Hat man überhaupt eine realistische Chance mit Behindertenausweis eine Stelle zu bekommen?

9 Antworten

Wir als Bank schen unbedingt Schwerbehinderte. Leider haben wir so gut wie keine Bewerber. Die, die sich bewerben, können wir meistens nicht gebrauchen. Es ist sehr selten ein geeigneter Bewerber dabei. Also gleich zu sagen, "man ha keine Chance", dem kann ich absolut nicht zustimmen.

Da ich als Schwerbehindertenvertreterin auch in bundesweiten Verbänden tätig bin, kann ich dieses auch von anderen Firmen nur bestätigen. Es gibt kaum geeignete Bewerber.

Verrätst du mir, was deine Behinderung ist? Vielleicht kann ich dir helfen.

Hallo lachs4709,

Sie schreiben:

Hat man überhaupt eine realistische Chance mit Behindertenausweis eine Stelle zu bekommen?

Antwort:

Es ist kein Geheimnis, daß Behinderte (von wenigen Ausnahmen abgesehen) in der Regel große Probleme haben, am allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen!

Natürlich hat man eine Chance, aber was am Ende im Einzelfall dabei rauskommt, das ist eine andere Sache und Niemand kann Ihnen hier seriös prognostizieren, wie Ihre speziellen Chancen tatsächlich sind!

Wer gegenüber dem künftigen Arbeitgeber verschweigt, daß er eine dauerhafte Schwerbehinderung von GDB 60 hat, der kann dann auch nicht einfach auf die Nachteilsausgleiche pochen wie Sonderurlaub und/oder besonderer Kündigungsschutz!

Unvollständige Angaben gefährden von vorneherein das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, denn früher oder später müßen die Dinge auf den Tisch!

Wenn die Chemie schon beim Vorstellungsgespräch nicht stimmt, dann wird sich da auch mit juristischem Druck nichts ändern!

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Versuchen Sie doch statt dessen parallel auf dem zweiten Arbeitsmarkt über geeignete Behindertenwerkstätten in eine regelmäßige Beschäftigung reinzukommen und bauen Sie sich so Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente in der DRV auf!

https://www.cjd.de/angebote/arbeit-und-beschaeftigung/

http://anthropoi-selbsthilfe.de/wp-content/uploads/2016/03/720_2016-1_rechtsinfo_erwerbsminderungsrente.pdf

==

Nicht selten gelingt es Betroffenen über den Umweg einer Werkstatt für Behinderte Menschen doch noch am ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen!

Einen Versuch ist es doch allemal Wert, als sich von einem traurigen Vorstellungsgespräch zum Nächsten zu bemühen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Ja hat man wen man da gut ankommt dann bekommt man auch die stelle außerdem hat das zb vorteile für die Firma aber dann muss man schon 50% haben oder eine Gleichstellungen für dich heißt das dann aber einen bessern Kündigung s Schutz als das was andere haben!

Die Frage ist aber auch Was du falsch machst das kann von Bekleidung bis zur Nationalität alles sein! Zb auch schon wie man sich da Ausdrückt!

Es kann auch dein zeugnis sein!!

Ich hatte meinen Schwerbehindertenausweis mitgeschickt, ansonsten wäre ich wahrscheinlich nicht zum Gespräch eingeladen worden.

Ich hatte vorgestern als Schwerbehinderter ein Vorstellungsgespräch.

Am Anfang im Gespräch haben alle genickt und dann wollte man noch wissen ob ich auch bereit bin abends und am Wochenende zu arbeiten und ob ich auch umziehen würde, da die Stelle ca. 220km weg ist von mir. Beides habe ich mit ja beantwortet und dann hat man plötzlich umgeschwenkt und der Dame viel dann plötzlich ein, dass ich von der Materie keine Ahnung hätte und dass sie noch andere gute Bewerber hätte.

Jetzt wollte ich fragen ob ich mich da beschweren kann. Es war auch eine Gleichstellungsbeauftragte, Personalrat und Schwerbehindertenvertretung dabei. Gesagt haben die alle nichts. Ganz zum Schluss drehte die Referentin die mich hauptsächlich befragte ihren Kopf in Richtung Schwerbehindertenvertretung und sagte "Entschuldigung".

Sie werde mir nächste Woche die Absage schriftlich zukommen lassen. Für das Gespräch waren ca. 1 Stunde eingeplant und sie hat einfach nach 30 Minuten abgebrochen. Und derjenige wo vor mir sein Bewerbungsgespräch hatte, hat um 30 Minuten überzogen. Ich musste eine halbe Stunde warten. Und weil es kurz vor 12 Uhr war, hatte man einfach das Gespräch abgebrochen. Wahrscheinlich wollte man zu Mittag.

Es waren ungefähr 10 Leute im Saal und 3 haben mich interviewt. Zwei davon gingen, am schlimmsten war die Referentin die hat mich zum Schluss regelrecht runtergeputzt. Was ich aber nicht verstehe, ist, dass die mich noch fragen ob ich bereit bin umzuziehen und ob ich bereit bin auch am Wochenende und am Abend zu arbeiten.

Dann hätten sie das Gespräch ja auch schon vor diesen Fragen abbrechen können, bzw. müssen. Schliesslich habe ich das ja positiv beantwortet. Oder hatten Sie sich erhofft, dass ich sagen würde, dass ich nicht bereit bin am Wochenende und abends zu arbeiten?

Wie siehst Du das und meinst Du, dass ich da noch etwas machen kann? Ich habe das Ministerium angerufen, also ihren VG. Er hat gesagt dass er diese Dame sehr gut kennt und die gute Arbeit macht und meinte, dass ich Widerspruch einlegen kann.

Was meinst Du, hat das Sinn und hat so ein Widerspruch ggfs. Erfolg? Aber ich könnte ja sagen, weshalb ich viel weniger Redezeit hatte und weshalb dass sie an mich noch Fragen stellen, wenn Sie doch genau wissen, dass sie mich nicht einstellen.

Würdest Du Widerspruch einlegen und wenn ja, mit Rechtsanwalt?

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