Hat man das im Mittelalter wirklich über Hexen geglaubt?

24 Antworten

So genau kann ich dir nicht erklären,was die Anschuldiger sich vorstellten.Da spielte viel Aberglaube eine Rolle z.B.wenn es den Kindstod oder Totgeburten gab.Da glaubten viele an verhexen so ähnlich wie beim VoodooZauber in Afrika.Auf jeden Fall war die Seele einer "Hexe"verdammt-hat sich also den Teufel verschrieben.Es brauchte ja nur eine Anschuldigung einer mißgünstigen Nachbarin und schon stand man vor Gericht.Sie wurden dann für ein Geständinis gefoltert.Glaubt man gar nicht,daß dabei viele "standhaft"und bei einem nein blieben,daß sie keine Hexen seien.Hab mal von 40%gehört.Dann kamen sicher noch die perversen sexuellen (Wunsch)Vorstellungen mancher Männer hinzu. Auf jeden Fall weiß ich,daß es größtenteils weltliche Gerichte waren,die das Todesurteil über Hexen fällten wobei die Kirche sicherlich auch ihre Rolle spielte wie fanatische Gläubige die heutzutage Extremisten genannt werden.Auch der Papst verurteilte damals das unchristliche Treiben,trotzdem unterschrieb er leider später die Bulle zur Hexenverfolgung.

,trotzdem unterschrieb er leider später die Bulle zur Hexenverfolgung.

komisch nur :

  • Die Hexenbulle (****summis desiderates affectibus von Papst Innozenz 8./ 1448 ist keine Aufforderung zu Verfolgung der Hexen !** Denn der Hexenglaube ist aus Katholischer Sicht ein Aberglaube.

  • Zwar spricht er darin davon die Existenz von "Hexen" zu prüfen ,heute sind sich die Historiker einig dass in den katholischen Gebieten ,in dennen sie Geltung beanspruchen konnte ,ihre Anwendung das Ausbrechen des Wahns verhinderte . Die Zwei sadistischen Phalokraten Krämer und Sprenger haben einen Kommentar zu diesenm päpstlichen schreiben vefasst , den berühmten "Hexenhammer "der belegt dass sie selbst sich vom Hexenwahn anstecken liessen .

  • Aber dieses Machwerk ,hat nicht zu Hexenverfolgungen in grossem Stil geführt,es handelte sich um eine Anleitung für Inquisitatoren und war in Lateinischer Sprache verfasst ,so dass der Inhalt nur Gelehrten zugänglich war . Ausserdem handelte es sich um einen privaten Kommentar nicht um ein amtliches Dokument der Kirche . Was viele gerne unterschlagen ...

(Vergleiche auch : Deine Kirche ist ja wohl das letzte ,Ullrich Filler /St Ullrich verlag )

0

das EIGENTLICHE problem bestand darin, dass es frauen gab, die auf gewissen feldern wesentlich gebildeter als die männer waren: so gab es weise frauen,z.b. geburtshelferinnen, die sich mit der heilkraft von kräutern auskannten und über körperfunktionen mehr wußten, als irgendwelche "gebildeten" männer, die zwar vielleicht mehrere sprachen beherrschten, lesen und schreiben konnten, aber die wirklich wesentlichen dinge nicht kannten. da aber laut bibel die frau dem "manne untertan",bzw. nur beigestellt war, galt sie als unfähig noch zu beginn des zwanzigsten jahrhunderts eine universität zu besuchen- geschweige denn geistig anspruchsvolle tätigkeiten auszuüben. den mittelalterlichen männern waren gebildete frauen einfach unheimlich UND unangenehm. am besten schaffte "mann" sowas damals durch umbringen aus der welt. in manchen ländern gilt das ja noch heute: wer das volk zum nachdenken bringt, wird erstmal weggesperrt, nebenbei werden über die "untaten" der weggesperrten die größten lügenmärchen erzählt (veröffentlicht)

Naja es gibt wahrscheinlich soviele Geschichten über die Entstehung einer Hexe wie es Jahre im Mittelalter gab. Die beliebtesten Geschichten waren die Beiden die du genannt hast, jedoch gab es auch die Vorstellung dass eine Hexe dann eine Hexe wurde, wenn sie durch Hass und Liebe verschmält wurde bis sie verbitterte und durch die Verbitterung (meist einsam und im Wald, wegen der Ruhe) glaubte man dass sie sich dem Teufel für die Liebe hingeben würde. Aber es gibt noch aber tausende Geschichten über Hexen, am besten gehst du in eine Universitätsbibliothek, da gibt es Bücher über so etwas ;)

Was möchtest Du wissen?