Hat man es als Schwarzkopf in Deutschland schwerer?

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17 Antworten

Hallo!

Ich stimme dir zwar darin zu, dass Vorurteile gegenüber Menschen aus dem Nahen Osten sowie eine Abneigung gegenüber dem Islam weit verbreitet sind in Deutschland. Jedoch würde ich nicht sagen, dass man deswegen als Muslim mit Migrationshintergrund schlechtere Chancen in Schule oder Beruf hat. Immer mehr Bürger mit Migrationshintergrund erreichen das Abitur. Menschen mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund sitzen in der Chefetage, im Bundestag, sind im Fernsehen oder in der Fußballnationalmannschaft präsent.

"Wenn ein Muslim bzw. Schwarzkopf durch negative Dinge auffällt, wird auf seine Herkunft hingewiesen, wodurch das Schubladendenken bestärkt wird. Wenn währenddessen ein Schwarzkopf zu etwas Positivem beiträgt, heißt es meist der Deutsche."

Kann ich so nicht bestätigen. Wenn Mesut Özil ein wichtiges Tor für die Nationalmannschaft schießt, dann wird oft geschrieben "der Deutsch-Türke". Oder bei Karim Bellarabi "der Deutsch-Tunesier". In gewissen Fällen spielt der Migrationshintergrund beziehungsweise die Nationalität aber tatsächlich auch eine Rolle. Beispielsweise wenn es um Übergriffe auf Frauen seitens nordafrikanischer Männer geht. Dies ist nun mal ein milieuspezifisches Problem. Inwiefern es aus pädagogischer Sicht gutzuheißen ist, dass die Herkunft in Zeitungsartikeln erwähnt wird, darüber lässt sich natürlich streiten. Wenn solche Zeitungsartikel dazu führen, dass sich in Deutschland eine xenophobe Haltung verbreitet, dann ist das ein negativer Effekt. Dennoch bin ich der Ansicht, dass Probleme thematisiert und diskutiert werden müssen, statt dass man sie ignoriert und unter den Tisch fallen lässt.

Ich wünsche mir sowohl Veränderungen seitens der "deutschen Kerngesellschaft" als auch seitens der "(türkisch-)muslimischen Parallelgesellschaft". Wir müssen aufeinander zugehen, statt uns voneinander abzugrenzen und den Protagonisten zuzujubeln, die die Spaltung provozieren. Ich finde die Pegida-AfD-Haltung, der Islam sei eine Terrorideologie und gehöre nicht zu Deutschland ebenso abstoßend wie die neokonservativen Pseudo-Osmanen, die es hipp finden, "antiwestlich" zu sein. Es herrscht also noch eine Menge Nachholbedarf.

LG


Hallo!

Ich stamme aus einer jugoslawischen Familie (bin katholisch) & hatte in den 90ern bzw. bis in die 2000er rein noch mit einigen auf meine Herkunft oder Stereotypen zusammenhängenden Vorurteilen zu kämpfen ----------> aber das hat sich NIE auf die Schule, die Ausbildung oder den Beruf bezogen, sondern sich immer auf den privaten Bereich bezogen.

Für Eltern von Gleichaltrigen war ich oft "dieser Jugoslawe/dieser Ausländer", der "irgendwie komisch" ist, beim Opa wohnt und das auch nicht in einem eigenen Haus, sondern einer angemieteten Wohnung. Ich war der Typ, der nicht jedes Jahr in teure Urlaubsreisen fuhr & anstatt in einem neuen Passat in Opas altem Mercedes 230E aus den 80ern mitfuhr, der nicht die teuersten Sportmarken trug & auch nicht im Sportverein war, was hier damals Quasi-Pflicht für "angesehene" war oder solche die meinen welche zu sein. Allerdings waren die Kinder dieser Leute trotzdem okay & es gab nie irgendwas wegen Jugoslawien oder so..

Seitens Mitschülern, Lehrer oder Ausbilder, Arbeitskollegen, Personaler oder sonst wie im alltäglich-öffentlichen Leben hatte und habe ich absolut nie Probleme, die auf meine Herkunft zurückzuführen sind. 

Ich sage mal so: Es ist stark "milieuabhängig". In der Realschule war ich fast ausschließlich vom Nachwuchs hiesiger "Traditionsfamilienclans" umgeben, deren Eltern (nicht die Mitschüler) entsprechend selbstherrlich bis diffamierend zu Werke gingen, auch gern mal peinliche Gerüchte streuten und andere nicht als gleichwertig anerkannt haben. Russlanddeutsche Kinder/Jugendliche wurden von denen noch mehr "diskriminiert" bzw. verunglimpft. An der Berufsschule oder auch in der Grundschule war die "Szene" hingegen entsprechend ich sag mal volkstümlicher, da hat das dann auch sehr gut harmoniert. Da ritt nie jemand auf meiner Familie oder dem Land rum, aus dem mein Opa in den 50ern gekommen ist.

Wenn ich hier z.B. "Gymnasium" lese, könnte evtl. das gleiche zutreffen wie damals bei mir in der Realschule. Außerhalb meiner Realschulklasse war nämlich meine familiäre Herkunft NIE ein Thema & es gab auch keinen, der sich darüber in irgendeiner Weise ausgelassen hatte. Ich gehörte einfach dazu.

Hoffe, ich konnte dir helfen! Alles Gute für dich :)

was an einem W124 230E schlechter oder "undeutscher" als an einem neuen Passat?

Dein Opa hatte ganz recht den zu fahren, richtig gute Wertarbeit, geringer Wendekreis, tolles Leistungsgewicht, flüsterleise und eine Federung wie eine Sänfte und hart wie ein Panzer, wenn man mal einen Volkswagen im Kreuzungsbreich mit Nachdruck beiseite schubsen muß.

Unzählige 230E fahren noch, wo sind all die Audi100 2.3 und die ganzen Passats aus den 80ern geblieben?

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@Jeansprinzessin

Naja, andere haben zumindest immer drüber gelacht.

Ich fand den 230E allerdings absolut super & das Auto war der ultimative Auslöser dafür, warum ich mir mit 22 einen W202 C180 gekauft habe :) 

Den Audi 100 hatte ich übrigens als erstes Auto gefahren, von dem du schreibst... ein tolles Auto :) Meiner war beim Verkauf zum Jahreswechsel 2010/2011 der letzte Typ 44 am Ort... von einstmals ganz vielen. In meiner Kindheit standen die an jeder Ecke.

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Es spricht schon für sich, wenn Person A (ausländischer Name) acht Mal soviel Bewerbungen schreiben muss wie Person B (deutscher Name), die dieselbe Qualifikation hat, um zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Das ist das Ergebnis, wenn viele Personen A (ausländischer Name) mit Kopftüchern oder Hijab zur Arbeit erscheinen und das dann mit Prozessen durch alle Instanzen durchsetzen wollen.

Siehe hier einschlägige Fragen bei GF.

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@HansH41

Willst du als Arbeitgeber ihren Körper begutachten? Oder, weshalb soll sie sich, in einem freien Land, so kleiden wie du es möchtest?

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Also bin aus der Gruppe A ohne Kopftuch etc. aber habe es genau so schwer! Das Problem ist eher was anderes als ein Kopftuch! Aber dies immer als Grundlage für eine Abweisung zu nehmen ist immer einfach, dann muss man nicht soviel drüber nachdenken! Aber ist ja egal solange man nicht aus der Gruppe A ist oder ?

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Lächerlich was hier verbreitet wird.

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Hallo,

Es ist leider im Jahre 2016 immer noch so! Sehe es immer wieder! Momentan sehe ich sogar Menschen, die eigentlich in einer anderen Zeit aufgewachsen sind haben dieses Klischee über dir Gruppe A ! Ich sehe es in meiner Schule auch.. zwar nicht von meinen Dozenten her aber von meinen Mitschülern! Habe einen durchschnitt von 1.3 momentan und meine Dozenten lieben mich aber merke, dass dieser Noten Durchschnitt viele aus der Gruppe B stört!.... Aber mittlerweile muss ich sagen, dass es bei den großen Konzernen egal ist ob ihre Mitarbeiter aus Gruppe A oder B sind. Wo es ein Problem wird ist es noch bei kleinen Unternehmen.

Aber ich würde mich nicht abschrecken lassen, ziehe dein Ding durch! Mache ich auch!

Im gewissen Maße ja, kommt aber auch stark auf die Person an. Schlussendlich ist es in jedem Land so, siehst du nach einer gewissen Volksgruppe aus, stehst du mal höher oder tiefer im Kurs. 
In Deutschland geht es eigentlich noch, wenn man dagegen andere Länder sieht, wo man tatsächlich 0 Chancen hat. 
Du schaffst das schon, Kopf hoch. Und nicht nur "Schwarzköpfe" werden hier benachteiligt, auch Menschen mit weniger guten Aussehen, Fettleibigkeit, Nachnamen, Sexualität und so weiter, werden benachteiligt. 
Doch nicht so, dass sie komplett chancenlos dastehen.

Und lass dich keinen Bockmist erzählen, hat nichts zwangsläufig mit den USA oder 9/11 zu tun. Es ist viel mehr ein gesellschaftliches Problem.

Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass man alles schaffen kann -egal in welchem Land-, wenn man sich anstrengt. Mir ist es in letzter Zeit nur aufgefallen, dass man als Migrant hin und wieder schräg angeguckt wird und wollte deshalb eure Meinung kennen lernen.

Das heißt aber nicht, dass jeder diese Vorurteile hat. Mancher mehr, mancher weniger, mancher gar keine. :)

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@BestOnce

Ich denke mit diesem Standpunkt stehst du ganz vernünftig da. 

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Ich bin Ausländerin und habe dunkle Haare, Augen und mein Erscheinungsbild schreit nach " Die kommt nicht von hier " - bin auch keine Europäerin sollte es wichtig sein zu wissen.

Mein Sohn ist ebenfalls dunkel geraten und wir sind beide in DE geboren.

Er besucht ein Gymnasium und hat viele Freunde. Er oder ich wurden noch nie wegen unserer Herkunft schräg angemacht. 

Ich wurde noch nie negativ angesprochen - im Gegenteil - ich werde ständig bei Grillfesten in der Schule gefragt ob die etwas extra für uns tun können sollte Schweinefleisch ein Problem sein oder werde immer darauf hingewiesen das hier und dort alles ohne Schweinefleisch hergestellt wurde.

Mein Sohn hat sich noch nie als Aussenseiter empfunden und ist selbstverständlich in die Gesellschaft integriert.

Weißt Du, ich sage immer: Man sieht was man um sich herum sehen will. 

Wenn Du Dich ständig verfolgt oder beleidigt fühlst und die Ansicht hast man betrachtet Dich als Sonderling dann wirst Du damit auch irgendwann recht haben, weil Deine Gestik und Mimik exakt dies ausdrücken.

Versuche mal Dich als angekommen zu betrachten und sei ein Teil dieser Gesellschaft mit all Deinen Wünschen und Zielen, ich wette es könnte Dein Weltbild verändern :)

Alles Gute! LG

Hi,Du machst es ganz lang und man könnte eine ebenso lange Antwort drauf geben.Also muß ich es ganz anders machen.Probier was.Voraussetzung ist natürlich,wenn Du das voll ernst meinst,das Du akzentfrei Deutsch sprichst,am Besten noch die Mundart Eurer Gegend beherrscht.Dann färbst Dir die Haare einen Ticken heller,sagen wir kastanienbraun,und schaust das Du Dich so gibst wie Deine Altersgenossen.Rein äußerlich könntest Du vielleicht starke Behaarung verdecken,oder diese entfernen.Etwas zierlichere Brauen,glatt rasiert macht schon den Unterschied.Dann siehst ob das Aussehen einen Unterschied macht,ob Du als dunkler Typ auch unbewusst anders behandelt wurdest.Ich halte es für möglich,weis es aber nicht.LG

Ich glaube nicht, dass du als "Schwarzkopf" benachteiligt wirst. Im Gegenteil: wenn du dich in der Schule anstrengst, wird man dich loben, denn du hast es schwerer als andere, die mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind.

Etwas anderes ist deine Religion. Ich weiß nicht, wie intensiv du sie praktizierst. Aber ganz allgemein: Gegen den militanten Islam formiert sich Widerstand. Das hat mit den Vorfällen in Köln zu tun, aber auch ganz allgemein, mit der Aggressivität, mit der viele Muslime ihre Vorstellungen in Deutschland durchsetzen wollen.

Das ist ein langes Thema: Für dich nur so viel: Religion ist Privatsache.

Deutsch ist auch eine Muttersprache, mit der ich aufgewachsen bin.

Das meinte ich mit Kategorisieren, wobei ich dich jetzt auf keinen Fall kritisieren will oder sonstiges. Jeder hätte mit den mich beschreibenden Adjektiven eine fremde Sprache assoziiert :)

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Ich kann mir vorstellen, dass man dich bei Kontrollen besonders kritisch ansieht. Dann sprich die Polizisten an, damit sie sehen, dass du "von hier" bist. Es sind in letzter Zeit so viele unangenehmen Vorfälle geschehen, du musst einfach zeigen, dass du nicht so jemand bist, der hier Unruhe und Probleme stiften will.

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@HansH41

Will ich auf keinen Fall. Ich wollte dir das nur anhand eines direkten Beispiels verdeutlichen.

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@BestOnce

Ich wünsche dir, dass du keine Probleme bekommen wirst. Du hast schon die richtige Einstellung.

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Ich war auch immer ein "Schwarzkopf" wie du es nennst. Ja, man hat mich sogar relativ häufig auf "Türkisch" angesprochen, obwohl ich nach heutigem Verständnis ein absoluter "Eingeborener" bin.

Dennoch hatte ich nirgendwo, weder in der Schule, noch sonst wo irgendwann Probleme mit der Akzeptanz. Am "Schwarzschopf" allein kann es daher meiner Meinung nach auch bei dir nicht liegen. 

Bei mir lag es vermutlich auch daran, dass ich perfekt deutsch spreche, dazu auch noch meinen Heimatdialekt beherrsche und auch die typisch "deutschen Tugenden" nachweisen konnte. Vielleicht lag es zu meiner Schulzeit aber auch daran, dass wir in Europa die permanenten bösen Auswüchse des Islam (Kriege, Terror, alltägliche Morde, Diskriminierung von Frauen und Andersgläubigen) noch nicht kannten, geschweige denn von Muslimen heimgesucht wurden welche, wie heute, islamische Parallelgesellschaften gründen und ihre eigene Kultur installieren wollen. 

Aus den Erfahrungen heraus sind die Menschen dadurch natürlich vorsichtiger und zurückhaltender gegenüber Muslimen geworden, auch deshalb, weil diese immer häufiger ihre Fremdartigkeit in Kleidung und kultureller Eigenarten hervorkehren. Auch die aktuell modernen "Muslimbärte" bei Männern sorgen natürlich für eine gewisse Reserviertheit. 

Du solltest jetzt auch nicht umgekehrt in Schubladendenken verfallen, wie wohl "alle" Deutschen sind, sondern zeigen, dass du selbst Deutscher bist, Glied dieser Gesellschaft und dass du Deutschland schätzt und liebst mit all seinen Traditionen und Bräuchen. Das wird auch dir bei irgendwelchen tatsächlichen Vorbehalten Herzen und Türen der Anderen öffnen. Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen haben es als "Schwarzköpfe" ja schließlich auch geschafft, hier als gleichwertig anerkannt und geschätzt zu werden. Oder sollte es doch im Falle der Muslime an den religiösen Unterschieden liegen?

LG hummel3 

Ja, es hat was mit dem Aussehen oder dem Gesamteindruck zu tun, ob man sich von einem Menschen ab- oder zuwendet. Das hat aber hauptsächlich was mit Ästhetik oder einer merkwürdigen Weltanschauung zu tun.

Neulich in der sonst vollen S-Bahn gab es freie Sitzplätze neben einem Obdachlosen. Wer sich dort hinsetzen wollte, bemerkte, warum diese Plätze frei waren. Wenn er es dennoch tat, war er der eigentliche "Leidensgenosse".

Die natürliche Haut- oder Haarfarbe war für mich noch nie ein Grund, sich von einem Menschen zu entfernen. Selbst Gebrechliche und Behinderte  sehe ich von den meisten Menschen respektvoll behandelt. Wenn  dagegen Leute mit aufdringlichem Gehabe und weltanschaulichem Habitus andere damit gern schockieren, dann sollte man sich nicht wundern, dass sie gemieden werden.

Ich finde Deine Eigenbezeichnung schon recht interessant und sprechend.

Gegenfrage:

Wenn ich als Deutscher erstmal zusehe, dass die Menschen meines Volkes ein Weiterkommen habe, bevor ich an Menschen anderer Nationen und Kulturen denke. Was siehst Du dann in mir ?

Ich empfinde es nicht als Selbstverständlichkeit, dass das deutsche Volk andere Nationen vor der eigenen Nation bevorzugen soll.

Ist dies jetzt ein Grund zum Klagen und zum Jammern ?

Wie schaut es denn sonst auf der Welt aus ?

Als Deutscher habe grundsätzlich nur dann eine Chance mich zu beweisen, wenn ich als herausragend gelte. Bin ich Landesdurchschnitt dann erhalte ich auch keine Bevorzugung. Und da ist es egal in welchem Land ich mich gerade aufhalte.

Dass man Menschen anderer Nationen (Ich bin kein Freund von dem Begriff Nation, da Nationen für mich nur auf der Landkarte mit einem Strich gezogen werden, aber das ist ein anderes Thema) bevorzugen soll, habe ich nie behauptet und will ich auch nicht. Warum sollte jemand aufgrund seiner Herkunft, für welche er im Übrigen nichts kann, bevorzugt werden? Ich bin nur der Meinung, dass er deswegen nicht benachteiligt werden sollte :)

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@BestOnce

Dann hättest Du genauer lesen müssen.

Es geht nicht um Benachteiligung.

Es geht einfach darum dass ich nur in dem Fall auf andere Ressourcen zurück greifen muss, wenn mein eigenes Volk keine Ressourcen mehr hergibt.

O.K.....mir fällt gerade auf....es geht doch um Benachteiligung. Also, warum soll ich mein eigenes Volk zu Gunsten anderer Völker benachteiligen ?

Im Klartext: Wenn der blonde Hans gleiche Qualifikationen hat wie Du, warum sollte ich Dich dann bevorzugen und den Hans abweisen ?

Logisch ist doch, ich nehme den Hans weil er aus meinem Volk ist.

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logisch ist das meiner Ansicht nach nicht. Ich stelle denjenigen ein, der sich besser in das Unternehmen integrieren kann und der mir sympathischer rüberkommt.

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also ich denke, das hat zum allerwenigsten mit dem Aussehen zu tun. Ich hab in den orientalischen Vierteln in Berlin, wo wir früher wohnen waren, die jüngere Türken- und Arabergeneration verabscheuen, fürchten und hassen gelernt. Es ist die Erdogan-Generation, die sich in Deutschland einbringt als wären sie die neuen Kolonialherren, hissen auf Moscheen die türkische Nationalflagge als wären sie siegreiche Landnehmer und bilden Pressure Groups und 5.Kolonnen der Türkei.

Noch deutlicher wird der Präsident der türkischen Gemeinde Berlin, Bekir Yilmaz (SPD/AKP): „Wir Türken können auch anders!“

Das hat kaum mit dem Äusseren, und ganz viel mit dem Inneren zu tun, mit der Ideologie, mit dem Menschen- und Frauenbild, und mit dem Selbstverständnis von Muslimen in nicht-islamischen Regionen, in denen sie alle wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Vorteile geniessen, und dennoch an ihrer Abgrenzung vom gastgebenden Volk und seiner Kultur festhalten (müssen).

Ich denke, das sind für intelligente Menschen wie dich keine unüberwindlichen Hürden. Wirke durch dein (menschliches, kluges) Wesen. Brauchst dir dabei kein Bruch zu heben, sei einfach n guter Mensch, der seine Mitmenschen unabhängig von Glaubensbekundungen als Menschen annimmt.

Susi, deine Berliner Erfahrungen solltest du hier öfters einbringen. Das können wir uns in München überhaupt nicht vorstellen und werden es auch nicht zulassen.

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@HansH41

ihr werdet es zulassen müssen. Es kommen täglich mehr nach Deutschland, es wird nur nicht mehr darüber berichtet damit Frau Merkel nicht noch mehr Schaden erleidet.

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Hallo,
ich bin Muslim und ich muss sagen man darf auf keinen Fall alle über einen Kam scheren .
Mir sind schon so herzige nicht Muslime über den Weg gelaufen die mich akzeptiert haben und wir sind super ausgekommen , diese Menschen wünsche ich wirklich nur das beste .
Aber dann gibt es leider noch das Gegenteil dazu Menschen die so eine primitve und dumme Einstellung haben das man echt nicht weiß was man dazu sagen soll .

Naja ich habe dir Erfahrung gemacht egal wie gut du deutsch sprichchst und gut in der Schule bist wird man immer anders behandelt... Nicht überall aber sehr oft hab ich das erlebt.

Bei mir schauen sie mich auf der Straße blöd an , aber noch nie hat mich (in der Schule usw.) irgendjemand mich wegen meiner Herkunft niedergemacht.

Ist doch in jedem Land genau dasselbe. Meine Kinder wurden im Ausland (Schule) genau so Behandelt. Also: NICHT NUR WIR DEUTSCHEN SIND SO !!!! 😉

Das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich kann mir vorstellen, dass es in anderen Ländern genau so der Fall ist. Da ich jedoch zunächst meine Erfahrungen geschildert habe, musste ich von meiner Situation aus schließen. Das war jetzt keinesfalls so gemeint, dass alle in Deutschland lebenden ,,Ureinwohner'' so sind. :)

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Habe ich auch NICHT so verstanden, musste aber nur mal gesagt werden!

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Ja, ist bei mir auch.

vorallem bei Kontrollen und manchmal diese Blicke und untertöne

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