Hat Martin Luther so viel Ehrung als Reformator verdient oder hätte sich die Kirche aus eigener Erkenntnis heraus von allein weiter entwickelt?

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19 Antworten

Martin Luthers Leistungen und Verdienste nicht nur auf theologischen Gebiet, sondern auch auf kulturellen Gebiet, sind durchaus anzuerkennen sowie zu würdigen.

Gerade sein theologisches Wirken ist von zentraler Bedeutung. Zu nenen ist da die Rechtfertigungslehre, wonach der Mensch durch das heilende Handeln Gottes gerecht wird. Die Papstkirche hat das Gewissen der Gläubigen dermaßen geschunden, dass sie sich dermaßen wertlos fühlten und sich damit quälten, ob sie noch gute Menschen sind. Weiterhin sind seine Kritik am Ablasshandel zu nennen, was in keinster Weise mit der christlichen Botschaft zusammenhängt, sondern der Finanzierung des Peterdoms in Rom diente und, dass ein gewisser Bischof seine Schulden begleichen konnte. Zu guter Letzt ist noch die Bibelübersetzung zu nennen, dass alle Menschen die Heilige Schrift in ihrer Muttersprache verstehen konnten und somit die christliche Botschaft verinnerlichen konnten.

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Kommentar von GymKro
22.01.2016, 15:07

Erwähnen sollte man vor allem die Art, in der er sich auf dem Wormser Reichstag rechtfertigte. Luther hatte erklärt, er wolle widerrufen, falls man ihn aus der Bibel widerlegen könne. Das heißt, er stellte an seine Ankläger die Frage "Wo steht das?" Somit ersetzte Luther die orthodoxe und das heißt eben auch von den damaligen kirchlichen Auitoritäten festgesetzte Bibelauslegung durch das Prinzip der individuellen Nachprüfbarkeit.Somit kann man Luther als einen gedanklichen Vorläufer der Aufklärung betrachten, wenn es bis dahin auch noch gut 200 Jahre dauerte. Dass Luther selbst ein nach heutigem Verständnis und Forschungsstand naives Bibelverständnis hatte, steht auf einem anderen Blatt.

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Kommentar von He333
24.01.2016, 22:05

Was er als Reformator bewirkt hat ist zu würdigen, doch als Prediger war er Volksverhetzend und hat (abgesehen vom 30 jährigem Krieg) zum Tod vieler Menschen aufgerufen. Nicht ohne Grund sagte er (auch über sich selbst): Die Prediger sind die größten Mörder.

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Im Grunde hat sich die katholische durch Luther weiter entwickelt, denn er selbst war ja Katholik, ist also aus dieser Kircher hervorgegangen.

Er hatte überhaupt keine Spaltung im Sinn, sondern wollte die Kirche wie du sagst weiterentwickeln. Nur leider war die Kirche da therapieresistent.

Aus Erkenntnis entwickelt sich nur selten etwas oder jemand weiter. Vor allem weil es meist an Erkenntnis mangelt ;-)))

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Es gab im 15. Jahrhundert drei große Reformkonzile. Die sind alle unter dem Einfluß der Päpste gescheitert. 1415, auf dem Konzil zu Konstanz wurde Jan Hus, einer der großen Vorläufer der Reformation auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da machte die katholische Kirche deutlich, wie sie mit "Abtrünnigen" zu verfahren pflegte. Es hätte genug Zeit gegeben um sich von innen heraus zu reformieren - aber das Establishment der damaligen Zeit war daran einfach nicht interessiert.
Bis dann Martin Luther auftrat - aber da steckte die Kirche schon in einem solchen moralischen Sumpf, da wäre sie nicht mehr herausgekommen. Heute 500 später, sieht man, dass die Reformation auch der katholischen Kirche nicht spurlos vorbei gehen konnte.

Von Viktor Hugo gab es einmal einen passenden Ausspruch:

"Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"

LA

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Kommentar von Centario
22.01.2016, 10:45

Die Bibelübersetzung auf der Wartburg war gleichzeitig ein Aufenthalt zum Schutz für sein Leben.

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Die katholische Kirche konnte nur deshalb durch Martin Luther in Probleme kommen, weil sie zu der Zeit von der Spitze her tief marode war.

Ablasshandel, Papst und Kardinäle korrupt wie kolumbianische Verwaltungsbeamte in Cali.

Bei dem Szenario musste einer mit den Forderungen kommen.

Die besondere Leistung von Luther liegt in der Übersetzung der Bibel. Daraus folgend die Grundlage für eine Vereinheitlichung der deutschen Sprache.

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Wir warten mal, bis eine analoge Frage zu Bill Gates (o.ä.) gestellt wird.

Der Mann hatte einfach nur Glück, dass zu seiner Zeit der Buchdruck erfunden wurde und er die Bekanntschaft von Lukas Cranach dem Älterne gemacht hat, der innovative Titelbilder für seine Flugschriften verwendet hat. Ohne Flugblätter wäre Martin Luther nicht so populär geworden und dann schnell um die Ecke gebracht worden bzw. in der Versenkung verschwunden. Ob er die Ehrung verdient hat, dürfte umstritten sein. Sein Verdienst war es, zu erkennen, dass die Mehrheit der Leute Deutsch reden und lesen und dass er sich nicht wie üblich auf Latein nur an Kleriker wenden sollte. Vieles, was er der damaligen katholischen Kirche ankreidete, haben andere auch bemängelt, so originell und einzigartig war er nicht. (Siehe auch https://magazin.spiegel.de/SP/2015/51/140390054/?utm\_source=spon&utm\_campaign=centerpage)

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Kommentar von Dackodil
22.01.2016, 09:03

Zu Bill Gates kann man nur digitale Fragen stellen.

(Sorry, aber ich konnte der Steilvorlage nicht widerstehen :-)))

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Die katholische Kirche hat es praktisch noch nie geschafft, sich von innen heraus selber zu erneuern. Bei der RKK passiert immer nur dann etwas, wenn sie ordentlich Druck von außen kriegt, wie jetzt auch aktuell mit den Missbrauchsfällen. 

Ohne Luther wäre da gar nichts passiert.

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Luther wurde ja von vielen schon gelobt, deshalb will ich nur ein Beispiel anmerken, wo er wirklich Mist gebaut hat, aber das konnte er auch nicht wissen vorher:

er hat dem Nikolaus die Aufgabe Geschenke zu bringen streitig gemacht und veranlasst, dass das "Christkind" die Geschenke bringt. Welcher Wahn daraus geworden ist, sehen wir ja alle Jahre wieder...

Natürlich kann man auch argumentieren, dass so das Weihnachtsfest enttarnt wurde - dann wärs auch wieder, zwar sicher unbeabsichtigt, eine grosse Leistung von ihm ;-)

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Nein die Katholische Kirche hat sich ins schlimmste Verändert und zeigt keine Anzeichen dass sich das wieder ändert und auch nicht dass sie sich jemals für die Christenverfolgungen, Ermordung von Unschuldigen, Lügenverbreitung, Götzendienst, Mariaverehrung, beichte oder sonst irgendetwas entschuldigen werden.

Katholisch bleibt Katholisch,

Und Christ bleibt Christ.

Beides zwei gaaaaaanz unterschiedliche Themen :)

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So viel Ehrung wie ihm zuteil wird, hat er definitiv nicht verdient, weil seine meisten Verehrer sich allein auf die positiven Seiten seiner Persönlichkeit konzentrieren, die negativen hingegen weitgehend ausblenden.

So war Luther nicht nur ein Verfechter (Verteidiger, Befürworter) der Hexenprozesse, sondern sein Einfluss auf die Antijudaisten und Antisemiten war erschreckend groß und wirkte noch bis weit ins 20. Jh. hinein nach.

Luther mal aus einer ungewohnten Perspektive:

http://www.hagalil.com/2010/03/luther-graetz/

Mehrere hochrangige NS-Verbrecher haben sich bekanntlich bei ihren Prozessen, nicht nur beim Nürnberger Tribunal, auch danach noch, auf Luther herausgeredet, als geistiges Vorbild. Zum Beispiel der Herausgeber des Antijudenmagazins DER STÜRMER, Julius Streicher, einer der Hauptkriegsverbrecher des Dritten Reiches.

Luther hatte nicht mehr und nicht weniger als die Verbrennung und Vertreibung der Juden gefordert. Millionenfach kamen Deutsche in den 500 Jahren nach ihm diesen Forderungen nach, vor allem, aber nicht nur, die sog. "Nazis".

Zum zweiten Teil der Frage: Ja, auch ohne Luther hätte sich die Kirche irgendwie weiterentwickelt, denn Luther war nicht der einzige Reformator, es gab auch noch Jan Hus, Zwingli, Calvin, Melanchthon, Müntzer, Bugenhagen...

Früher oder später hätten die deutschen Christen den Entwicklungen und Neuerungen des Auslands folgen müssen, zu einer bitter nötigen Reformation wäre es in Deutschland irgendwann auch ohne ML gekommen. Jedoch hätte die EKD (bzw. schon deren Vorgänger) dann ein bedeutendes Flaggschiff weniger in ihrem Arsenal; man hätte möglicherweise den Mythos Müntzer etwas pushen müssen, um mit ihm eine ähnliche Integrationswirkung zu erzielen. (Denn die Leute brauchen doch irgendwelche Leitfiguren, irgendwelche Ersatzväter, 'Heilige', die alles richten können müssen...)

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Ich bin nicht religiös, möchte Luther mit meiner Meinung nicht schmälern , jedoch  denke ich , ohne Luther wäre vermutlich über kurz oder lang ein anderer gekommen mit ähnlichen Vorstellungen...


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Kommentar von Centario
22.01.2016, 09:07

Erkenntnis, die Veränderungen sind die richtige Richtung.

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Nicht jede Veränderung ist gut. Nicht alles von Luther war gut. Manche Reformen wurden auch von der katholischen Kirche übernommen, manches Gedanken-"Gut" von Luther finden wir in den protestantischen/evangelischen inkl. lutheranischen Kirche nicht mehr.

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Hinsichtlich der mitteleuropäischen römisch-katholischen Kirche hatte Martin Luther alles richtig gemacht, und er verdient dazu vollste Anerkennung.

Man muss sich dabei die Gegebenheiten vor Augen führen.

Im Mittelalter wurden Land und Titel immer an den männlichen Erstgeborenen vererbt.  Zur Vermeidung von Erbstreitigkeiten, die oftmals in Mord und Totschlag endeten, kaufte der Adel für Nachgeborene Kirchentitel. Dadurch wurde so mancher Bischof oder Kardinal, der nicht einmal den Inhalt der Bibel kannte, und errichtete aus seinem Bistum ein fürstliches System. Bestes Beispiel für diesen Unfug die Familie Borgia. Die brachte es sogar zu Papstwürden.

Damit war der kirchliche Zweck in einen weltlichen gewandelt. Durch Luthers Bestrebungen erfolgte die Umkehr.  

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1) gibt es einen Kodex aus dem hervor geht, wieviel Ehre einem menschen für irgendwas zusteht? 

2) muss man jemanden Ehren nur weil er irgendwas evtl wichtiges gemacht hat? 

3) was würde Luther selbst sagen ob er überhaupt Ehre haben möchte? 

:-)

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Luther stand ja nicht alleine. Es gab ja noch eine ganze Reihe anderer Reformatoren (Zwingli, Calvin und Müntzer wurden hier schon genannt).

Und es ist immer schwierig, solche "Was wäre gewesen, wenn ..."-Fragen zu beantworten.

Die Reformation sehe ich schon als eine Art "historische Notwendigkeit". Da wäre auch ohne Luther einiges in Bewegung geraten. Dann wären vielleicht weite Teile Deutschlands calvinistisch oder reformiert, oder ganz Deutschland katholisch - wer weiß ...

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Kommentar von Centario
22.01.2016, 10:02

vieles ist denkbar

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Die Kirche wollte sich ja nicht entwickeln, sie wollte die Menschen im glauben lassen mit Geld Sünden abzubezahlen und die Bevölkerung konnte ja auch nicht lesen.
Deshalb ja man muss schon sagen, dass er viel Ehrung verdient hat, aber ansonsten hätte es ein anderer paar Jahrzehnte später gemacht.

Trotzdem war er der erste ^^

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Kommentar von Centario
22.01.2016, 09:17

Alles brauchbare Antworten, schließe daraus, die Geschichte lebt von Veränderungen?

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Luther stand nicht allein.

Da waren z.B. noch Zwingli, Calvin, Müntzer und andere. Nein, DIE Kirche hätte sich vermutlich NICHT "von allein weiter entwickelt"; es bedurfte mehr als nur EINES Anstoßes.

Und falls doch, WOHIN hätte sie sich wohl weiterentwickelt? Bis dato endeten Reformversuche meist auf dem Scheiterhaufen - siehe z.B. Jan Hus. Luther hatte Glück, daß er nicht ähnlich endete. Mit der "Erkenntnis" der katholischen Kirche war es nicht weit her.

Luther hat JEDE Ehrung als Reformator verdient (nicht jedoch als Judenfeind und Bauernhasser) - aber nicht nur er allein.

Gruß, earnest

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Kommentar von earnest
22.01.2016, 09:20

Allein die Übersetzung der Bibel wäre Grund genug, Luther zu ehren. Nun konnten Menschen selber überprüfen, ob ihnen "die Kirche" was vom Pferd erzählte.

Die Bauern taten genau DAS. Und lösten damit eine - sagen wir mal modern - demokratische Massenbewegung aus. Die leider im Keim erstickt wurde - auch mit Hilfe Luthers.

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Hallo Centario,

bin der Meinung, wenn Luther deine Frage lesen könnte, würde er noch einmal so richtig "losdonnern", wie er es gern schon mal tat:

"Nicht mir gehört die Ehre, sondern Gott. Ich bin nur sein Werkzeug und mehr nicht."

Bin nicht der Meinung, dass die Priester etwas von ihrem Verdienst aufgegeben hätten, um den Leuten die frohe Botschaft des Evangeliums  zu sagen. Sie wollten Macht und Geld, das Volk war ihnen egal.

lg

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Martin Luther war nur ein Werkzeug Gottes. Es war an der Zeit, dass der Zugang zu Gottes Wort allen Menschen ermöglicht wurde. Bis dahin hatte die katholische Kirche das Monopol an sich gerissen um die Menschen besser zu manipulieren.


lg

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Kommentar von Centario
22.01.2016, 12:32

In der Antwort ist ein großer Gedanke, nur Gläubigkeit ist vorausgesetzt

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Kommentar von earnest
22.01.2016, 12:50

Der erste Satz ist - wir kennen so etwas ja von dir, Kaete - reine Spekulation.

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Ich bin zwar kein sonderlich religiöser Mensch, doch bin ich davon überzeugt das die Ehrung Marhin Luthers zurecht ist.

Wenn wir nach den Idealvorstellungen der Katholischen Kirche leben würde, wie Sie heute ist, hätten wir überall verstörte Kinder rumrennen und AIDS hätte sich verbreitet wie seinerzeit die Pest.

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Kommentar von wolfruprecht
23.01.2016, 12:37

Wenn wir nach den Idealvorstellungen der Katholischen Kirche leben
würde, wie Sie heute ist, hätten wir überall verstörte Kinder rumrennen
und AIDS hätte sich verbreitet wie seinerzeit die Pest.

Das finde ich interessant. Die Idealvorstellungen der Katholischen Kirche sind "kein Sex außerhalb der Ehe", also auch nicht vor der Eheschließung. Nach dieser Lebensweise kann ich mir die Ausbreitung von AIDS wirklich nicht vorstellen, schon gar nicht wie die Pest (durch Flöhe --- bbbrrrr....) .

Und das mit den "überall verstörte Kinder rumrennen" erschließt sich mir auch nicht.

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