Hat man die deutschen Grundgesetze nach dem Vorbild der Bibel festgelegt und wenn ja, nach welchen Abschnitten in der Bibel ist man da gegangen?

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4 Antworten

Nö, man ging nicht nach der Bibel. Man ging unter anderem nach der Weimarer Verfassung und achtete darauf, dass man nicht erneut die gleichen Fehler macht wie damals.

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Es gibt nur ein Grundgesetz. Was du wahrscheinlich meinst, sind die Grundrechte, und die findest du in den ersten 19 Artikeln des GG.

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Hallo NRWBOY89,

Die Verfasser des Grundgesetzes ließen sich wohl weniger von bestimmten Abschnitten aus der Bibel leiten, sondern sie fühlten sich nur ihrem Gewissen verantwortlich.

Allerdings:


Das Gewissen ist eine natürliche Gabe, die Gott dem Menschen eingepflanzt hat, ein inneres Empfinden für Recht und Unrecht.

Schon seit Anbeginn hat der Mensch ein Gewissen.
In Römer 2,14-15 (HFA) lesen wir:

14 Freilich gibt es unter den Völkern Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt. 15 Durch ihr Handeln beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist...



Demnach ist das Gewissen selbst bei Nichtchristen lebendig, weil alle Menschen Nachkommen Adams und Evas sind, denen ein Gewissen innewohnte.
Viele Gesetze der Nationen sind im Einklang mit dem Gewissen eines Christen, manchmal sogar ohne dass diese Nationen und ihre Gesetzgeber jemals vom Christentum beeinflusst wurden.

Beim Erlassen der Gesetze folgten sie lediglich ihrem Gewissen. So entstand auch das:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland


Grüße an Lippe Detmold,

kdd

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Man ging mehr oder weniger nach der Bibel... Man orientierte sich an den 10 Geboten, die in der Bibel stehen. Direkt daraus nicht, aber es basiert auf die 10 Gebote, die Mose von Gott erhalten hat.

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