Hat man im Studium wirklich so einen freien Stundenplan?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eigentlich redet man nicht von "Unterricht", sondern von "Vorlesungen".

Im Endeffekt geht es bei den Vorlesungen darum eine grobe Richtung vorzugeben. Die tatsächliche Vertiefung des Stoffes passiert außerhalb der Vorlesungen in den Übungen und im Selbststudium. Wenn Fragen während der Übungen oder beim Selbststudium auftauchen, kann man die in der nächsten Vorlesung adressieren.

Nein, das ist nicht normal und wie du schon sagtest eigentlich nur bei Lehramt, evtl in höheren Semestern in Fächern wie Mathematik,Germanistik,Philosophie, Jura vorm Examen so, allerdings ist hierzu zu sagen, dass in Germanistik/Philo bspw im Semester oft Hausarbeiten&Vorträge vorbereitet wrden, in MathematikÜbungsblätter/Tutorien ( sind meist nicht im Stundenplan eingezeichnet)nd in Jura die Examensvorbereitung die Zeitfresser sind.

Es gibt Fächer mit relativ freier Modulwahl (vorallem in den Geisteswissenschaften & Gesellschaftswissenschaften) allerdings müssen trz oft im Grundstudium vorgeschriebene Module absolviert werden, bevor man diese Freiheit nutzen kann.

Der Stundenplan hängt von deinem Lernpensum ab. Du kannst Module oder Einheiten buchen und absolvieren je nach eigenem Ermessen. Die Veranstaltungen sind an bestimmten Terminen - dadurch ergibt sich dein persönlicher Stundenplan. Ganz so frei ist es aber nicht, denn du musst eine bestimmte Anzahl an Modulen absolvieren.

Ah okay, danke :)

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Lehramt GymGe: Wieviele Semesterwochenstunden im ersten Semester?

Hallo,

ich studiere derzeit auf LA GymGe in Deutsch & Philosophie an der Universität Siegen; diese legen besonderen Wert auf ein erziehungswissenschaftliches Profil, weswegen die Bildungswissenschaften auch noch mitstudiert werden (ist ja auch logisch).

Nun bin ich im ersten Semester und die "Ersti"-Woche ist gerade vorüber. Doch mein Stundenplan sieht, finde ich, noch recht mager aus.

Ich besuche Montagmorgens eine Veranstaltung zum Grammatikgrundwissen, am selben Tag am Abend deutsche Sprachwissenschaft.

Dann habe ich zwei Tage erstmal "komplett frei" (keine Veranstaltung) und Donnerstag die neuere deutsche Literaturwissenschaft. Und dann habe ich auch wieder nichts. Das sind also nur drei Veranstaltungen à 2 Stunden; somit komme ich auf 6 Semesterwochenstunden (SWS) im Wintersemester 2012/13.

Zwar habe ich auch noch andere Veranstaltungen auf dem Stundenplan stehen (Philosophie = Formale Logik, 2 Stunden), jedoch bin ich dort entweder "schon" auf der Warteliste oder z.B. bei "Logisch-hermeneutische Propädeutik" zwar angemeldet, aber nicht zugelassen (man muss zugelassen sein, um teilnehmen zu können), da es zu voll ist. (die letzte Veranstaltung ist nicht regelmäßig/wöchentlich, sondern ein Blocktermin und erstmal einmalig. Das heißt z.B. drei Tage am Wochenende à 9 Stunden Seminar/Vorlesung etc.)

Bei der Studienberatung haben die mir gesagt, dass man 6-8 SWS "schaffen könnte" / haben sollte.

Aber mir kommt das trotzdem etwas zu wenig vor, wenn ich so sehe, was die anderen Stundenten so für Pläne haben (die studieren ja auch teilweise was anderes).

Ist das denn WIRKLICH RICHTIG so?

Ich bin völlig verunsichert und kann im Moment auch noch keinen anderen Fragen, weil ich die erstmal alle kennenlernen muss ^^

Danke im Voraus!

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