Hat mein Ex Arbeitgeber Angst vor der Güteverhandlung?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Dein Arbeitgeber versucht offensichtlich zu feilschen und anscheinend lässt Du Dich ja da drauf ein.

Vor dem Arbeitsgericht bezahlt in der ersten Instanz übrigens jeder seine Kosten selbst. Gerichtskosten fallen nicht weiter an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Locolina
23.01.2016, 12:32

Es bezahlt der der verliert die gerichtskosten

0

Weder du noch wir können hellsehen. Sorry. Sein Rechtsanwalt wird ihm je nach Akten- und Beweislage raten, deinen Vergleichsvorschlag anzunehmen oder nicht.

Vergleiche sollte man nur schließen, wenn die Rechtslage unklar ist und beide Seiten ein Risiko sehen, den Prozess zu verlieren. Wenn jedoch ein Sachverhalt juristisch einwandfrei bewiesen ist, muss gar kein Vergleich geschlossen werden. Dann sollte man eher auf einem Urteil bestehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Locolina
23.01.2016, 12:49

ich wollte ja auf den urteil warten des Arbeitsgerichtes aber allmählich habe ich das warten satt es geht hier nicht um milionen sondern um paar hundert euro

0

Achso ja nochwas, meine restlichen Urlaubstage hatte er in meiner Krankheitsphase einfach eingesetzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

als ag kannst du die kosten des rechtsstreites einfach absetzten, daher wird er wohl den urteilsspruch in ruhe abwarten...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ichfahr300
23.01.2016, 12:31

so toll ist absetzen auch nicht, wenn du dadurch keinen mehrwert schaffst, du sparst dir nur die steuern

wenn das geld für nix draufgeht, verlierst du trotzdem

1

vor gericht und auf hoher see, bist du in gottes hand

es ist nie sicher, dass du genau alle deine wünsche vor gericht erfüllt bekommst

ich weiß nicht, ob er es riskiert

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Locolina
23.01.2016, 12:31

Ich bin ja in Recht und da hat mir auch das Gericht zugestimmt also bin ich mir sicher 

0

Zulagen und Zuschläge müssen nur für tatsächlich geleistete Arbeit bezahlt werden. Somit muss dein Chef die z.b. keine Sonntagszulage bezahlen, wenn du am Sonntag krank warst.

 Bei Krankheit kommt es darauf an ob du aus der Lohnfortzahlung raus  bist, denn dann muss die Krankenkasse dich bezahlen und nicht der Arbeitgeber.

Einem Vergleich muss man nicht widerrufen, wenn man ihm nicht zugestimmt hat.

Ob er deinen Vergleich annimmt kann dir hier keiner sagen, weil wir deinen Chef nicht kennen und auch nicht deine Arbeitsleistung. Ich nehme manche Vergleiche an, um einfach nur meine Ruhe zu haben, andere fechte ich aus, egal welche Kosten. 

Generell ist es falsch zu sagen, dass ER alle Kosten tragen muss und du keine.....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Locolina
23.01.2016, 13:03

Stimmt nicht er muss mir alle Nacht,Feiertag und Sonntagszuschläge ausbezahlen wenn ich an diesen Tagen arbeiten sollte, so steht es nunmal im Gesetz.

und aus der Lohnfortzahlung war ich in diesem Zeitraum nicht raus.

Den Vergleich widerrufe ich nicht sondern werde erneut klage erheben, wenn er meinen Vorschlag nicht annehmen sollte.

und zum letzten : welche kosten sollte ich denn tragen ? wenn ich ja schon weiß das ich den Prozess gewinnen werde und er nicht.

Anwaltskosten trage ich auch nicht weil ich mich selber vors Arbeitsgericht vertreten werde, sollte es zu einer Güteverhandlung kommen.

1
Kommentar von Familiengerd
23.01.2016, 13:37

Zulagen und Zuschläge müssen nur für tatsächlich geleistete Arbeit bezahlt werden. Somit muss dein Chef die z.b. keine Sonntagszulage bezahlen, wenn du am Sonntag krank warst.

Das ist schlicht und einfach falsch!

Es ist vom Arbeitgeber nach dem Lohnausfallprinzip dasjenige an Entgelt zu zahlen, was auch ohne Krankheit gezahlt worden wäre.

1

Was möchtest Du wissen?