Hat mein Leben noch ein Sinn , ich bin am Ende?

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Support

Liebe/r leidergeil1995,

Du solltest Dir zusätzlich zu der Hilfe hier auf unserer Plattform auch noch Hilfe von außen holen. Es ist wichtig, eine Vertrauensperson zu haben, mit der man auch „in real“ darüber sprechen kann. Scheue Dich also nicht, nach noch weiterer Unterstützung zu fragen. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson sein.

Überregional kannst Du Dich immer auch an die Telefonseelsorge unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder im Chat auf www.telefonseelsorge.de wenden.

Oder schau mal hier (dort gibt es auch extra eine Kinder- und Jugend-Rufnummer): http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüße

Klaus vom gutefrage.net-Support

3 Antworten

Es tut mir sehr leid, dass Du so traurig bist. Deine Lebensgeschichte klingt auch sehr traurig, zumindest was die Vergangenheit betrifft, denn offenbar hast Du jetzt ein ganz tolles Mädchen gefunden, die Deinem Leben eine 360 Grad Wendung bringen kann. Was Du schreibst, wirkt auf mich sehr verwoben mit Negativem, und wenn Positives von außen kommt (Deine Freundin), scheinst Du selbst Negatives hinzuzufügen. So scheint es mir.
Wir müssen das mal ein bisschen auseinander nehmen, sonst wird es unübersichtlich.

Zuerst: Das Leben hat immer einen Sinn. Du scheinst gesund zu sein, kannst Dich ganz gut ausdrücken, hast schon so viel in Deinem Leben durchgemacht, und doch nun nicht dafür, sich das Leben zu nehmen, sondern nun endlich mal loszuleben.

Wegen Deinem Vater und Deiner Mutter: Es ist leider so - wir können uns unsere Familie nicht aussuchen. Jeder möchte die liebende Mama und den liebenden Papa. Viele haben dieses Glück, aber viele auch nicht. Du bist damit nicht allein, obwohl Du natürlich nur Dein eigenes Schicksal kennst. Glückwunsch dazu, dass Du den Kontakt zu Deiner Mutter abgebrochen hast, denn sowas macht einen Menschen einfach nur krank. Wenn sie Dich nur runterzieht, dann brauchst Du sie nicht mehr. Du hast es bis hierher (Du bist 21) mit dieser Belastung (Mutter) mehr oder weniger gut geschafft - nun hast Du endlich das Glück, alt genug zu sein, um das hinter Dir zu lassen. Die Suche nach der Liebe der Mama wird nie weggehen, Du wirst immer wieder darüber nachdenken, egal wie alt Du bist, selbst mit 50 oder 60 wirst Du darüber traurig sein, und es ist auch traurig, aber sie kann offenbar nicht aus ihrer Haut, als so zu sein, wie sie eben ist. Also schütze Dich selbst vor ihr, auch wenn es immer eine Wunde bleiben wird. Dann noch mit dem Rechten Freund, mein Gott es ist ein Glück, dass Du dort raus bist, wirklich. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was Du seit Deinem 5. Lebensjahr alles erleiden musstest. Fühl Dich fest gedrückt. Aber es ist vorbei, Du hast es geschafft - es ist wirklich ein Grund zum Glücklich sein, auch wenn die Trauer über diesen unnötig schweren Start ins Leben niemals richtig weggehen wird.

Zu Deiner Freundin: Ich freue mich riesig für Dich, dass Du diese tolle Frau gefunden hast. Offenbar liebt sie Dich wirklich sehr. Ja, Vaterliebe ist mindestens so wichtig wie Mutterliebe. Dass seine Familie Dich nun mit Argusaugen beäugt angesichts Deiner *dasdarfichhiernichtschreiben* Mutter ist eigentlich gar nicht zu verdenken. Obwohl es Quatsch ist, weil was kannst Du denn dafür, dass die so ist. Aber so sind die Menschen, halt einfach gestrickt, denken zu kurz. Natürlich schwingt auch die Angst mit "oh ein neues Familienmitglied dringt in unsere Privatsphäre und dann mit dem familiären Hintergrund, was will er, was hat er vor" ... Da denkt man gleich an Unterhaltsgeld und sowas, zumindest gibts solche Leute und daher kommt wahrscheinlich auch der Wunsch nach dem Vaterschaftstest. Naja, das kann einem schon den Nerv rauben und tut sicher auch weh im Herzen, das würde glaube ich jedem so gehen, aber nun gut, was Du schon alles in Deinem Leben geschafft und ausgehalten hast, dann schaffst Du den Test auch noch. Es sind halt überall nur Menschen und Misstrauen (nicht gegenüber Dir, sondern gegenüber Deiner Mutter) ist auch überall. Mach Dir darüber nicht allzuviel Gedanken. Dein Vater überblickt vermutlich gar nicht, was er Dir in dem Moment damit antut, wie Deine Verfassung überhaupt ist. Verzeih es ihm, mach es einfach, wenn es dann endlich klar ist, wisst ihr es beide und es gibt keine Zweifel mehr, für niemanden. Und natürlich war das kein Fehler mit Deinem Vater. Was konntet ihr denn wissen, wie er reagiert? Gar nichts. Also war das richtig. Nur ist es halt so, dass man niemanden zwingen kann, einen so zu lieben, so zu behandeln, wie man geliebt oder behandelt werden will. Ich denke, die Situation mit euch beiden ist recht komplex, vermutlich habt ihr euch lange nicht gesehen ... es muss erstmal ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Da müssen beide zulassen - Du aber auch er. Dafür drücke ich dir fest die Daumen. Es geht nicht alles von heute auf morgen, auch wenn man es sich oft wünscht. Er lebte ja bisher sein eigenes Leben und Du scheinst da nicht so viel vorgekommen zu sein. Also für alle eine neue Sache, mit der sich jeder auf seine Art erst anfreunden muss.

Du belügst Deine Freundin: Jetzt wirds langsam unübersichtlich. Warum lügst Du so eine tolle Frau denn überhaupt an und verarxxt sie? Das hat sie nicht verdient. Dass sie Dir verziehen hat - ja, da kannst Du wohl von mehr als Glück reden. Denn ich würde mir das nicht gefallen lassen. Und gerade, wo Du ohne sie nicht leben willst - was im übrigen niemand will, ohne seinen Liebsten leben - dann ehrt man diejenige und verarxxt sie nicht. Das ist nun hoffentlich auch Geschichte. Natürlich resultiert die Verlustangst aus Deiner gesamten Lebenssituation, das kann ich schon verstehen. Aber nur an ihr klammern und dann noch anfangen zu Trinken und Drogen zu nehmen - ähm, wie soll sie Dich dann immer lieben? Also ich könnte so einen Mann nicht lieben, der seinen Weltschmerz im Alkohol oder mit Drogen betäubt. Du fängst dann nämlich an, Dich im Kreis zu drehen. Angst, dass die Freundin weggeht, trinken, koksen, die Freundin geht weg, scheixxe, trinken, koksen, die kommt nimmer wieder .... Also, lass diese ganzen Drogen weg, egal welche. Nichts ist für eine Frau hässlicher, als ein besofxfener oder bekifxfter Mann. Glaub es mir, es ist ekelhaft. Wenn Du nicht wegkommst davon (falls das schon so schlimm sein sollte), mach einen Entzug. Aber höre auf und fange ein normales Leben an, Du hast jetzt echt die Voraussetzungen dazu.

So, das mit den Ämtern verstehe ich nicht, warum muss man davor Angst haben? Ja, das ist dort manchmal nicht so einfach zu verstehen, aber Du kannst Dich doch ausdrücken. Und die Ämter bzw. die Mitarbeiter sind verpflichtet, einem zu helfen. Und wer freundlich fragt, hat noch selten eine unqualifizierte Antwort bekommen. Zumindest geht das mir so. Lass Dir von Deiner Freundin helfen. Macht das zusammen, dann geht es viel leichter. Beißt euch durch und versucht, euer Leben langsam aber sicher gut in die Reihe zu bekommen. Ja, das ist viel Arbeit und nicht immer klappt alles gleich. Aber jeder von uns hat seinen Kampf, manche haben große, manche kleine Kämpfe. Und doch muss man sich als Paar zusammenraufen, sich gegenseitig schätzen, ehren, lieben. Und nicht so n Mist mit verarxxen und so. Das geht gar nicht, da geht mir der Kamm hoch.

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Vertraue ihr. Wenn sie Dich nicht lieben würde, wäre sie längst weg. Vertrauen ist die Basis für einfach alles. Vertraue ihr und alles wird gut.

Ich wünsche Dir alles Gute+

Denk immer daran das du nicht der einzige bist den es so geht ich glaube das ist zu einer neuen volkskrankheit geworden Sinnlosigkeit und Verzweiflung im Leben betrifft sehr viele Menschen in besondere die jüngeren . Augen zu und durch und gib die Hoffnung nicht auf den danach wird unsere Leben da oben ☝️Weiter gehen 

deine feundin ist das beste, was dir im leben passieren konnte.

tu alles, um sie zu halten, da sie die fähigkeit hat, dich zu "einem richtigen menschen" zu machen!

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