Hat mein Vater recht ist ein Studium sinnvoller?

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15 Antworten

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium in Fächern wie Informatik, Medizin, Maschinenbau,... sind die Job- und Verdienst-Aussichetn in der Tat wesentlich besser, als in vielen Ausbildungsberufen.

Aber die große Hürde:
Man muss es SCHAFFEN, so ein Studium erfolgreich zu bewältigen!

Die erfolgversprechendsten Studiengänge, das sind richtig schwierige Studiengänge, bei denen ein Großteil der Studenten scheitert, weil sie überfordert sind und die erforderlichen Klausuren und Prüfungen nicht schaffen.

Mal ganz ehrlich: Du schreibst so locker: "Abi nachholen und studieren gehen", als könnte man einfach mal planen "studieren zu gehen" und dann klappt das schon ;-)
So kann man vielleicht planen, den Führerschein zu machen; den schaffen fast alle, die damit anfangen ;-)
Aber ein Studium, und dann noch ein anspruchsvoller Studiengang, das ist kein Selbstläufer ;-)

Laut aktueller Studie bricht in Deutschland jeder 3. Student sein Studium ab, weil sie/er überfordert ist, die Prüfungen nicht schafft, oder ganz falsche Vorstellungen hatte.
Schade um die Zeit, um das Geld, um den Stress, um den Frust und um den blockierten Studienplatz.

Ich will dich jetzt nicht demotivieren, aber ich möchte jedem Studierwilligen unbedingt empfehlen, sich vorher bestmöglichst zu informieren, was da im Studium auf auf einen zukommt und wie die persönlichen Chancen stehen, das Studium erfolgreich zu bewältigen.

Viel Erfolg für dich!

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Kommentar von futureXYZ
30.06.2017, 16:38

Lass michr raten du hast ebenfalls studierrt oder?

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Kommentar von Rubezahl2000
30.06.2017, 17:25

Computer ja,
Modellierung und Kalkulation von Risiken :-)

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Nein, so grob gesprochen hat dein Vater nicht recht.

Sowohl im Studium wie auch in der Ausbildung ist die Spezialisierungswahl entscheidend, nicht, ob man jetzt das Eine oder das Andere gemacht hat.

Entscheidend ist, welche Fachqualität gefragt ist, und auch, welche die nächsten großen wirtschaftlichen Veränderungen besteht.

Klar wird ein Maurer heute auf keinen grünen Zweig mehr kommen, außer er beschreitet den Nischenweg für altertümliche Techniken. Ein Chemietechniker dagegen wird weiterhin ein sehr gutes Auskommen finden.

Eine ganz entscheidende Wahl ist hierbei, welche Arbeitsplätze in der nächsten Generation weiter von Automatisierung betroffen sein werden.

Die Frage: "Studium oder Ausbildung?" ist also ganz einfach die falsche Frage. Die richtige Frage ist, "Wie kann ich meine Interessen und Fähigkeiten in einen profitablen Wirtschaftszweig einbringen?". Das Fachabi ist natürlich kein schlechter Weg, egal wohin du dich entscheidest.

Um richtig Geld zu verdienen, muss sowieso bei beiden Lernzweigen mit zukünftiger Nachbildung weitergemacht werden.

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Ein Studium an sich ist keine Garantie

Höhere Qualifikation führt aber zu tendenziell mehr Möglichkeiten in der Berufsauswahl.

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Selbst mit einem Studium    bedeutet das nicht das man  zb keine Ausbildung machen muss bzw  wend das    ein akademischer Beruf ist muss man eben  zb  Praktikum  oä  machen!Aber Selbst mit einem akademischen Beruf heist das   heute auch  immer noch nicht das man dauerhaft dann beschäftigt wird!

Kants du den was mit den berufen anfangen wen nicht  dann lass es oder suche dir was anderes aus!

Außerdem wen du 4000 brutto verdienst hast du  auch einen höheren Steuersatz udn du zahlst höhere beiträge als zb  jemand  der  nur bis 2500 brutto verdient!

Andererseits  in der Ausbildung Verdienst du schon Geld im Studium musst du  vieles selber bezahlen und verdienst nichts!Und zb    musst du zb 5-10 Jahre studieren um zum ziel zu kommen!

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Ein Studium bringt nur etwas, wenn es Interessen und Fähigkeiten wiederspiegelt. Ein abgebrochenes Studium bringt gar nichts.
Es ist ein nicht haltbarer Irrglaube, das Studium = gutes Gehalt bedeutet. Meine Schwester hat studiert und ein super Bachlor gemacht und trotzdem im Call Center arbeiten müssen, weil sie keinen Job gefunden hat.

Mach das, was dich anspricht, schließlich musst du die nächsten 40 bis 45 Jahre in dem Beruf arbeiten.
Und eine Ausbildung schließt ein Studium im Anschluss nicht aus!  

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Wenn immer mehr studieren und es immer weniger ausgebildete Fachkräfte gibt, dann werden die normalen Arbeiter leichter etwas finden, als der möglicherweise über qualifizierte und arbeitslose Akademiker.

Des weiteren gibt es seit 2017 ein Gesetz bei dem nach einigen Monaten ein Arbeiter für ein Zeitarbeitsunternehmen so viel verdient, als sei er in der Firma inder er vermittelt wird direkt eingestellt.

Wenn du studieren kannst mach es, aber.

PS: Von dem Bruttogehalt kannst du je mehr du Verdienst einen größeren Prozentsatz abgeben.

Da kommt bei weniger Brutto der Freibetrag zu gute, den am Schluss zählt der Nettogehalt.

Mfg

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Um Medizin zu studieren braucht man einen NC von ca. 1,... , Informatiker und Ingenieure sind NC frei, dafür ist aber auch die Durchfallquote sehr viel höher, weil sich viel zu viele dort anmelden, weil sie nur an die große Kohle und den "Fachkräftemangel" denken, den es schon lange nicht mehr gibt durch die ganzen Ausländer, die von unserem Fachkräftemangel gehört haben. Sie überschätzen sich dabei total in ihrem Können und müssen dann im Studium realisieren, dass sie es nicht packen.

Bei der Ausbildung kommt es ganz stark darauf an, was du dir auswählst. Es sollte dich in erster Linie interessieren, sonst wirst du dich da durch quälen müssen.

Ein Studium ist keine Garantie später nicht bei der Zeitarbeit zu landen. Es gibt Studiengänge mit denen man sich praktisch direkt beim Arbeitsamt anstellen kann, weil sich die Akademiker vorher nicht überlegt haben, was sie damit später mal anstellen wollen und ob es überhaupt Stellen dafür gibt zB Philosophie, Biologie u.s.w. BWL können genauso bei Zeitarbeitsfirmen landen. Ab einem gewissen Alter wird es in bestimmten Berufen schwierig etwas zu finden.

Da jetzt sowieso jeder gefühlte Dritte studieren gehen möchte wegen Zukunftsängsten, sollte man seine Berufswahl/Studienwahl genau durchdenken. Das machen leider die wenigsten.

1. Was macht dir spaß? Machst du lieber etwas handwerkliches oder machst du dir am liebsten gar nicht die Hände schmutzig?

2. Gibt es dafür viele Stellen?

3. Wie ist deine Einschätzung, dass dieser Beruf irgendwann durch Maschinen ersetzt wird?

4. Wie sieht es mit der Konkurrenz aus? In wie weit kannst du dir zusätzliche Qualifikationen aneignen?

Wenn du ganz auf Nr sichergehen willst, kannst du auch erst eine Ausbildung machen und dann noch studieren gehen, aber so wie es aussieht, scheinst du bereits aus der Schule zu sein und noch keine Ausbildung zu haben.

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Kommentar von futureXYZ
30.06.2017, 22:37

Nö habe keine Ausbildung gehe seit Monate nicht mehr Schule.

1. Was mir Spaß macht? Kann ich nicht genau sagen.

2. Ist sehr gefragt

3.  Sehr Gering  000000000000,1%

4. Keine Ahnung

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Wenn du in machen Ausbildungsberufen sehr gut bist, können dir auch ziemlich viele Türen offen stehen. Weil unter Leiharbeitern verstehe ich eher ungelernte Arbeitskräfte, keine ausgelernten.

Und wie hier schon öfters steht, ein Studium ist noch lange keine Erfolgsgarantie. 

Der ein oder andere Studiengang wird gerne schon mal Examen der Arbeitslosigkeit genannt ;)

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Dein Vater hat nicht recht. Inzwischen studiert echt jeder Depp,und ein Studium ist keine Garantie für eine gute Stelle. 

Es kommt ja auch darauf an, WAS du werden willst! Arzt, Richter, Rechtsanwalt -> Studium. Fliesenleger, Kfz-Mechaniker, Elektriker -> Ausbildung.

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Kommentar von futureXYZ
30.06.2017, 16:40

Irgendwas im  medizinsichen technischen Bereich oder so

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Zur Zeit hat Dein Vater Recht.

In spätestens 25 bis 30 Jahren wird sich das ganze Blatt wenden, es gibt dann viel zu wenig Facharbeiter die dann qualifiziert sind, sie werden mehr verdienen als die Akademiker heute ( im Verhältnis gesehen ).

Aber Du solltest einen Beruf nach Deinen Neigungen auswählen.

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Neben den guten und den schlechten Antworten:

Du solltest höchstens studieren was dich interessiert und ob es sich tatsächlich Finanziell auszahlt. Sobald Du das gefunden hast, suche Dir Studierfähigkeitstests dazu. Nutze alle Quellen um dich zu informieren! Bei uns scheitern mehr Studierende an sich selbst als am Thema. Disziplin und Organisation sind oft das Problem.

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Das kommt komplett drauf an, was du machen willst. Pauschal kann man da überhaupt gar nichts sagen.

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Du solltest Dir erst einmal selbst im Klaren sein, was Du beruflich machen möchtest - nach diesem Ziel richtet man seine berufliche und/oder universitäre Qualifikation aus.

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Das ist unendlich schwer zu sagen. Ein Facharbeiter, der wirklich etwas kann, wird so schnell nicht durch einen Leiharbeiter ersetzt. Und es gibt auch arbeitslose Akademiker.

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Also ganz kurz: wir haben eine zunehmende Akademikerschwemme und gleichzeitig einen immer weiter sich zuspitzenden Fachkräfte/-arbeitermangel, ebeso das gleiche Problem im Handwerk. Insofern erschließt sich mir diese "Logik" nicht.

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Kommentar von futureXYZ
30.06.2017, 18:07

Denn Fachkräftemangel gibts nicht ich glaube nicht daran das hatte mal zu denn Ingenieuren gesagt

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