Hat meine Freundin ein Alkoholproblem?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Hi,

sie scheint wohl auf dem Weg zu sein. 

Das verstecken von Schnaps in Cola und Fruchtsäften ist typisch. Ich kannte mal eine, die hat sich inzwischen tot gesoffen, die hatte immer so McDonalds Becher mit Strohhalm dabei :) Da denkse auch nich sofort da dran. 

Ihre Freundin soll dir nicht so salbungsvolle Worte eröffnen, sondern ihren Schnabel aufmachen, je später deiner Freundin geholfen wird, weil sie unangebrachterweise gedeckt wird, desto schwerer wird es für sie. 

Das abblocken und von sich weisen ist normal. Alcis sitzen dir gegenüber und beschwören, dass sie keine Alkoholiker seien und schütten sich parallel ne Flasche Korn hinter die Binde. Nur ausnahmsweise, weil das und das ist passiert, deswegen wäre das eine Ausnahme und so hangelt sich das von einem Trunk zum nächsten. Schwere Fälle gehen in Kliniken, mit allem Drum und Dran, für Wochen, top-Ärzten, top-Betreuung, viele ebenfalls Betroffene aus allen gesellschaftlichen Schichten Ärzte, Lehrer, Manager, Bauarbeiter, Köche, allet mögliche. Die Familie ist hoffnungsvoll. Diese Klinik sei vollkommen ausgezeichnet. Dann kommt der/die zurück ins familiäre Umfeld und sacht als erstes, was wollen die eigentlich von mir diese Armleuchter? und schüttet sich ne Flasche Schnaps rein. 

So... du kannst solchen Leuten nichts glauben weder Vorsätze noch Beteuerungen, was den Alc betrifft, lügen die wie gedruckt und du wirst mit der Zeit co-abhängig. D.h. du leidest unter den Nebenwirkungen und Gefühlsschwankungen des Betroffenen. Davon sind besonders Kinder betroffen. Tagsüber ist es die liebe Mami, die alles total im Griff hat und 2 Tage später torkelt morgens sone Olle zur Tür rein, ohne Papiere, die liegen irgendwo aufe Toilette in irgend ner Spelunke, ohne Schuhe, ohne Handtasche, ohne Jacke, unterwegs verloren, stinkt nach Schnaps und Rauch und wenn man sie maßregelt, wirft sie einem n Aschenbecher an Kopp. 

Dieser drastische Wechsel verschiedener Gesichter einer Person macht auf Dauer auch das an sie glaubende Umfeld nach und nach völlig kaputt. Wenn man mit nem Hammer auf n Betonklotz haut, dann macht dem das nix. Wenn man aber jahrelang unzählige Male immer wieder draufhaut, dann zeigt der irgendwann Auflösungserscheinungen. 

D.h. für dich: Bei der Entgiftung und Entziehungstherapie unterstützen und an die Liebe glauben. 

Klappt es nicht, geduldig sein, nochmals die ganze Nummer. 

Klappt es nicht geduldig sein, ein drittes Mal. 

Danach Reißleine. 

Du hast auch noch n eigenes Leben und ein paar Ziele vermutlich. Gruß, Cliff

Wow vielen Dank für deinen ausführlichen Rat!

Werd ich mir Herzen nehmen und es versuchen sobald sie von der Arbeit kommt!

0
@Dean1991

gerne, das wird noch ne harte Nummer ;) weil sie wird sich mit Händen und Füßen gegen deine "Anschuldigungen" wehren ;) wünsch euch das Beste, Cliff

1

Man sagt wer regelmäßig trinkt ist Alkoholiker, ich denke sie wird mittlerweile ein Alkoholproblem haben... Ich kann dir den Tipp geben sie damit zu konfrontieren und ihr sagen dass du notfalls ihre Familie mit einbeziehen musst ... Weil ihr nur helfen wollt solltet ihr nach einer entsprechenden Einrichtung schauen wo sie ein Entzugachen kann, alleine schafft man das vielleicht nicht mehr. In einer entsprechenden Klinik wird sie auf Tabletten gesetzt die den Suchtdruck unterdrücken.  Und es wird bestenfalls auf den Grund des Problems gegangen , du solltest ruig und nicht belehrend auf sie eingehen und vielleicht mal hineinhorchen warum sie trinkt.Vielleicht gibt es ja ein anderes Problem und das trinken erledigt sich von selbst????  Jedenfalls sollte man schon irgendwie handeln , letzten Endes ist jeder Tag den sie mehr trinkt einer Tag in dem ihre Sucht sich nur noch manifestiert...Ich drücke die Daumen ...lg

Vielen Dank für deine Worte ich werde sie behutsam darauf ansprechen.

0

Zumindest klingt das nach riskantem Alkoholkonsum. Ob sie alkoholabhängig ist oder nicht, kann man übers Internet nicht diagnostizieren.

Ich finde diese Seite sehr gut zur Information: https://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/riskanter-konsum/#_

Vielen dank!

0

Klingt so als wäre sie im "Anfangsstadium" des Alkoholmissbrauchs. Wenn jetzt nicht eingegriffen wird, endet das ganze in starker Abhängigkeit und das wars dann.

Ich würde Sie heute Abend gerne nochmal drauf ansprechen. Ob wir es zu zweit schaffen bzw sie doch einen Arzt braucht.. Danke für deine Antwort!

0

Du musst Konsequente Entscheidungen treffen und Ihr klar machen dass, man das nicht auf die leichte Schulter nehmen darf und kann. Keine Ursache und alles gute.

0

Bei den Mengen und der Art von Alkohol definitiv.

auf jeden fall ist es ein beginnendes alkoholproblem. ihr solltet mal ernsthaft drüber reden, je länger du wartest, desto schwieriger wird es.

lg, Tessa

Schaut schwer danach aus. Du kannst dich an eine Suchtberatung wenden, die helfen dir/euch weiter.

Alleine schafft man es kaum einen Alkoholiker "zu heilen". Das mit dem Abblocken ist ein ganz typisches Zeichen einer Sucht-Erkrankung!

Hallo.

Alles was du schreibst wird so wohl sein. 
Aber sie wird es nicht zugeben. Das typische ist das mischen von Getränken. Schnaps in Wasserflaschen oder in  Trinkbecher. 

Alles wo kein Fremder rangeht.   Ich kannte einen Mechatroniker, aus der sauberen Ölkanne Wodka getrunken.
Bis er vorm Tüv-Abnahmeprüfer zusammengefallen ist. Notarzt usw.

Hartes Los. Aber die Gene haben alle.

Klingt danach - ja.

Gruß S.

Was möchtest Du wissen?