Hat man vor Gericht gegen einen Beamten überhaupt eine Chance?

16 Antworten

Ich denke es wird schwierig, denn als Faustregel gilt: Ein Beamter mind. 2 Zeugen. Aber ich würde es, wenn Du ne Rechtsschutzversicherung hast, trotzdem versuchen.

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Wo hast du denn diese Weisheit her? Es werden nicht die Anzahl der Zeugen aufgerechnet, sondern deren Glaubwürdigkeit!

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@DonRamon

Beamte leisten und unterliegen dem "Diensteid". Sie riskieren bei einer Falschaussage mehr. Daher gilt ein Beamter per se als glaubwürdiger.

Über die Aussage eines anderen unbescholtenen Bürgers wird man trotzdem nicht hinwegsehen. Ist der ebenfalls glaubwürdig, müsste man ihm schon ein besonderes Interesse (Be- oder Entlastungsgründe) zur Falschaussage nachweisen, oder begründet unterstellen können.

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Rechtsschutzversicherung besteht leider nicht.Trotzdem kann ich mir das doch nicht gefallen lassen. Zur Verhandlung würde ich ohenRechtsanwalt gehen

Mit einem Zeugen hat du sicher gute Karten. Aber die Glaubwürdigkeit des Zeugen spielt auch eine ganz wesentliche Rolle. - Warum sollte dich ein Polizist denn anzeigen, wenn nichts Beleidigendes gesagt worden ist? Das wird der "Knackpunkt" sein!

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das ist mir klar,das dies der Knackpunkt ist.Die Frage kann ich allerdings selbst nicht beantworten

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@labelwriter

ein weiterer "Knackpunkt" ist doch die Tatsache, wenn man einen Polizisten im Dienst beleidigt, kommt nicht nach einer Woche (wie es hier labelwriter mitteilt) ein Gerichtsbeschluss, sondern zunächst eine Zeugenladung.

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@helmutgerke

es gab keine zeugenladung,6 wochen nach dem vorfall kam der gerichtsbeschluß

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@helmutgerke
… kommt nicht nach einer Woche (wie es hier labelwriter mitteilt)

Es ist wenig hilfreich, wenn du gleich zwei Mal deutlich preisgibst, dass du nicht richtig gelesen hast.. Da oben steht nicht "nach einer Woche", sondern "nach einigen Wochen".

Und keinem Beschuldigten wird erst mal eine Zeugenladung zugestellt, er ist kein Zeuge.

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Strafverfahren wegen vors. Fahrens ohne Fahrerlaubnis ?

Hallo zusammen ,Laut 2 Polizeibeamten die längere Zeit hinter uns hergefahren sind sollte ich laut den beiden Polizisten Fahrerwechsel gemacht haben als man uns anhielt war ich nicht am Steuer und habe auch kein Fahrzeug Gelenk.Trotz das die Fahrerin ausgesagt hat das wir kein Fahrerwechsel gemacht haben und es auch vor Gericht Aussagen kann werde ich jetzt zu der Hauptverhandlung eingeladen.Am Anfang der Einladung war die Fahrerin und die beiden Polizeibeamten als Zeuge eingetragen und bei der Terminankündigung hat man die Fahrerin ausgelassen und sind jetzt die 2 Polizeibeamten als Zeugen eingetragen trotz das die Fahrerin nicht von der Wahrheit abgewichen ist und immer noch aussagt das sie gefahren ist.Daraufhin habe ich mich von einem Anwalt beraten lassen der Akten Einsicht hatte der mir rät trotz das ich nicht gefahren bin vor Gericht ein Geständnis zu machen und zu behaupten das ich gefahren bin, weil durch ein Geständnis es eine mildere Strafe geben soll.Die Begründung des Anwalts ist das ich zuvor 3 mal beim fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden bin und beim 4 mal bin ich nicht glaubwürdig.So die Frage ist an euch was soll ich machen ich bin wirklich nicht gefahren !!! Bitte um hilfreiche Antworten habe schlaflose Nächte weil ich mich zur Unrecht verurteilen lassen soll !!!!

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