Hat man mit Wehrdienst bessere Berufsaussichten?

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Das Ergebnis besteht aus 3 Abstimmungen

Sonstige. 66%
Wehrdienst kann als negativ angesehen werden. 33%
Wehrdienst gibt i.d.R. keinen Pluspunkt. 0%
Wehrdienst kann einen Pluspunkt geben. 0%

4 Antworten

Sonstige.

Das hängt völlig davon ab, wo Du Dich bewirbst - in einem privaten Betrieb/Unternehmen kann es z.B. eine Rolle spielen, wie der (Personal)chef zur Bundeswehr steht: Der eine findet die Entscheidung für den Wehrdienst gut, der andere steht dem kritisch gegenüber. Hier gibt es ganz unterschiedliche persönliche Vorlieben, entsprechend kann man da auch nichts verallgemeinern. Der eine hat vielleicht Hemmungen, einen gedienten Soldaten bei sich zu haben, der andere könnte sich nichts Besseres vorstellen.

Etwas anders sieht es bei Bewerbungen für den Öffentlichen Dienst bzw. Beamtenlaufbahnen aus - hier wird freiwillig geleisteter Dienst am Staat grundsätzlich eher positiv bewertet. Ob es allerdings ausreicht, schlechte Noten zu kaschieren, steht auf einem anderen Blatt. 

Grundsätzlich wirst Du im Freiwilligen Wehrdienst (das entspricht Deinem gewünschten Dienstzeitrahmen) keinerlei zivil verwertbare berufliche Ausbildungen erlangen. Aus diesem Bereich ist also kein Kompetenz-Plus zu erwarten. Du wirst militärisch ausgebildet und danach in vielen Fällen auf Dienstposten eingesetzt, die keine besondere Berufsausbildung erfordern. Natürlich KANN der Wehrdienst Dinge wie Disziplin, Teamfähigkeit oder Verantwortungsbewusstsein fördern, das ist aber stark von der eigenen Persönlichkeit abhängig und davon, wie man den Dienst auch tatsächlich angeht. Man kann diese Zeit auch völlig unmotiviert absitzen und auf Durchzug schalten - auch wenn das durch die Freiwilligkeit in der Truppe deutlich abgenommen hat.

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Kommentar von ponter
20.10.2016, 21:28

Wieder mal 👍🏻 😊

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Sonstige.

Das hängt stark davon ab, wo du dich bewirbst. Ob du 1/2 oder 1 Jahr leistest, spielt dann keine Rolle. Du solltest jedoch vermeiden, daß Lücken in deinem Lebenslauf entstehen bzw. diese möglichst klein halten.

Wehrdienst beeinflußt aber max. den persönlichen Eindruck, mangelnde Kenntnisse kannst du damit nicht ausgleichen.

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Früher wurde der Bewerber gefragt, ob er auch gedient habe. Aber das war zu Zeiten der Wehrpflicht.

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Kommentar von Apfelkind86
21.10.2016, 09:56

Da ging es dann aber für den Arbeitgeber darum, zu wissen, ob für den Bewerber noch mal die Bundeswehr an die Tür klopfen könnte. Dann wäre der nämlich 9 Monate weg gewesen und der Arbeitgeber hätte den Arbeitsplatz auch noch frei halten müssen.

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Nein, als Ausgleich wird das nicht funktionieren. Eher noch als "Ach, der wusste nicht, was er will und hat sich erst in den Wehrdienst geflüchtet".

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