aufbaut und dabei auf nur einen völlig zweifelsfreien Schluß kommen kann.

Das ändert nichts, das alles auf einer Vermutung aufbaut. Auf diese Art entstehen ALLE Verschwörungstheorien. 

Aber noch eine Anmerkung zu seinem Testament: Viele Gesunde, die noch weit von der "üblichen" Altersgrenze entfernt sind, erstellen ein Testament! Und warum tun sie dies? Einerseits, weil jeder gesunde Mensch weiß, dass es morgen schon vorbei sein kann. Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt, Embolie. Möglichkeiten gibts viele. Den Schluß aber daraus zu ziehen, er hätte Selbstmordgedanken, ist schlicht abwegig. Ein Testament ist im Nachhinein eine feine Sache für die Erben. Darin ist alles einwandfrei geregelt. Da kommt dann keine Fragen und kein Streit auf. Mein Vater hatte z.B. kein Testament. Er verunfallte zu früh. Und jetzt haben die Erben, die nicht alle miteinander auskommen, den Salat.

Man weiß auch, das Menschen, die wirklich ihrem Leben ein Ende setzen wollen, dies komplett für sich behalten. D,h. eins seiner Lieder als Beweis zu nehmen, ist leider recht schwach. Alle anderen geben schon vorab "Zeichen"! 

Seinen Tod jetzt, wenn auch nur ein wenig, mit anderen verstorbenen populären Personen zu vergleichen, dient der Wahrheitsfindung überhaupt nicht.

Zugegeben, es klingt auch unlogisch, wenn ein so bekannter Mensch, von dem du vielleicht sogar ein großer Fan bist, durch einen schnöden Verkehrsunfall ums Leben kommt. Das kann ja gar nicht sein!!!!  

Vielleicht komme ich aber auch deshalb auf diesen zweifelsfreien Schluss, weil er der Wahrheit entspricht? :-D

Natürlich muss man jederzeit mit dem Tod rechnen. Aber sobald man sein Leben vom potenziellen Sterben abhängig macht, stimmt irgendetwas nicht. Abgesehen davon würde Person xy alles dafür tun, einen ernsthaft befürchteten Unfall zu verhindern (self-destroying prophecy) anstatt diesen so im Leben einzuplanen, dass sich alle anderen Dinge danach richten müssen. Und wenn man sich aufgrund einer befürchteten Erkrankung um sein Testament sorgen müsste, wären alle Hypochonder auf der Suche nach einem verlässlichen Erbe. Klar, es KANN sein, dass man unerwartet stirbt - aber wer diese Möglichkeit im Leben fest einplant, wird alles dafür tun, dass sie nicht eintritt, anstatt sich durch Erbe etc. auf den eigenen potenziellen Tod vorzubereiten.

Ich habe sein Lied nicht als Beweis für einen Selbstmord gewertet, sondern lediglich erwähnt, dass es suizidale Anspielungen enthält. Solange er nicht wortwörtlich ankündigt, dass er sich das Leben nimmt, kann aber frei interpretiert werden - und das war so gewollt. Es gibt Künstler, die in jedem Lied den Tod besingen und die Chance, dass sich deshalb jemand Sorgen macht, ist sehr gering. 

Ich habe kein Interesse daran, einen Tod interessanter zu machen als er ist. Auch ein Popstar kann vollkommen unpopulär durch einen Straßenverkehrsunfall sterben, das weiß ich. Aber wenn präventiv in Richtung Tod gehandelt wird und dann - ganz plötzlich - der rein zufällig auch noch tödliche "Unfall" passiert, spricht (leider) alles dafür, dass das der Freitod war.

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@matrjoscha

Nicht alle, die ein Testament erstellen, planen ihren Tod fest ein. Sie gehen mit dem halt lockerer um. In jungen Jahren kann und will man sich das auch nicht vorstellen, und das ist auch gut so. Alte Leute, die ein Testament erstellen, sind hinterher oft beruhigt, weil sie es geregelt haben.

Ich will auch noch demnächst ein Testament machen, obwohl ich noch weit von der üblichen Altersgrenze entfernt bin. Und das aus zweierlei Gründen: 1.) Meine Lebenserfahrung. Es kann was passieren. Mach mir deswegen aber absolut kein Kopf, denn wenn es passieren soll, dann passiert es halt, und fertig 2.) Ohne Testament wird alles gesetzlich geregelt. Und damit würde ein großer Teil all dessen, was ich erarbeitet habe(ist nicht grad wenig), an jemanden gehen, wo mich über Jahre finanziell ausgenutzt hat, aber trotzdem nie zufrieden war. Während 2 andere grundehrliche Personen es immer gut mit mir meinten. Mit Testament gibt es von vornherein keinen Streit!

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@wolfram0815

Es spricht auch nichts gegen das Testament, sondern gegen die eigene Mutter als Alleinerbin. Falco war 40 Jahre und seine Mutter 71 Jahre alt. Selbst wenn man davon ausgeht, dass er in den nächsten 10 Jahren wegen Krankheit oder Unfall hätte sterben können, kann man nicht garantieren, dass seine Mutter mit 81 Jahren überhaupt noch in der Lage ist, das Erbe anzutreten, weil man eben nicht weiß, ob sie dann noch lebt. Du kannst also nicht von Absichern sprechen, wenn dein Erbe an eine Frau kommen soll, die bereits zu deiner Lebzeit in einem Alter ist, bei dem man jederzeit mit allem rechnen muss.

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@matrjoscha

Sein eigenes Testament kann man so oft ändern wie man will.

Die Entscheidung zum Testament, dh. das wann, wie und was drin steht, kann man nur auf dem momentanen Wissen erstellen. Mit etwas Lebenserfahrung weiß man auch, dass nächstes Jahr schon wieder andere Bedingungen bestehen können. 

Warum jetzt Falco schon in jungen Jahren sein Testament erstellt hat, bleibt, sofern er sich niemand anvertraut hat, für immer sein Geheimnis. Vielleicht steht auch genaueres in seinem Testament? Die Öffentlichkeit weiß davon wohl nichts genaues. 

Alles andere ist Spekulation. Auch wenn sich deine Argumentation total plausibel und schlüssig liest. 

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