Hat man früher in der Schule mehr gelernt als Heute?

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27 Antworten

Ich bin ein sogenanter Ossi ! Ich finde es liegt am Schulsystem ! Heutzutage sind an Schulen des gleichen Ortes andere Schulbücher und andere Anortnung was wann gelernt wird ! Dann finde ich es nicht gut das die Klassen immer wieder getrennt z.B. nach Grundschule nach Sekundar Hauptschule usw. Die Einstellung der Lehrer ist auch nicht immer ohne bei meiner Tochter war ein Lehrer z.B. der Meinung das ein echter Deutscher mit RECHTS schreibt. Damals hatten wir immer die selben Lehrer und die selben Mitschüler! Das fand ich besser!

ich denke mal das ist Fachabhängig ... in De denke ich mal lernt man nicht soviel wie früher ... aber zB in Physik auf jeden Fall mehr da auch mehr entdeckt/erforscht wurde ... aber es hängt auch mit der region zum lernen ab (bin in 2 unterschiedlichen Bundesländern zur schule gegangen) ... allerdings wird heutzutage alles nicht mehr so tiefgründig behandelt wie früher denke ich mal ;)

Die Hauptschule heute-jedenfalls die,auf der mein Pflegesohn geht-ist eine reine Katastrophe!Noch immer bekommt er Unterrichtsstoff,der schon in der dritten Grundschulklasse unterrichtet wurde!Und wenn das einigermaßen geleistet wurde,wird auch noch gross gelobt!Schade,denn an der Realschule wird für ihn speziell zu viel gefordert-vor allem Fleiß,der ihm fehlt.

GErade erst vor ein paar Tagen habe ich ein Bericht gesehen, das die Menscheit immer schlauer wird. Wenn ich so manch mal mit bekomme, was in den Kindergärten und Schulen gemacht wird, kann ich das kaum glauben! Wir mußten früher viel mehr pauken, viel mehr lesen, auswendig lernen und schreiben mußten wir früher auf alle Fälle mehr! Das beweisen zahlreiche Kopien die Sohnemann von der Schule nach Hause schleppt 20cm Papier in 1,5 Schuljahren! Wahnsinn!

ich selbst bin 1993 in die grundschule gekommen. hatte dann in der 6. klasse eine realschul-empfehlung bekommen. nach der 8. klasse bin ich von brandenburg nach niedersachsen gezogen. es war eine komplette umstellung. im osten war ein ganz anderes lernklima als im westen. die lehrer hier sind viel nachlässiger, lassen störungen zu. nach dem motto: "wer lernen will, soll sich nach vorn setzen, der rest hat eben pech gehabt." ich bin deshalb 2 mal in der 8. klasse sitzen geblieben. auf lernprobleme wurde gar nicht eingegangen. wer den stoff nicht verstanden hat, sollte gefälligst nachhilfe nehmen. pech natürlich, wenn die eltern dafür kein geld hatten...

meinen abschluss hab ich trotzdem mit ach und krach bekommen. auch ohne nachhilfe.

ist schon traurig. wenn ich mal an die gespräche mit meinen großeltern denke. wenn früher jemand keine disziplin hatte, hat er was mit dem rohrstock bekommen und ruhe war. sitzenbleiben gab es da nicht...

Wenn die Lehrer das erste und zweite Jahr damit verschwenden müssen, den Kindern eine Erziehung zu geben (was übrigens nicht Ihre Aufgabe ist), die die Eltern heutzutage in den seltensten Fällen ihren Kindern vermitteln sondern im Gegenteil fordern, dass ihre Kinder mit "Samthandschuhen" angefasst werden, so fehlen rein rechnerisch schonmal 2 Schuljahre.
Dass der Lehrstoff mehr wird tut dann ein Übriges.

Nein, heute wird mehr auf das kommende Anforderungsprofil höherer oder weiterführender Schulen /Unis abgestellt, das wiederum wird von der Wirtschaft bestimmt.Merkwürdig ist für mich nur, dass ich das ganz konkret oft nicht praxistauglich nachvollziehen kann. Das heutige schulische Anforderungsprofil ist meines Erachtens sehr theorieüberfrachtet und es gilt die Devise immer mehr Stoff in weniger Zeit ist zu absolvieren. Nach der Prüfung gibts einen reset (party und Komasaufen), wie kann da noch viel hängen bleiben. Ich denke dass früher eher an nachvollziehbaren praktischen Beispielen gelehrt und gelernt wurde.

Ich habe während eines Lehramtsstudiums zwei Praktika gemacht, eines in einer 4. Klasse in einem sozialen Brennpunkt, die Schüler waren Scheidungskinder, teils sogar Opfer familiärer Gewalt, und höchstens auf dem Niveau einer "normalen" dritten Klasse. Das zweite Praktikum führte mich in eine dritte Klasse, in der 95% der Kinder aus intakten Familien kamen. Sie waren wissbegierig und schon auf dem Level einer 4. Klasse. Das soziale Umfeld ist also wesentlich wichtiger als der Lernstoff.

Meines Erachtens stimmt es,daß wir mehr gelernt haben.War früher ein Lehrer krank,hatten wir immer Vertretung und kein frei.Ebenso,wenn ein Feiertag Donnerstags war,hatten wir Freitag und Samstags noch Schule.Heute gibt es viel zu viel frei.Das sind noch nicht einmal die Schüler schuld.Wann sollen die denn den ganzen Stoff nachholen?

Nathylein 08.02.2009, 19:08

wir haben zwar frei llerdings sind wir verpflichtet bis zur nächsten Stunde die arbeiten zu erledigen die eigentlich in der Stunde drangekommen wären, die werden uns entweder vorher mitgeteilt oder per email geschickt...

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angie760 08.02.2009, 19:12
@Nathylein

Ist ja möglich und will ich auch nicht abstreiten.Aber hier in den Schulen ist es leider nicht der Fall.

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angie760 08.02.2009, 19:12
@Nathylein

Ist ja möglich und will ich auch nicht abstreiten.Aber hier in den Schulen ist es leider nicht der Fall.

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Nathylein 08.02.2009, 19:17
@angie760

das ist dan ein Defizit der Schulen, dann müsste man das als Elternteil einmal vorschlagen bisher war das an beiden Schulen die ich besucht habe, Pflicht. Der lehrer, der sich nicht daran hält, bekommt was zu hören und muss den Stoff nachholen

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sehe ich nicht so. Die Anforderungen haben sich teilweise verändert - aber deshalb ist es nicht weniger - besser oder schlechter.

das abitur nach 12 jahren bedeutet auch weniger lehrinhalte, die vermittelt werden können

nein aber ich glaube (bzw weiß) dass heute die These gillt "möglichst viel stoff, möglichst wenig zeit" das bedeutet aber im endeffekt dass bloß noch die Hälfte hängenbleibt

auf jeden Fall, vorallem da wir (abgang`87) noch wesentlich mehr Respekt vor den Lehrern hatten

Da es zu meiner "Schulzeit" noch keine Computer gab, hat man sich mehr auf's Lernen konzentriert. Ich finde, das ist der einzige Unterschied.

auf alle fälle sehr viel komplizierter als früher, so das eltern ihren kindern kaum noch helfen können.

Ein konkretes Beispiel erlebe ich hier jeden Tag: Ich möchte behaupten, dass in unserer Klasse früher fast jeder eine gute Rechtschreibung beherrschte. Das scheint heutzutage nicht mehr der Fall zu sein.

Handwerk 08.02.2009, 19:05

DH, und Mathe, und Allgemeinbildung

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Nathylein 08.02.2009, 19:07
@Handwerk

das liegt nicht daran was die Schüler lernen sonder daran was die Schüler lernen WOLLEN, bzw lernen können

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FridaGT 08.02.2009, 19:10
@Nathylein

Rechtschreibung kann jeder lernen, zumindest jeder, der der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist. Man müsste nur mal wieder vermehrt drauf achten oder öfters mal wieder ein Buch lesen...

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Nathylein 08.02.2009, 19:12
@Handwerk

hmm...ich seh es so; wenns Klassen gibt sind da meist 5 Leute, die wollen prinzipiel gar nichts, die sind dann so laut, dass kein unterreicht mehr möglich ist, die Lehrer unternehmen meist gar nichts dagegen

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Handwerk 08.02.2009, 19:13
@Nathylein

früher wurden solche Störenfriede raus gesetzt, heute haben die Lehrer Angst vor ihnen

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Nathylein 08.02.2009, 19:16
@Handwerk

solche meine ich gar nicht, die sind nicht aggressiv. Es liegt meiner meinung nach eher daran, dass die Lehrer schlicht keinen Bock mehr haben was zu tun, die meisten heutzutage sind verzogen, und das sehen auch die Lehrer, wir hatten nicht nur einen, der einfach vorne saß und gesagt hat "schlagt im buch seite XX auf lest euch die regeln durch und macht die aufgaben ich bin einen kaffe trinken" ich hatte oft in den meisten fächern weder ordner noch heft. Die Leher heute sind meist lange im beruf (weils kaum anwärter gibt) und haben keinen Bock mehr

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Handwerk 08.02.2009, 19:22
@Nathylein

unsere Lehrer haben auch während des Unterrichts Kaffe geschlürft, oder sind für´ne Zeit rausgegangen. Hat trotzdem alles Problemlos Funktioniert. Denke mal das es doch was mit Respekt zu tun hatte. Den es heute leider nicht mehr gibt

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Nathylein 08.02.2009, 19:28
@Handwerk

bei einigen nicht. Ich bin allerdings kein Fan vom verallgemeinern. Es gibt von seiten der lehrer auch keinen respekt und BEI allem respekt uns nicheinmal fragen zu einem neuen thema stellen zu lassen bzw den raum am Anfang zu verlassen und nicht mehr wieder zu kommen geht nicht.

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Es wurde weniger Stoff vermittelt, doch dieser wurde von den Schülern besser beherscht, da wenn jemand z.B. zu blöd dazu war, nicht immer die alleinige Schuld bei den Lehrern gesucht wurde

früher war die erziehung konsequenter und disciplinierter. lernen gehörte als wichtigste teil des tages und danach,vielleicht, spielen.

PPanther 08.02.2009, 19:23

Bei mir steht Wissen an erster Stelle nicht spielen, dass wird aber ebenfalls negativ bewertet.

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grada13 08.02.2009, 20:36
@PPanther

vom wem wird es negativ bewertet?? lasse dich nicht durch ignorant runter ziehen.

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Hier kann man zumindest den Eindruck gewinnen, es wäre so.

vielen Dank dem Fragesteller, seit langem noch mal eine vernünftige Frage

PPanther 08.02.2009, 19:18

Danke, ich bin 12 und hab ne Menge Fragen:-)

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