Hat man mit dem Glauben später "gewonnen"?

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20 Antworten

Hallo TUAKA,

ich finde diese Argumentation nicht sehr überzeugend, da jemand, der an Gott glauben soll, schon eine feste Perspektive braucht, die nicht auf Spekulationen gegründet ist. Auf die Frage, ob es ein Weiterleben nach dem Tod gibt oder nicht, gibt die Bibel sehr deutliche und eindeutige Antworten.

Die Bibel erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine kleine Herde. Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

LG Philipp

Nein, das ist Unsinn. Die Person bezieht sich auf die sogenannte Pascalsche Wette, leider hat sie (wie Pascal) aber etwas übersehen.

Es gibt auch viele andere Gottesvorstellungen als die christliche, die dein Diskussionspartner ja sicher meinte, und es könnte auch einen Gott (oder mehrere) geben, der ganz anders ist, als es sich alle Gläubigen vorstellen. Vielleicht entscheidet er über die Weiterexistenz einer Person nach dem Tod ihres Körpers überhaupt nicht danach, wer an ihn geglaubt hat.

Es gibt also viele Unsicherheiten, durch die es sehr wahrscheinlich ist, dass man an das Falsche glaubt. Und ich halte ich es durchaus für eine Verschwendung von Lebenszeit, Mühe auf etwas zuverwenden, das wahrscheinlich sinnlos ist.

Hallo TUAKA,

 wie du sicher schon gelesen hast, nennt man das die Pascalsche Wette. Ihre (scheinbare) Überzeugungskraft beruht auf einem einfachen Trick: die meisten Menschen setzen für "Gott" einfach das in ihrem Kulturkreis vorherrschende Gottesbild ein. Dabei vergessen sie meist alle anderen Religionen, die auf der Welt existieren. Selbst Atheisten unterläuft dieser Fehler häufig, da ihre Eltern ihnen meistens ein ganz bestimmtes Gottesbild vermittelt haben.

Die erste Frage, die man sich stellen sollte, wenn jemand mit Gott argumentiert, ist: "Welcher von den vielen Göttern?"

Evangelisch? Katholisch? Evangelikal? Zeugen Jehovas? Mormonen? Russisch-orthodox? Griechisch-orthodox?...

Und das waren nur Varianten des Christentums. Es kommen ja noch die restlichen christlichen Varianten und alle Varianten von Judentum, Islam und sonstigen Religionen hinzu.

Und dazu kommen wiederum noch unendlich viele Varianten von Göttern, die in keiner bekannten Religion festgehalten sind. Es könnte zum Beispiel auch möglich sein, dass Gott existiert, aber nur Atheisten in den Himmel lässt, weil diese gezeigt haben, dass diese für sich selbst denken können.

Weiterhin ist es keineswegs so, dass man als Atheist mit dem Glauben an einen nicht existenten Gott "keinen Schaden" erleidet:

  • Man lebt entgegen seiner Überzeugungen
  • Man vergeudet unnütz Zeit und Mühen des einzigen Lebens, das man je führen wird
  • Man diskriminiert (meist) andere Menschen, zB Homosexuelle und Anders- bzw Nichtgläubige
  • Man gibt die Lüge an seine Kinder weiter

Also: Nein, dieses Argument überzeugt nur Leute, die nicht über ihre eigenes Gottesbild Haus denken können.

Nein, hat er nicht! Angenommen es gibt gott, so kann ein gläubiger keineswegs mit 100% sicherheit sagen, er hat den richtigen angebetet, zudem kann er auch nicht sagen, dass selbst wenn er den richtigen angebetet hat, er ihn auch richtig angebetet hat, was wieder bedeutet, dass es sehr viel mühe und hingabe in seinem leben erfordert hätte um gerettet zu werden, d.h es ist trotz glauben unwahrscheinlich und schon fast wie ein lottogewinn gerettet zu werden, falls es wahr sein sollte! Außerdem hat ein gläubiger sein leben keineswegs selbstbestimmt geführt, im falle es gibt gott nicht, so hat er sein leben verschwendet! Beim nicht gläubigen ist es halt besser nach meiner meinung! Generell würde ich sagen, dass man einfach ein gewissenhafter mensch sein sollte, wenn es gott nicht gibt, war man cool und wenn es ihn gibt, dann kann man sich immernoch drauf berufen und das beste hoffen! Lg

Das ist die pascalsche Wette. Die hat zwei große Haken.

Erstens verliert man während des Lebens viel, wenn man sich religiösen Regelwerken unterwirft, Zeit und Geld einer Religion opfert und sich der rationalen Erkenntnis verschließt.

Zweitens ist es äußerst unwahrscheinlich, die richtige Religion zu erwischen, es gibt und gab ja tausende. Zudem ist es äußerst unwahrscheinlich, dass es überhapteine einzige richtige Religion gibt.

Aus der Sicht einer religiösen Person hat man gewonnen, weil man eine "Erklärung" für etwas unerklärbares geliefert bekommt, z.B. was nach dem Tod kommt.

Nicht-religiöse Personen benötigen für solche Dinge die man nicht direkt begründen kann Hypothesen die ein Verständnis z.B. über die Funktion des Gehirns, der Zellen etc. erfordern. Religiöse Personen können das einfach in eine Schublade stecken und "glücklich" sein.

kernash 06.07.2017, 19:09

Nicht-religiöse müssen sich eventuell mit der absoluten Endlichkeit der eigenen Existenz abfinden, was schwierig sein kann.

Religiöse können sich einfach sagen "geht ja weiter".

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Zoddt 07.07.2017, 12:24
@kernash

Religiöse können sich einfach sagen "geht ja weiter".

Und genau dieser Gedanke "geht ja weiter" würde mich komplett bekloppt machen auf dauer.

Was ist bitte das Leben werte wenn es immer weiter geht ?

Ziemlich wenig um es mal so zu sagen.

Da gibts dann zwei möglichkeiten:

A) Man landet im Himmel und wird zu nem hirntoten Zombie der einfach nurnoch in der unendlichkeit versinkt und über nichts mehr nachdenkt

oder

B) Man ist noch bei vollem Bewusstsein , findet es noch ca. 200 oder 300 Jahre cool und fängt dann an absolut wahnsinnige zu werden.

___________________________________________________

Beides finde ich nicht allzu schön , deswegen ist meines erachtens nach ein absolutes Ende besser als eine unendliche Existentz.

Nach dem Leben ist es am warscheinlichsten , dass der gleiche Zustand herrscht wie davor, alles andere sind Märchen und Ideen die Menschen die sich mit dem ende ihrer Existenz nicht abfinden wollen erzählt werden um diese zu beruhigen.

Aber ich finde es beim genau nachdenken sogar erheblich schlimmer ewig zu exestieren als einfach nach 80 Jahren ins Gras zu beißen und dann einfach zu enden.

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"Glauben" bedeutet rein rational betrachtet "nichts wissen" !

Nur derjenige der absolut wissend ist, der hat wirklich "gewonnen".

Z.B. Endlichkeit in Form von Sterblichkeit gehört mit zur Illusion dieser dualitären, "raum-zeitlichen" Welt.

In welcher zwar der sterbliche Körper und der (EGO)-Verstand vergeht, aber nicht die Essenz des realen gegenwärtigen Selbst - die "hintergründige" Seele !

Es ist absolut unmöglich, dass unser wahres Selbst - die Seele - stirbt.

Dieses sage ich Dir nicht im Glauben, sondern anhand Wissen darüber.

Alles Liebe !

Du sprichst über die Pascalsche Wette:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette

Das stimmt natürlich. An Gott zu glauben, ist besser.

Glauben ist keine Abwägung, bei welcher Variante ich am meisten Punkte auf mein Konto kriege, sondern eine persönliche Beziehung zwischen dir und Jesus (ich kann nur für das Christentum sprechen).

Glaube "lohnt sich" auch in diesem Leben schon. Wenn du versuchst, Jesus ähnlicher zu werden und ein reines Gewissen hast - das fühlt sich einfach auch gut und richtig an. Auch wenn es nicht immer klappt.

Besuch doch mal einen Gottesdienst. Zum Beispiel bei den Methodisten oder den Baptisten. Und höre dir einfach mal eine gute Predigt an.

Zoddt 07.07.2017, 12:17


Du sprichst über die Pascalsche Wette:

Die Pascalsche Wette wurde schon vor langer Zeit als ziemlicher Müll übeführt.

Blaise Pascal ging zu seiner Zeit von einer 50/50% Chance aus und hat darauf hin diese "Wette" aufgestellt , welche davon überzeugen soll dass es sich schon alleine aus dieser Idee raus lohnt zu glauben.

Da es sich hirbei aber schonmal um keine 50/50% Chance handelt , da es unzählige Religionen gibt die untereinander auch unterschiedlich zueinander stehen hat der gute Pascal nicht bedacht.

Darauß folgt , dass er mit seiner "Wette" komplett falsch liegt , da es Religionen gibt welche "anders-Glaube"(Götzendienst) als größere Sünde ansehen als den "un-Glauben".

Daran ist dieser Witz von einer Idee schon komplett zebrochen.


Glauben ist keine Abwägung, bei welcher Variante ich am meisten Punkte auf mein Konto kriege, sondern eine persönliche Beziehung zwischen dir und Jesus (ich kann nur für das Christentum sprechen).

Und schon fängt die ganze Sache an lächerlich zu werden.

Die meisten Gläubigen können immer nur aus ihrer Perspektive sehen , da sie es nicht gelernt haben differenziert zu denken und bemerken die gigantischen Markel und logischen Fehlschlüsse in ihrer Religion und ihrem Denken nicht.

Das du hir die Pascalsche Wette als Argument anführst , welches schon vor Jahrzehnten komplett zerschmettert wurde stützt hir meinen Eindruck nochmal zusätzlich.


Glaube "lohnt sich" auch in diesem Leben schon. Wenn du versuchst, Jesusähnlicher zu werden und ein reines Gewissen hast - das fühlt sich einfach auch gut und richtig an. Auch wenn es nicht immer klappt.

Was wäre wohl wenn dir ein Buddist sagt , dass du mehr wie Budder leben sollst , da diese ein doch soviel besserer Kerl war als Jesus ?

Einen Menschen der einer anderen Religion folgt die Märchenfiguren der eigenen vorzuhalten bringt meist rein garnichts , da diese für die anderen Gläubigen meistens genauso abstrakt wirken wie auf dich Budda.

Zudem verstehe ich nicht , warum man sich so stark an einer Märchenfigur orientieren muss um ein guter und rechtschaffener Mensch zu sein.

Ich habe es komplett ohne Glauben geschafft so zu werden und allzu anstrengend oder schwer war das meines erachtens nach nicht.

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danhof 10.07.2017, 08:10
@Zoddt

Die Pascalsche Wette wurde schon vor langer Zeit als ziemlicher Müll übeführt.

Von wem?

Da es sich hirbei aber schonmal um keine 50/50% Chance handelt , da es unzählige Religionen gibt die untereinander auch unterschiedlich zueinander stehen hat der gute Pascal nicht bedacht.

Ich bin Christ. Das habe ich auch dazu geschrieben. Mit anderen Richtungen kenne ich mich nicht aus.

Darauß folgt , dass er mit seiner "Wette" komplett falsch liegt

Nein, tut es nicht. Nur weil andere meinen, es gäbe andere Götter?

Die meisten Gläubigen können immer nur aus ihrer Perspektive sehen , da sie es nicht gelernt haben differenziert zu denken

Wozu beleidigend werden? Das dünne Argumentationseis ist schon geschmolzen?

Das du hir die Pascalsche Wette als Argument anführst , welches schon vor Jahrzehnten komplett zerschmettert wurde stützt hir meinen Eindruck nochmal zusätzlich.

Anders formuliert: "Weil du auf eine Frage eine Antwort gabst, die ich nicht teile, bestätigt das meinen Eindruck, dass du doof bist". Das nennt man Logik :-)

Was wäre wohl wenn dir ein Buddist sagt , dass du mehr wie Budder leben sollst , da diese ein doch soviel besserer Kerl war als Jesus ?

Du meinst, ich soll meinem Glauben abschwören und Gott leugnen, weil irgendwer meint, Buddha sei besser?

Einen Menschen der einer anderen Religion folgt die Märchenfiguren der eigenen vorzuhalten bringt meist rein garnichts , da diese für die
anderen Gläubigen meistens genauso abstrakt wirken wie auf dich Budda.

Was ist denn nun auf einmal mit Märchenfiguren? Gerade redeten wir noch von Gott.

Zudem verstehe ich nicht , warum man sich so stark an einer Märchenfigur orientieren muss um ein guter und rechtschaffener Mensch zu sein.

Muss man das? Wer behauptet denn dergleichen? Ich glaube, du verwechselst Fans mit Gläubigen. Ein Fan von Harry Potter wird schon wissen, dass es sich dabei um eine Märchengestalt handelt. Aber mit dem Glauben an den einzig wahrhaftigen Schöpfer dieses Universums hat das nichts zu tun. Um überhaupt sinnvoll diskutieren zu können, müssen diese Grundlagen erst einmal sitzen.

Ich habe es komplett ohne Glauben geschafft so zu werden und allzu anstrengend oder schwer war das meines erachtens nach nicht.

Na, dann beglückwünsche ich dich aber! Nicht mal Glauben an dich selbst hattest du dafür? Erstaunlich.

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Supamarioana 07.07.2017, 21:11

danhof, vielleicht solltest du den von dir verlinkten Wikipedia-Artikel selbst lesen. Wie du nämlich auf das Fazit 

Das stimmt natürlich. An Gott zu glauben, ist besser

kommst, ist mir ein Rätsel. Die berechtigten Kritikpunkte an Pascals Wette sind alle in dem Artikel aufgeführt.

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danhof 10.07.2017, 07:58
@Supamarioana

danhof, vielleicht solltest du den von dir verlinkten Wikipedia-Artikel selbst lesen.
Die berechtigten Kritikpunkte an Pascals Wette sind alle in dem Artikel aufgeführt.

Um meine Sicht der Dinge zu entwickeln, brauch ich nicht die Meinung anderer zu übernehmen. Es ging um die Pascalsche Wette. Mein Fazit daraus ist eindeutig: JA, es lohnt sich in jedem Fall.

Zumal der sogenannte Preis, den man angeblich zahlt, gegenstandslos ist. Es stellt in meinem Leben keine größere Einschränkung dar, NICHT zu töten, zu lügen und zu klauen.

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Der Glaube an Gott ist kein Freifahrtschein für den Himmelreich, denn es gibt viele Faktoren die unterschieden werden müssen.

1. Es gibt Menschen die Glauben an die Existenz von Gott, aber lehnen die Religionen ab.

2. Dann gibt es Menschen die an Gott glauben und ebenso eine Religion haben, aber Gottes Gebote oder Verbote überhaupt nicht einhalten.

3. Manche Glauben an mehrere Götter bzw. betreiben Götzendienst

4. Dann gibt es wiederum welche, die durch den Glauben an Gott sich Ihre eigene Religion bilden und meinen, das es so richtig sei.

5. Dann gibt es Menschen, die sagen das Sie an Gott glauben und meinen allein der Glaube an Gott, wäre schon die ganze Religion

6. Es gibt auch welche, die einer bestimmten Dogma folgen und sich durch diese in die Irre führen lassen ohne zu merken das Sie auf dem Holzweg sind.

7. Ein richtig gläubiger Mensch, richtet sich nach den Regeln von Gott und lebt auch danach, hält die Gebote ein, überlegt jeden seiner Schritte ob die ein Wohlgefallen bei Gott finden könnte oder nicht. Er geht mit seinen Mitmenschen sorgsam und Hilfsbereit um und tut keiner Pfliege zu leide.

Logisch betrachtet hätte derjenige,der sich wie bei Punkt 7 verhält eigentlich gute Karten, aber dennoch hängt es von Gott selbst ab, ob man in sein Himmelreich kommt oder nicht.

Auf die Menschen die nach den Punkten 1 bis 6 leben gar nicht eingehen, denn diese können sich in den Heiligen Büchern selbst herauslesen, wo Sie hinwandern werden.

Dennoch sagt Gott gebt eure Hoffnungen nicht auf, denn letzendlich entscheide ich, was mit jedem passieren wird.

Solange wir leben, haben wir noch die Gelegenheit den richtigen Weg zu Gott zu finden unzwar so, wie Er es von uns wünscht.

Um es kurz zufassen, im Jenseits erntet man nur das, was man hier auf Erden gesäht hat. Die Grundsätzliche Frage sollte sein, wie sähe ich hier etwas, damit ich überhaupt eine Ernte bekomme.

Gott in Frage zustellen, wäre genau der verkehrte Weg.

Niemand der Wahrhaftig und mit Liebe an Gott glaubt und seine Regeln einhält, kann zu den verlieren gezählt werden.

Doch diejenigen die an Ihm nicht geglaubt oder seine Existenz abgestritten haben, oder gläubige Menschen zu den ungläubigen gemacht haben, haben schon lange verloren, nur Sie wissen es selbst noch nicht

AllesLiebe12 09.07.2017, 18:37

Es gibt kein absolutes Verlieren auf dem unendlich vorbestimmten Weg zu Gottes Einzigkeit. Sonst würde ES - "Gott"- sich selbst in seiner Essenz zu etwas anderem umwandeln als die LIEBE selbst !

Die Frage ist, wodurch sich Verlieren in Gewinnen umwandelt und wie oft ein Umwandeln ("Reinkarnieren") erfolgt, bis es zum finalen "Gewinnen" kommen kann. Dieses kann u.U. sehr lange dauern !

Dieses "Gewinnen" - anhand von sich zunehmend eröffnender Erkenntnis (hintergründig zur Illusion dieser Welt) erschließt sich letztlich jeder "Seelen-Einheit" - früher, oder eben erst später.

Alles Liebe !

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Ich finde das sollte schlussendlich jeder selbst entscheiden. Aber ich denke, dass es gar nicht möglich ist zu glauben, nur weil man quasi “nichts zu verlieren hat“... da ist schon etwas mehr nötig..

Was heißt schon "der Glauben"??

Die Menschen haben sich schon 3000 Kulte einfallen lassen. Jeder sagt was anderes und jeder behauptet, der einzig richtige zu sein.

Insofern ist völlig undenkbar, daß ein Gott auf einem bestimmten Kult besteht. Zumal er sich niemals äußert was er von uns will und auch sonst niemals in Erscheinung tritt, Gebete nicht erhört usw.

Indem man all seine Kraft für einen bestimmten Kult verschwendet, ist man keineswegs auf der "sicheren Seite". Denn wer die Entstehungsgeschichten der Kulte studiert, sieht, daß ein Kult dubioser ist als der andere.

Ein Gott, der in dieser Situation schwer bestraft oder in eine "Hölle" wirft, wäre ein Monster. Und ein Monster zu verehren wäre sinnlos, denn es handelt völlig willkürlich.

Schön wäre es, nur die Bibel sagt etwas anderes. 

An Gott glauben allein genügt nach christlicher Auffassung  nicht. 

Sagt doch Jesus ganz klar: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Wer nicht glaubt, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist. Wer nicht glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist und wer seinen Lebensweg nicht ändert, der hat die breite Strasse zur ewigen Verdammnis gewählt. 

Jetzt gibt es natürlich noch diejenigen, welche sagen, es gibt Gott und es kommen einmal alle in den Himmel.

Oder diejenigen, welche sagen, Gott gibt es nicht, wir werden zu Staub.

In dieser Beziehung hätte dann dein Kollege recht. Das Problem ist nur, wenn die Bibel recht hat, dann hat er und alle die für Weg 2 und 3 sind, ein echtes Problem. 

Zicke52 06.07.2017, 21:19

@Bodesurry: Und wenn der Koran recht hat, dann haben alle, die an "Gott" Jesus glaubten, ein echtes Problem.

Und wenn der Hinduismus recht hat...

Und wenn noch niemand den "echten Gott" erraten hat, dann haben alle ein echtes Problem.

Fazit: es hat keinen Sinn, sein diesseitiges Leben nach einem vermuteten Jenseits auszurichten.

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Bodesurry 07.07.2017, 07:51
@Zicke52

Nehmen wir an Du hast eine unheilbare Krankheit. 

Es ist Dir ein Medikament bekannt, dass Dir  hilft. Was würdest Du tun?

Nehmen wir an, dass Du von einem Medikament erfährst, dass helfen könnte. Was würdest Du tun?

Wenn der Koran recht, dann bin ich mir nicht ganz sicher, wie Allah reagieren würde. Da entscheidet dieser Gott ganz souverän. Heilsgewissenheit hat kein Muslime einfach so. 

Beim Hinduismus kenne ich mich zu wenig aus. 

Der Glaube an Jesus Christus, an - für mich - Gottes Sohn, hat viel mehr als mit einem Gefühl zu tun oder mit  einer wagen Hoffnung. Ich habe so viel in meinem Leben mit Gott/Jesus selber erfahren und in Biografien gelesen, dass ich mir sicher bin, dass es weit mehr als das lebensrettende Medikament ist. 

Ich verstehe deine Ansicht sehr gut. Weshalb soll das Christentum recht haben? Weshalb gibt es dann noch den Islam, den Hinduismus usw. Gottes Wege sind nicht die menschlichen Wege. Die berechtigten Fragen helfen nach dem Tod nicht weiter. Du hättest die Chance gehabt. Du siehst sie nicht. Ich schon. Wer hat recht? Wir werden es leider zu spät erfahren. 

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Zicke52 07.07.2017, 09:22
@Bodesurry

@Bodesurry: "Es ist dir ein Medikament bekannt, das dir hilft"

Oder das mich tötet.

Denn so funktionieren Religionen: Hast du die "richtige" gewählt, bist du "gerettet". Aber was die richtige ist, kannst du nicht wissen. Die Religion (das Medikament), die du wählst, kann dich entweder retten oder töten, oder gar zur ewiger Qual verdammen. Wenn es nämlich die falsche ist, denn dann straft dich der "richtige" Gott.

Auf dein Beispiel übertragen: Du hast hundert Medikamente vor dir stehen. Eines rettet dich. 30 töten dich sofort. Zwanzig verdammen dich zu einem weiteren Leben in einer niedrigeren Form. Z.B. als Schwein, das im Schlachthaus endet. Die anderen verdammen dich zu einem ewigen Leben in der Hölle. Du weisst nicht, welches Medikament in welcher Schachtel ist.

Was würdest du tun?

"Wenn der Koran recht hat, dann bin ich mir nicht ganz sicher, wie Allah reagieren würde"

Doch, da kannst du dir als Christ ganz sicher sein: dann schmorst du ewig in der Hölle. Denn was mit dem passiert, der "Shirk" begeht, steht ganz genau im Koran, mit ausführlichen sadistischen Schwelgereien, die auf das kranke Hirn dieses Allahs schliessen lassen. WENN der Koran recht hat.

"Wer hat recht? Wir werden es leider zu spät erfahren"

Eben darum hat es keinen Sinn, sich nach etwas zu richten, was wir gar nicht wissen können.

Gäbe es einen Gott, wäre ja genau das das fiese an ihm: Dass er sich den Menschen nicht klar zu erkennen gibt und sagt, was er von ihnen erwartet. Statt dessen lässt er sie an einem Ratespiel teilnehmen, schickt unzählige sich widersprechende Propheten, um sie zu verwirren, und bestraft dann den, der falsch geraten hat.

So einem Wesen könnte ich sowieso nicht vertrauen.

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Bodesurry 07.07.2017, 09:39
@Zicke52

Wenn Gott Gott ist, dann sind es sicher nicht wir, die die Regeln für das richtige Verhalten aufstellen. 

Ich kann mich nur noch einmal wiederholen. Wenn Du findest, es sei ungerecht, wenn das Christentum der einzige Weg zu Rettung wäre, so gebe ich Dir aus menschlicher Sicht völlig  recht. Nur eben, meiner Meinung nach sagen nicht wir, wie der Karren läuft. 

Du kannst völlig recht haben, dass ich auf das "falsche Medikament" setze. Nur kannst Du eben auch falsch liegen. Du kannst auch sicher sein, dass ich meinem Glauben genug gute Erfahrungen gemacht habe, um darauf zu vertrauen. Ein "blindes" Vertrauen würde nicht in meine Denkweise passen. 

Welche widersprechenden Propheten sprichst Du an? Im A. T. oder bei Jesus sehe ich das nicht. 

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Zicke52 07.07.2017, 12:46
@Bodesurry

@Bodesurry: Wo habe ich denn Regeln für das richtige Verhalten aufgestellt? Das tun nur Religionen.

Und wo habe ich gesagt, dass es ungerecht ist, dass das Christentum der einzige Weg wäre? Ich habe nur gesagt, man kann nicht WISSEN, welcher Weg der richtige ist, wenn es denn einen Gott gäbe. Weil er es uns nicht sagt (ja, ich weiss schon, du glaubst, er hätte es uns in der Bibel gesagt. Und Moslems glauben, er hätte es ihnen im Koran gesagt. Eindeutigkeit sieht anders aus).

Nebenbei bin ich selbst Ex-Christ und finde den Inhalt des NT für seine Zeit ausserordentlich fortschrittlich und um Welten besser als den des AT und des Korans. Nur glaube ich nicht (mehr) an überirdische Wesen. Trotzdem kann ich mir auch von Menschen Geschriebenes zu Herzen nehmen, wenn ich es gut finde. Und das trifft auf gewisse Stellen des NT zu.

Den "Gott" des AT und des Korans verwerfe ich restlos.

Doch, es gibt genug Widersprüche zwischen den Lehren des AT und des NT. Die Figur Jesus verwarf so ziemlich alles, was sein angeblicher "Vater" durch seine Propheten verkündigen liess. 

Aber wenn dir das nicht reicht, kannst du ja auch den Propheten des Korans dazunehmen. Der wurde ja angeblich vom selben Gott geschickt. Und der erklärt dir haargenau, dass du verdammt bist, wenn du an den Jesus des NT glaubst.

Was nun? Hätte Gott Klarheit geschaffen, wäre es nie zu einem solchen Durcheinandet gekommen.

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Bodesurry 07.07.2017, 13:34
@Zicke52

An dieser Stelle möchtest Du klare Regeln haben:

Gäbe es einen Gott, wäre ja genau das das fiese an ihm: Dass er sich den Menschen nicht klar zu erkennen gibt und sagt, was er von ihnen erwartet.

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Bodesurry 07.07.2017, 13:44
@Zicke52

Ich sehe keine Widersprüche zwischen den Lehren des A. T. und des N. T. 

Jesus hätte kaum diese Aussage in Lukas 11,45 -52 und weitere gemacht, wenn er gegen die Aussagen der Propheten gewesen wäre. 

Kann der Gott der Juden und Christen etwas dafür, wenn man einen anderen Gott "aufbaut" oder ihm falsche Aussagen in den Mund legt? Mit dem letzten Satz stellst Du erneut Regeln auf, nach der sich Gott zu halten hat. 

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Zicke52 07.07.2017, 13:55
@Bodesurry

@Bodesurry: Ich möchte gar nichts haben, denn ich glaube nicht an Gott. Mein Verhalten richtet sich nach meinem Gewissen und den Gesetzen, und das funktioniert ganz gut.

Aber gäbe es einen Gott, ja, dann wäre es wohl das Mindeste, was man von ihm erwarten könnte, dass er uns die Verhaltensregeln, nach denen er uns beurteilt, unmissverständlich mitteilt! Das heisst doch nicht, dass ICH diese Verhaltensregeln aufstelle!

Aber dieses alberne Versteck- und Ratespiel, bei dem der Gewinn reine Glücksache ist - das ist eines Gottes unwürdig.

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Bodesurry 07.07.2017, 14:12
@Zicke52

Wenn man die Fragen und Antworten anderer User liest, dann ist eher etwas anderes das Problem. 

Die Regeln, die Gott aufstellt, sind ihnen zu hart und zu klar. 

Ich finde es sehr gut, wenn Personen so sozial denken wie Du. Ganz abgesehen davon, dass es im A. T. ganz starke und gute  soziale Vorgaben gibt (zum Verhalten zu Witwen und Waisen, zu Fremden, zu Ausländern), gibt es Jesus, gibt es das N. T. ohne den von Dir "kritisierten" Gott jedoch nicht. 

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Tolga67Alp 09.07.2017, 22:57

Sagt doch Jesus ganz klar: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.


Was verstehst du unter diesem Vers?


Wer nicht glaubt, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist. Wer nicht glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist und wer seinen Lebensweg nicht ändert, der hat die breite Strasse zur ewigen Verdammnis gewählt. 

Das sind die Worte von der Kirche, aber ganz sicher nicht von Jesus

Wenn das ewige Leben so sehr vom Glauben an das Kreuztot und Gottes Sohnschaft abhinge, dann hätte Jesus jede Gelegenheit ergriffen und bei seinen Predigten immer darauf hingewiesen und nicht auf die Einhaltung der göttlichen Gebote gepredigt.

Also wurde durch die Kirche ein Dogma festgelegt, was Jesus so in der Art nie was gesagt hatte.

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Ich sehe da ein paar kleine Probleme:

Zu WELCHEM Gott willst du beten? Es soll ja angeblich mehrere von der Sorte geben...

Was ist mit dem Leben VOR dem Tod? Willst du dich von irgendwelchen Ritualen, Verboten, Pflichten einschränken lassen, nur um am Ende vielleicht nicht mal dafür "belohnt" zu werden?

Und was ist mit den Forderungen aller Götter, sie nicht "routinemäßig" und aus "Buchhaltungsgründen" anzubeten, sondern sie mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben, zu verehren und im Zweifel sogar dein Leben für sie zu geben? Kanbnst du das auf Kommando?

Willst du Götter anbeten, in deren Namen Verbrechen begangen werden?

Willst du einem Gott gefallen, den du als Mensch ablehnen würdest? Und die Ewigkeit in seinem "Reich" verbringen?

Die ist verdammt lang...

Die Bibel sagt, dass das Leben mit dem Tod beendet ist. Keine Seele, die nach dem Tod irgendwohin fliegt. Der Mensch HAT keine Seele — er IST eine lebende Seele. Deswegen sagt die Bibel:

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hes. 18:4)

Da wir alle sünfhaft sind, sterben wir alle — und sind danach nicht mehr existent (Pred. 9:5, 10).

Das einzige, worauf wir hoffen können, dass wir uns bei Gott zu Lebzeiten einen guten Namen gemacht haben. Dann nämlich wird er sich an uns erinnern und uns durch eine Auferstehung zurück ins Leben holen (Joh. 5:28, 29).

Damit ist Deine Frage beantwortet: der gläubige Mensch ist im Vorteil.

Du wirst dann ja sicher auch nach den Vorgaben der Bibel leben müssen. Ich glaube glauben alleine reicht ja nicht. Wenn es aber schlussendlich keinen "Himmel" gibt hast du dein ganzes Leben nach falschen und nervigen Prinzipien gelebt.

Rein technisch gesehen verschwendest du eine dreiviertel Stunde pro Sonntag, da es meiner Meinung nach kein Leben nach dem Tod gibt. Dennoch kann dir der Glaube durch schwierige Lebenslagen helfen, selbst wenn das Leben nach dem Tod nicht gegeben ist. Obwohl ich mich selbst als "streng ungläubig" bezeichne, bin ich doch der Meinung, dass wirklich gläubige Menschen das bessere Leben haben, die Thematik ob Glaube generell positiv oder negativ ist, lasse ich mal außen vor, ich ziehe hier nur ein Individuum in betracht.

im glauben ist der keim des vergehens angesiedelt, im erkennen liegt der keim des lebens

Man hat auf keinen Fall gewonnen. Denn WENN es einen Gott geben WÜRDE (was es nicht gibt), dann kann der auch böse, statt lieb sein. Somit hat man voll verhauen. Ein Leben lang umsonst auf dem Teppich rumgerutscht.

Theisten verlieren immer.

Nach der Bibel schon:

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Hebräer 11,6).

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

Lies mal: (Jes.55,8).

Wer Gott glaubt (Jes.45,22), hat gewonnen (Röm.6,23; Offb.20,4).

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