Hat mein Hund ADHS?! bitte helfen..

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Leider gibt es immer mehr hyperaktive Labradore. Dein Hund muss Ruhe lernen. Dafür eignen sich eine grosse Box, ein Türsperrgitter oder ähnliches, dass dein Hund dir nicht ständig hinterher wackeln kann aber trotzdem nicht ausgeschlossen ist. Fordere die Nase deines Hundes aber nicht seine Fitness, je besser dein Hund trainiert ist umso schlimmer wird es. Der Tierarzt kann dir auch Zylkène für den Hund geben. Das Mittel enthält einen Stoff aus der Muttermilch das die Welpen ruhig macht, man gibt als Kur für 1-3 Monate. Knochen nagen beschäftigt und beruhigt auch. Gib deinem Hund regelmässig Ausruhezeiten und lass ihn nicht mehr überborden. Denkspiele für Hunde bieten sich auch an.

Ein Hund muss und soll einen festen Tagesablauf erlernen wenn er in eine Familie kommt. Das ist günstigenfalls der Tagesablauf in der Familie.

Leider wird heutzutage oft der Fehler begangen, dass Hunde - weil es auch oft so beschrieben und "gefördert" wird - als Welpen und Junghunde "dauerbespasst" werden. Dass ein Hund keinen festen Tagesplanablauf mehr lernt.

Das erzeugt Stress bei Hunden und Hunde werden - genau wie auch Menschen - dann Stresshormonsüchtig.

Der Balljunkie bei den Hunden ist das Beste Beispiel für fehl geleitetes "Spielverhalten beim Menschen in der Hundehaltung"

Dein Hund ist erst 9 Monate und das einfordernde Verhalten wird noch schlimmer werden wenn Du nicht gezielt gegensteuerst. Günstiger als drei Spaziergänge a eine Dreiviertelstunde wäre ein Spaziergang von zwei Stunden Dauer bei welchem mit dem Hund "aktiv kommunizierend gelaufen wird" Dazu stelle ich dir ein Video ein.

Zudem solltest Du mit deinem Hund Konzentrationsübungen unterwegs machen = Klettern, Geschicklichkeit, Balancieren. Das nicht auf einem Hundeplatz, sondern draußen auf Mauern, Bäumen und Absperrungen - was sich eben gerade anbietet.

Die Nasenarbeit ist ein sehr gutes Instrument Hunde geistig in aller Ruhe auszulasten.

Fortsetzung & Link zum Film folgt

Wunderbare Antwort, tausend DH

0

Fortsetzung.....

Folgende Schritte sind wichtig:

  • vier Spaziergänge am Tag, drei kürzere max. 30 Minuten zum Lösen, ein längerer Spaziergang von max. 2 Stunden mit "kommunizierend laufen & arbeiten des Hundes mit Kopf und Nase"
  • feste Ruhezeiten einführen - bei welchem auch einmal der Bezugspartner Mensch Ruhe halten sollte. Ein Hund sollte mind. 15 Stunden am Tag ruhen können.
  • feste Futterzeiten.
  • Leckerchen unterwegs vom Futter abziehen.
  • Ein bis zwei Mal die Woche einen erhöhten Punkt beim langen Spaziergang aufsuchen und dort "Lagern" mit Hund, Hund an der Schleppleine und keinerlei Spielaktion, lediglich sitzen, liegen, Wachen...... Ziel eine Dreiviertel Stunde gemeinsam diese Bergkuppe "besetzen und Wachen"
  • alle Spielzeuge werden "weggeräumt" Beutetrieb nicht weiter im Spiel fördern = nicht mehr Ball oder Dummie werfen!!! ( fördert Hormonstressverhalten).
  • die Auszeiten des Hundes zum Ruhen erfolgen im geschlossenen Haus - zusammen mit dem Menschen - der permanente Zugang zum Garten wird in dieser Zeit verschlossen. Hunde mit ständiger Gartenanbindung können Stressverhalten entwickeln weil Ruhephasen fehlen.

Hier der Link zum Video:

http://www.youtube.com/watch?v=28w63ryqRaE

Sieh dir den Video in Ruhe auch mehrmals an. Fang an mit deinem Hund beim langen Spaziergang in dieser Weise zu arbeiten - daheim = Ruhezeiten & Auszeiten einhalten - Körperlich & geistig gearbeitet mit dem Hund wird draußen. Keine Spielzeuge für Hundis Verfügung und keinerlei Wurf- und Rennspiele mehr anbieten.

So wird dein Hund endlich zu Entspannung finden.

0

Der Hund und du, ihr braucht ein paar Einheiten in der Hundeschule, dann wird das werden. Er meint, er ist der Chef und wann immer ihm danach ist, macht ihr Spökskes mit ihm - und das funktioniert aus seiner Sicht ganz prima! Das ist kein ADHS, der ist noch nicht fertig erzogen.

Das ist auch kein Chefgehabe, denn dieses hat ein Hund gar nicht im Sinn!!!

1

Also das Verhalten Deines Hundes hier zu beurteilen fällt recht schwer, weil man das Verhalten nicht sieht, aber einen 9 Monate alten Labrador direkt als hyperaktiv oder adhsler zu bezeichnen, denke ich ist ein bisserl übertrieben ;-)

Ich denke eher, dass es an der Auslastung liegt. Auslauf ist toll, aber zu viel ist auch nicht gut, Spiele sind toll, aber die richtigen ;-) Ich würde Dir erst einmal viele Suchspiele empfehlen wollen, Entspannungstraining hilft auch, genauso wie apportieren, aber ein geeignetes apportieren, z.B. würde sich die Rückspurensuche gut eignen. Alle Spiele, die was ruhiger sind und viel mit der Nase zu tun haben lasten gut aus, wenn ihr 45 Min. 3 x täglich lauft, dann füllt diese Zeit mit Leckersuchspielen, Bewegung hat er ja dadurch.

Das ständige hinterherlaufen kann ich auch nicht 100%ig beurteilen, weil man das von hieraus auch nicht sehen kann, es könnte Trennungsstress sein oder wirklich aufmerksamkeitsheischendes Verhalten, ist aber eben ungesehen schwer zu beurteilen.

Binde ihn doch ein wenig in den Alltag mit ein, dass mache ich mit meiner Hündin viel, sie hilft z.B. beim Wäsche machen, beim aufräumen usw. Ich räume im Wohnzimmer auf, muß etwas weg bringen und gebe ihr das, sie bringt es mir dann hinterher, beim Wäsche machen lasse ich natürlich immer total "versehentlich" ein Wäscheteil fallen, welches sie mir aufheben darf, dass mußt Du natürlich aufbauen, aber glaube mir, es macht ungemein viel Spaß und der Hund ist beschäftigt und hat eine Aufgabe ;-)

Liebe Grüße Anda

adhs bei hunden wäre mir jetzt neu.......

er ist ja doch noch ein "baby" also das verspielte nicht zu dolle ungewöhnlich. und wenn er trotz des relativ vielen ausgeführt werden noch so viel energie hat....dann ist er vielleicht auch sehr intelligent und braucht mehr beschäftigung im kopf?!

Es gibt ADHS bei Hunden, dem 2. Absatz möchte ich aber uneingeschränkt zustimmen!!! ;-)

0

Es gibt ADHS bei Hunden, dem 2. Absatz möchte ich aber uneingeschränkt zustimmen!!! ;-)

0

Dein Hund ist in der Pubertät. Ganz normales Hundeverhalten. Falls Du die Pubertät schon hinter Dir hast, frag man Deine Eltern, wie sie Dich in der Zeit fanden ;-)

Bleib souverän und gelassen, verständnisvoll und freundlich Deinem Hund gegenüber, er benimmt sich wie alle anderen pubertierenden Rüden auch. Es sind halt Lebewesen und keine Roboter.

Ich kann mich der Antwort von goodnight nur anschließen.

ADHS bzw. Hyperaktivität bei Hund gibt es zwar, aber das ist eine Kombi aus verschiedenen Umständen.

Drehe den Spieß um! Wenn dein Hund zukünftig um dich "rumtänzelt" siehst du ihn nicht!

sobald er sich hinlegt und darüber nachdenkt, weshalb sich Frauchen so seltsam benimmt, belohnst du ihn mit einem ruhigen Spiel wie z.B. Leckerchensuche! Stöckchenwerfen o.ä. ist zukünftig tabu! Bei den Gassirunden ggf. den Freilauf reduzieren und mehr "ruhiges an der Leine gehen" fördern.

Ja inteligent ist er manchmal macht er die tuer auf:D

Was möchtest Du wissen?