Hat man heutzutage als selbstständiger Steuerberater überhaupt noch gute Chancen?

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6 Antworten

Ein GUTER Steuerberater verdient sein Geld selbst.

Jeder Selbständige ist gut beraten, sich der Dienste eines GUTEN Steuerberaters zu bedienen. Natürlich kostet das was aber das spart der "normale" Selbständige dann auch wieder ein.

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Ich hoffe nur, dass du kein Steuerberater bist, denn dieser müsste wissen, wie, bzw. wo  man Kunden findet.

Ansonsten, ein guter Steuerberater dürfte ein Jahres-Einkommen im 6 stelligen Bereich haben.

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Das ist natürlich am Anfang nicht gerade einfach. Ärzte haben es vermutlich um einiges leichter.

Die werden wohl vor allem erstmal die Steuerbilanzen für kleinere Unternehmen basteln dürfen, weil deren kleine Buchhaltung häufig damit überfordert ist. Auch sind möglicherweise unternehmensberaterische Leistungen gefragt, da nicht wenige Unternehmen so an der Insolvenz entlangschrabben. Viele erledigen aber auch einfach nur die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung ihrer Mandanten (die einfachste Tätigkeit) mit Hilfe von datev.

Hat ein solcher Berater aber erst mal einen Namen, verdient er natürlich auch sehr gut und ist keinem Limit, wie z.B. ein Angestellter unterworfen.

Ich bin (leider) kein Steuerberater, habe aber BWL studiert.

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wurzlsepp668 06.10.2017, 21:02

autsch!

Lohn- und Gehaltsbuchaltung als einfachste Tätigkeit zu bezeichnen ist mutig .......

dir ist klar, dass es hierfür mittlerweile einen Fachassistenen für Lohn- und Gehalt gibt? machen die Kammern sicherlich nur, weil es eine absolut simple Tätigkeit ist ....

Lohn gehört mittlerweile mit zum Anspruchvollsten, was die lieben Kolleginnen und Kollegen ohne Steuerberatertitel monatlich erstellen ....

unsere Fachkräfte für Lohn lachen über Buchhaltung ..... über Lohn nicht ...

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Joshua18 07.10.2017, 00:53
@wurzlsepp668

Sorry, wollte niemanden zu nahe treten. Ich habe das eher aus Sicht eines Steuerberates gesehen und nun gemeint, für diesen sei es eine relativ "einfache Tätigkeit".

Mir ist schon klar, dass ein Lohn- und Gehaltsbuchhalter sich sehr gut im Sozalrecht sowie im spezifischen Steuerrecht auskennen muss und natürlich auch ständig auf dem laufenden sein muss. Fehler können die Leute sich eigentlich auch kaum leisten!

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"mittelständisch" ist ein sehr weitreichender Begriff, das hast Du ja von 50 bis mehreren 100 Mitarbeiter diverse Größen. Gerade die kleineren leisten sich keine Kanzleien. Und auch Freiberufler, Soloselbständige, ja sogar Vereine brauchen Steuerberater. Außerdem gibt es eine Gebührenverordnung, an der man sich orientiert. Ich habe eine, die nimmt 100,- die Stunde. Je nach Auslastung kann man davon schon leben.

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Auch Kanzleien haben es oft schwer, Nachfolger zu finden, aber heute allein wird schon schwer sein, oder er was  können, was andere nicht haben.

Ich glaube eher, das es Handwerker oder Bauern viel schwerer haben.
Ihre Kinder gehen auf teure Schulen, und sehen den Landwirt, oder das Handwerk nur als Schufterei.

Mit Gruß

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Harter Bereich, sicher nicht einfach als Neuling dort überleben zu können.

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