Hat man im betreuten Wohnen keine Privatsphäre?

9 Antworten

Man kann nicht alle Einrichtungen über einen Kamm scheren. Es gibt betreutes Wohnen wo jeder sein eigenes Zimmer hat, es gibt betreutes Wohnen wo 2 Mädchen ein Zimmer bewohnen. Besuche von außen sind für gewöhnlich anzumelden und bei Minderjährigen garantiert unter Aufsicht. Auch da gibt es Unterschiede. Es gibt betreutes Wohnen da dürfen Freunde mit aufs Zimmer, es gibt betreutes Wohnen da dürfen Besucher nur in den Aufenthaltsraum.

Mit einer Psychiatrie ist das nicht zu vergleichen.

Weiters gibt es betreutes Wohnen für Kinder- und Jugendliche die aus schwierigen Elternhäusern kommen, es gibt Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche die schwer erziehbar sind, für welche die psychische Erkrankungen haben etc pp. Dementsprechend unterschiedlich und streng verlaufen die Spielregeln.

Wie ist das mit Beziehungen? Sind diese untersagt? Ich meine bei Erwachsenen.

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@Unwissender5544

Wie schon gesagt: es ist jede Einrichtung anders. Wir wissen hier nicht um welche Einrichtung es konkret geht. Frage bitte dort direkt nach, man wird dir die Hausordnung bestimmt zukommen lassen.

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@Unwissender5544

Ja, aber eine wichtige Frage die sicher auch andere Bewohnerinnen haben und mit der du nicht alleine dastehst. Dort arbeiten Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, die darauf geschult sind und auch mit solchen Fragen sehr gut umgehen können. Da musst du dir nichts dabei denken!

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@Ostsee1982

Ich weiss nicht ob ich mich traue das zu Fragen. Was wenn sie mich verurteilen?

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@Unwissender5544

Da verurteilt dich garantiert niemand. Das ist eine ganz natürliche Sache. Ich kann deine Bedenken verstehen aber die sind wirklich unbegründet.

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@Unwissender5544

Beziehungen werden nicht verboten. Wenn es eine Einschränkung gibt, dann, dass eventuell die Tür offen bleiben muss oder man im Aufenthaltsraum bleibt. Ein generelles Verbot gibt es nicht!

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@Unwissender5544

Wir drehen uns im Kreis. Frage dort nach was sie für Regeln haben dann weißt du Bescheid!

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@Unwissender5544

Naja man kann meistens auch rausgehen und so damit die kleineren falls es welche gibt nichts mitkriegen

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Im betreuten Wohnen bei nicht Problemfällen hast du entweder ein Einzel- oder ein Doppelzimmer.

Beim Doppelzimmer hast du die Intimsphäre so als wenn du mit einem Kumpel / Freundin übernachtetest.

Wie freizügig du dich dann verhalten kannst hängt etwas vom Altersunterschied und davon ab wie gut ihr euch versteht und offen untereinander umgeht.

Bist du ein Junge oder Mädchen? Wie alt?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich bin Männlich, 20 Homosexuell.

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@Unwissender5544

Wenn du ein Doppelzimmer mit einem Jungen der nicht zu jung ist ( ich denke man besetzt die Zimmer mit ungefähr Gleichaltrigen) dann dürftest du mit 20 ja keine Hemmungen haben.

Homosexualität tut nichts zur Sache. Da musst du mal vorsichtig austesten wie weit du gehen kannst.

Wenn im Jugendknast zwei in einem Zimmer sind, keine separate Toilette haben, holt sich auch jeder abends im Bett ein runter ( wenn du das z.B. mit Privatspäre meinst)

Eine offene Antwort von mir, was vielleicht deine Bedenken sind....

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@WOL50

Warum sollte ein Heterosexuell Dr Interesse an einem anderen Mann haben? Und die Wahrscheinlichkeit das er schwul ist ist doch gering. Ich rechne aber mit Einzelzimmer.

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du hast in aller Regel ein eigenes Zimmer, oft sogar mit eigenem Bad. Da drin bist du der Herr und darfst machen was du willst. OK, wenn du es vermüllst, dann wird von den betreuenden Mitarbeitern schon mal wer was sagen und Hilfe anbieten. Du kannst dort die Türe zu machen, du darfst dich zurückziehen wenn du das willst. Außer in beschützten Einrichtungen hast du sonst in allen Einrichtungsformen deine Privatsphäre.

OK. Was ist mit intimen Beziehungen? In der Psychiatrie ist das ja verboten.

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@Unwissender5544

nein, du kannst auch in diesem Bereich machen was du willst. Aber genau das habe ich dir vor Tagen schon beantwortet. Du darfst nur nicht die Anderen Bewohner und Mitarbeiter mit deinen Aktivitäten belästigen. Es ist also nicht zumutbar, das alle lautem Stöhnen ausgesetzt sind.

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Betreutes Wohnen war sehr teuer bei meiner Mutter. Es gab ein Muss und das war das tragen eines kleinen Minisenders der auf Druckknopf bei Gefahr eine Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt heranrief. Das kostete 88 Euro im Monat zusätzlich.Ansonsten war das Privatleben gewährleistet wie sonst in einer Mietwohnung. Das war genossenschaftlich Organisiert.

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