Hat man in Westdeutschland richtig freier gelebt, als in der DDR, oder ist es nur ein Stereotyp der heutigen Medien?

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9 Antworten

Der materielle Lebensstandard in der DDR war am höchsten im Ostblock.

Mag sein. Aber im Vergleich zur damaligen BRD war er recht kärglich. In der DDR mußten die Bürger jahrelang warten um ein Auto kaufen zu dürfen. In der BRD konnten sie sich vor Angeboten nicht retten.

In der damaligen DDR gab es Produkte aus dem Ausland nur in Intershops. In der BRD konnte man sie überall kaufen und rationiert wurde auch nichts.

Und "liberaler" war das Klima in der DDR im Vergleich zur BRD mitnichten. In der DDR war eine totale Kontrolle durch staatliche Organe wie die Stasi. So was gab es in der BRD nicht.

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Kommentar von Vitaly1989
25.12.2015, 19:39

Aber es gab weniger Probleme mit dem Produktionsdefizit, wie bei uns. Und wie ich gehört habe, war die Sexualität kein Tabuthema in der DDR. In der Sowjetunion gab es zu strenge "moralische" Propaganda.

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Kommentar von weisskopfadler
26.12.2015, 19:49

Danke für den "Stern".

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Kommentar von peaceandlove161
19.03.2016, 21:52

Politische Verfolgung gab es auch in der BRD. Vorallem in den ersten Jahrzenten gegen Kommunisten.Viele Nazirichter haben verurteilt...

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Ja,man konnte in der BRD freier leben. Man durfte reisen wohin man wollte, da gab es keine Einschränkungen. Man durfte in der BRD auch seine Meinung äussern, ohne befürchten zu müssen, dass bei kritischen Äusserungen Probleme entstehen, wie das in der DDR der Fall war. Dort wurde man bespitzelt und verraten, so man sich nicht linientreu verhielt. Im Westen konnte man alles kaufen, was in der DDR eher nicht der Fall war. Auf ein Auto musste man jahrelang warten, bis es geliefert wurde. Hat dafür jeden Monat bezahlt und wenn das Auto geliefert wurde, war es auch bezahlt. Die BRD hat unter Strauss und Kohl Milliarden an die DDR bezahlt. Ohne dieses Geld wäre die DDR viel früher pleite gewesen. Reisende aus dem Westen wurden in der DDR willkürlich verhaftet, um dann Geld vom Westen für den Freikauf der Menschen zu erpressen. Meist wurde in der DDR der Mangel verwaltet. Waren wurden produziert, die in die BRD geliefert wurden, aber für DDR Bürger nicht zu kaufen. Es gab in der DDR sie sog.Intershops. In diesen Läden gab es viel mehr, als es sonst auf dem Markt in der DDR gab. Allerdings hatten DDR Bürger keinen Zutritt in diese Shops. Es gab den Zwangsumtausch. Jeder der aus dem Westen in die DDR reiste musste eine gewisse Menge Westgeld in die DDR-Mark umtauschen. Gutes Geld gegen quasi fast wertloses Geld. Sicher gab es auch Vorteile in der DDR für die Bürger. Die meisten hatten Jobs, Arbeitslosigkeit war im Grunde nicht "bekannt". In vielen Firmen konnten die Frauen ihre Kinder in die firmeneigenen Kindergrippen geben, was es im Westen nicht gab. Sicher gibt es einige die über das ehem.Leben in der DDR nostalgieren.  Es dürften diejenigen sein, die mit dem kapitalistischen System nicht zurecht kommen und auf der Strecke blieben.

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Kommentar von Vitaly1989
28.12.2015, 09:14

Danke für die Antwort! :)

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Und in der BRD war es noch mal "besser" im Sinne von freier als in der DDR. Man hat wesentlich mehr Möglichkeiten gehabt. Nicht nur was zum Beipiel reisen angeht. Auch in der Berufswahl, in der Schulwahl, er gab mehr zu kaufen, man musste nicht jahrelang auf bestimmte KOnsumgüter warten. Nur mal so als Beispiele.

Aber sicherleich war auch nicht alles schlecht in der DDR.

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Kommentar von Vitaly1989
25.12.2015, 19:33

War die Sozialhilfe in der BRD gut entwickelt? Nicht alle Menschen können arbeiten.

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Die Kabarettisten der BRD hätten als Bürger der DDR dort NIEMALS im Fernsehen auftreten dürfen. Einer der Größten, Dieter Hildebrandt wurde einmal von seinem "Heimatsender" dem bayerischen Rundfunk einfach aus dem laufenden Programm genommen. Die anderen Sender in der Bundfesrepublik übertrugen die Sendung, aber die Bayern mussten über andere Sender gucken. In der DDR wäre Hildebrandt nicht so weit gekommen. Ein politisches Magazin wie "DER SPIEGEL" wäre in der DDR gar nicht möglich gewesen. Jeder Bundesbürger durfte reisen, wohin er wollte, DDR-Bürgern war das NICHT möglich.

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Die komplette Aufdeckung der sog. Spiegel-Affäre in deren Folge der damalige Verteidigungsminister F. J. Strauss zurücktreten musste, wäre in der Ostzone=DDR niemals möglich gewesen: Dort wäre diese ganze Geschichte einfach verschwiegen worden. Auch die "Studentenunruhen" der 1968iger Jahre wären in der DDR nie möglich gewesen: "Schlachtruf": "Unter den Talaren der Muff von tausend Jahren" Für mich als Kind damals unverständlich, HEUTE. klar: Die alten Nazis saßen auch in den Universitäten noch an oberen Positionen.

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In der BRD hattest du eine große Auswahl an Zeitungen und Magazinen, konntest reisen, wohin du wolltest und musstest NICHT jahrelang darauf warten, ein Auto zu bekommen. Die wehrpflichtigen jungen Männer konnten den Militärdienst verweigern und (nach entsprechender Prüfung) einen "Ersatzdienst" in zivilem Bereich (Kranken-und Altenpflege) machen. Südfrüchte gab es das ganze Jahr über zu kaufen. Das EINZIGE Buch dessen Verkauf im Westen nicht stattfand, war das Werk des schlimmen Adolfs: "Mein Kampf."

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Das leben in der BRD war und ist von Freiheit geprägt, in der DDR war das nicht, die Menschen wurden bespitzelt und sobald ein ausreiseantrag in die BRD gestellt wurde, haben sie alles verloren Job Wohnung Telefon Auto .

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Im Osten eingesperrt und im Westen frei, das ist schon ein großer Unterschied.

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Kommentar von abibremer
13.03.2017, 15:50

Der alte, "gelernte DDR-Bürger" sagt HEUTE: Was nützt mir die schönste Reisefreiheit, wenn meine Rente SO mickrig ist, dass ich weite Reisen nicht bezahlen kann??

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Puh...ich glaube die Frage ist falsch formuliert.

Die Menschen in der BRD haben sich freier gefühlt - und sie hatten mehr ...

Konnten alles kaufen - und sich das sogar oft auch leisten...

Doch das hat das gierige Kapital wohl nur gemacht, aus lauter angst vor dem Kommunismus...

In den USA wurden Kommunisten ja sogar politisch verfolgt.

Aus furcht man könne den Reichen was wegnehmen.

Man darf aber nicht übersehen, das der Kommunismus so nie funktionierte ...

...Demokratie allerdings auch nicht...

Man hat uns nur mehr geboten, bis der Osten zusammen brach, dann zrigte das kalte selenlose Kapital seine hässliche Fratze und begann hier die Lohnsklaverei einzuführen...

Deren hässliche Fratze erkennt man wenn man hinsieht...wenn man es sehen will...

Zb ttip - streng geheimes abkommen, das nicht mal die volksvertreter kennen, die es beschliessen sollen, streng nach Parteilinie ...und das Abkommen bleibt geheim...und kann NIEMALS mehr gekündigt werden.

So oder ähnlich werden inzwischen alle Abkommen beschlossen...

Kapitaldiktatur 2.0

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Kommentar von lupoklick
01.01.2016, 23:59

Was für ein hirnrissiger Unfug !!!

--- Aluhut oder Pappe --- na ja.... Mode ist Mode

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