Hat meine Freundin eine leichte Form des Autismus?

3 Antworten

Wenn sie keinen Leidensdruck für sich selber hat, dann kannst du zwar mit ihr darüber sprechen, aber dränge sie bitte nicht zu einer Diagnostik.

Sie kann das weiter im Hinterkopf behalten, wenn sie mal Probleme bekommt, aber bei bisheriger kleiner Auffälligkeit würde ich Freunden den Diagnostikweg erstmal ersparen.

Du kennst ja ihre Verhaltensweisen und kannst sie vermutlich unauffällig darin unterstützen sich wohl zu fühlen, davon hat sie vermutlich mehr...

Die von dir geschilderten Verhaltensweisen könnten auf Asperger-Autismus hindeuten. Mit Betonung auf "könnten", denn es sind nur sehr vage Hinweise.

Was sagt sie denn selbst dazu?

Es ist sicher unangebracht, wenn du versuchen würdest, auf Grund einzelner angelesener Kriterien eine Diagnose aufzustellen. Das könnte sowieso nur ein versierter Facharzt (Neurologe, Psychater).

Aber ihr könntet gemeinsam überlegen, ob es weitere Hinweise auf eine Zugehörigkeit in das autistische Spektrum gibt. Das könnten besondere Wahrnehmungsweisen sein, besondere Begabungen beim Erkennen von Details, Defizite beim Erkennen von nonverbaler Kommunikation (Mimik, Gestik, "Stimmungen" bei anderen, Zwischentöne beim Erzählen), Abneigungen gegen unerwartete Ereignisse (Stundenplanänderung) oder gegen Telefonate...

Wenn da noch ein paar weitere Auffälligkeiten zusammenkommen, solltest du sie zu einer fachlichen Untersuchung ermutigen.

Kennt ihr die Graphic Novel "Schattenspringer" von Daniela Schreiter? Vielleicht ist das Heft eine Hilfe.

Oder erkennt sie etwas von sich in diesem Video wieder?

https://youtube.com/watch?v=Q6uq6ERKtq8

Wenn ihr zu dem Schluss kommen solltet, dass deine Freundin Asperger-Autistin sein könnte, dann lest mal hier weiter, auch den Kommentarthread:

https://www.gutefrage.net/frage/hilfe-ich-weiss-nicht-weiterrrr?foundIn=list-answers-by-user#answer-239311396

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Autistische Züge sind keine Diagnose und auch keine leichte Form des Autismus. Will sagen, es sind lediglich Ähnlichkeiten.

Aber klären kann das natürlich nur ein Arzt.

Leide ich an Autismus - Wenn ja, welche Form?

Seit meiner Einschulung wussten meine Eltern, dass mit mir etwas nicht in Ordnung war. Ich schlief oft mitten am Tag, hatte keine Freunde und zog es vor, alleine irgendwo in der Ecke ein Buch zu lesen. Diese 'Phase' hat sich leider nie gelegt und so kam es, dass ich auch auf dem Gymnasium ein Einzelgänger blieb. Ich versuchte zwar immer wieder mich irgendwie einzubringen, war dazu aber nicht in der Lage.

Es fehlte dieser Funke, eine richtige Bindung mit anderen Kindern war nie so richtig möglich. Ich hatte hier und da mal ein paar Bekanntschaften mit denen ich mich ab und zu traf, aber nach ein paar Treffen war auch wieder Funkstille.

Schulisch war ich ein Wrack, brachte ständig 3en und 4en Heim, kam mit miserablem Abitur aus der Schule und war unglaublich erleichtert, nicht mehr dorthin gehen zu müssen.

Kernproblem waren grundsätzlich meine soziale Inkompetenz sowie Inkompatibilität mit den anderen Schülern. Vom reinen Intellekt her würde ich mich weder als besonders dumm, noch als besonders klug einschätzen.

An sich fühle ich mich einfach nicht von Menschen angezogen, ich kann (zumindest direkt) nichts mit ihnen anfangen. Es ist was anderes, mit anderen Personen online über irgendwelche Thematiken zu chatten. Hier kann ich über meine Antwort nachdenken, muss nicht direkt antworten, meine Körpersprache spielt keine Rolle, außerdem kann ich aufhören wenn ich keine Lust mehr habe, ohne unhöflich zu wirken.

Rein von der Arbeit her ist es wirklich schwer eine geeignete Arbeitsstelle zu finden da Kundenkontakt oder Arbeit im Team nur schwer möglich ist. Therapie stell ich mir äußerst schwierig mit mir vor, da meine gesamte Grundhaltung völlig misanthropisch und negativ eingestellt ist. Hätte ich einen einzigen Wunsch, dann wäre das ein Leben ohne direkten Menschenkontakt. Klingt traurig und eigentlich nicht lebenswert, ich weiß. Aber für mich wäre es ein Traum.

Was ist los mit mir?

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