Hat mein Freund ein Alkoholproblem?

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9 Antworten

Mehrmals in der Woche und gar 2 l sind schon sehr viel.

Aber nur, weil Dein Freund Albträume hat, ist das noch lange kein Zeichen, dass er Alkoholiker ist.

Sprich mit ihm, er soll das bitte mal etwas reduzieren.

Ein echter Alkoholiker hat Entzugserscheinungen, wenn er keinen Alkohol bekommt. Er zittert morgens, ist gereizt und man kann fest davon ausgehen,dass ein Alkoholiker sich immer einen Vorrat zuhause anlegen würde. Wenn das nicht der Fall ist, hat er einfach vorübergehend mal zu viel getrunken. Mach Dir mal nicht zuviel Sorgen.

Sollte er das allerdings nicht schaffen, für ein paar Wochen mal gar nichts zu trinken, dann sollte er ein Meeting der Anonymen Alkoholiker aufsuchen. lg Lilo


Also er hat eigentlich immer Bier zu Hause, aber es ist ja auch normal, wenn er es eh jeden Tag trinkt. Ich hab ja auch immer Wasser am Start.

Er zittert nicht oder so. Es ist mehr so, als dürfte ich keine Schokolade mehr essen. Dann bekomme ich schlechte Laune und bin leichtee reizbar. So ist das mit ihm und dem Bier. Er trinkr es ja nicht, weil Alkohol drin ist, sondern wegen des Geschmacks. Zumindest sagt er das immer so.

Allerdings entfaltet der Alkohol ja trotzdem seine Wirkung. Ich hab ihm vorgeschlagen, dass er vielleicht mal 1-2 Wochen darauf verzichten sollte. Aber er sagt nur bis zum Wochenende. Ich weiß jetzt nicht, ob er einfach nicht darauf verzichten will oder ob er nicht darauf verzichten kann... aber das sagt er mir auch so nicht.

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@winchester27

Das gibt mir zu denken. Wenn das so wäre, dass er er nur wegen des Geschmacks trinkt, dann könnte er ja alkoholfreies Bier trinken. Und es ist ein Unterschied, ob jemand Wasser oder einen Kasten Bier zuhause stehen hat. Das eine braucht man zum Überleben, das andere nicht. Es ist nicht normal, dass jemand immer Bier zuhause hat. Menschen, die mit Alkohol kein Problem haben, gehen abends ab und zu mit Freunden in eine Kneipe und trinken 1 Glas Bier, haben das aber nicht immer vorrätig.

Wenn jemand auffällig schlechte Laune bekommt, weil er kein Bier zu trinken bekommt, sind das die ersten Warnzeichen. Das geht ganz schnell, dass man vom Gewohnheitstrinker zum Alkoholiker wird. Biete ihm an, mit ihm gemeinsam zu ALAnon zu gehen, das sind offene Meetings für Alkoholiker und deren Angehörige.

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Hey,

also kann schon eine gewisse Abhängigkeit vorhanden sein.

Wenn er allerdings nur mal unter der Woche Abends 2 Liter trinkt, wäre das kein Alarmsignal. Wenn man unter der Woche in eine Pub oder so geht trinkt man ja auch locker 2 Liter Bier.

Wenn man allerdings nicht drauf verzichten kann/will ist das schon ein Zeichen für eine Abhängigkeit.

Die Häufigkeit ist denke ich mal sehr ausschlaggebend. Erschreckend finde ich aber das er Albträume bekommt wenn er nicht trinkt Oo Klar muss das nicht zusammenhängen aber trotzdem.

Vielleicht solltet ihr mal zu einer Suchtberatung gehen, wenn es zu einem großen Problem wird.

Mfg

Du kannst ihm nicht helfen er muss sich im Fall des Falles selbst helfen. Die Einsicht, dass etwas nicht mehr rund läuft, er Schwierigkeiten hat ohne Alkohol auszukommen die muss von ihm kommen. Es reicht nicht wenn du ihn mit der Nase darauf hin stößt. Du kannst nur darauf achten was das mit dir macht und wie lange du diese Beziehung aufrecht halten möchtest. Von einem "Alkoholiker" würde ich aber nicht sprechen.


es sieht aus als ob er in diese richtung abdriftet. rede mit ihm und teile deine sorgen mit. helfen kannst du ihm nicht wirklich, das muss er selber einsehen und dann auch dementsprechend handeln

er hat wohl eher ohne Alk ein Problem. 

bei 2 Ltr.= 4 x 0,5 am Abend, kann eigentlich von keinem Missbrauch ausgegangen werden. Kann aber durchaus der Beginn sein. 

>Es fällt ihm sehr schwer darauf zu verzichten.


>Gestern hat er nichts getrunken und direkt Albträume bekommen


inwiefern hat sich das geäussert? muss nicht zwangsläufig vom Entzug stammen


die betreffende Person streitet ab, SIE muss erst voll auf die Schnauze fallen und eigenständig um Hilfe bitten. ERst dann kann Hilfe erfolgreich sein. 

Naja, er hat mir gesagt, dass er schlecht geschlafen hab und auf meine Frage warum das so war kam die Antwort "Unruhig. Zu wenig Alkohol gestern. Albträume."

Das hat mir jetzt irgendwie Angst gemacht...

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@winchester27

eine Abhängigkeit kann von der Aussage schon abgeleitet werden. Du wirst da nicht helfen können. Die Erfahrung muss er eigenständig durchleben. Die Co-Abhängigkeit ist das schlimmste. Kein Alk für ihn kaufen. Vorräte am besten vernichten.

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2 Mäßchen
Gibt echt noch viel schlimmer
Er soll darauf achten dass nicht noch mehr wird solange es in dem Rahmen bleibt
So 3-4 die Woche geht des schon
Aber er muss halt selbst wissen an welchem Abend es unangebracht ist

du solltest ihn drauf ansprechen.

nach deiner Beschreibung, hat er wirklich ein alkoholproblem

Das hört sich sehr nach einer Abhängigkeit an. Rede in Ruhe mit ihm und schlag ihm z.B. vor, zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker zu gehen oder zur Suchtberatung.

Ja, er hat ein Problem und leider kannst Du ihm dabei nicht helfen. Erstmal muss er es selber einsehen.

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