Hat man theoretisch ein Recht darauf selber zu entscheiden, ob man von einem Gerichtsmediziner aufgeschnitten werden darf ?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Selbst wenn du rechtskräftig verfügen könntest, dass eine Obduktion nicht stattfinden wird, dürften die Gründe, die zu einer Obduktion führen, von höherrangigem Recht sein, so dass deine prämortale Weigerung nicht relevant ist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wurde ein natürlicher Tod bescheinigt ist eine Obduktion ausgeschlossen und wird auch nicht durchgeführt. 

Anders schaut das bei unklarer Todesursache oder Mord aus....hier entscheidet die Staatsanwaltschaft....

Eine andere Möglichkeit beseht noch wenn man an einer seltenen Krankheit verstarb und die Familie nach dem Tod zustimmt deinen Köper der Pathologie zu spenden, für Forschungszwecke und / oder Medizinstudenten. 

Das sollte, wenn nicht erwünscht, auch in der Patientenverfügung stehen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

im Ernstfall entscheiden ganz andere ^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, hat man nicht.

Sollte der, den Totenschein ausstellende Arzt, als Todesursache unbekannt eintragen, wird automatisch die Polizei verständigt. Diese wird dann Ermittlungen aufnehmen. Der zuständige Staatsanwalt entscheidet dann was weiter passiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das kannst Du ja gerne machen. Nur wie sagst Du es dem Gerichtsmediziner. Mit einem Tattoo auf der Brust, vom Notar beglaubigt.

Quincy würde das jedenfalls nicht interessieren und Professor Dr. Karl-Friedrich Boerne auch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?