Hat man damals wirklich versucht aus den Menschen in den KZs Seife und Leder herzustellen oder nicht?

14 Antworten

Man hat nicht nur dran gedacht, oder es nur versucht, sondern es wurde tatsächlich getan!

Meine Mutter kam kurz nach dem Krieg wegen Teilnahme an einer Demonstation wegen der Räumung des praktisch letzten, kaum zerstörten Stadtteils in Hamburg für die Einquartierung von Besatzungssoldaten ins Gefängnis. In den 14 Monaten lernte sie dort die zum Tode verurteilten Aufseherinnen aus KZs kennen, die dann genau erzählten, wie sich die Kommabndanten im KZ aus tätowierter Menschenhaut Lampenschirme haben anfertigen lassen. Und diese Frauen, die den Tod durch den Strang unmittelbar vor sich hatten, werden wohl kaum Phantasiegeschichten erzählt haben.

Die Abgeschorenen Haare gingen in die Sitzpolsterung als "Gummiertes Rosshaar" in die Polsterung von LKW-Sitzen für die Kriegsproduktion.

Das mit den Lampenschirmen wurde in Buchenwald angeblich gemacht es wurde aber nie beweisen so mit halte ich deine aussage für zweifelhaft 

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@Chrisi078

Nun, hier vertraue ich meiner Mutter, schließlich hatte sie diese Sachen ja nicht über irgend ein Propaganda-Medium der Besatzungsmacht, sondern von Mittätern selbst erzählt bekommen, die den Tod selbst vor Augen hatten. Das waren Frauen, die zu Kriegszeiten irgend ein kleines Delikt begangen hatten, wie z.B. in ein er Seifenfabrik, in der Seife für die Soldaten an der Front hergestellt wurde, so ein Stück Seife in die eigene Tasche gesteckt hatten. Solche "Kleinkriminellen" setzte man vor die Wahl, entweder als Kriminelle ins KZ gesteckt zu werden, oder eben den Job als Aufseher dort anzutreten.

Und dort verroht praktisch jeder innerhalb kürzester Zeit, das zeigte ja ein berühmt gewordener Versuch mit Studenten, indem die Hälfte per Los in eine Aufseher-, die andere Hälfte in ein e "Gefangenen-Gruppe" einsortiert. Einziger Unterschied, die einen bekamen eine schicke Uniform, die anderen schlabberige Gefangenenkleidung. Der Versuch musste nach kurzer Zeit abgebrochen werden, weil es für die "Gefangenen" lebensgefährlich zu werden begann.

Und so wurden dann diese Zwangs-Aufseherinnen dazu eingesetzt, einen Gefangenentrupp zu beaufsichtigen, die dann die Gaskammern ausräumen  mussten, und die Leichen dann vor der Verbrennung auf Verwertbares durchsuchen mussten, wie Goldzähne, aber eben auch Tattoos. Das war so herauskam, war teils noch unappetitlicher, als das, was öffentlich verbreitet wird, und die so eingesetzten Zwangs-Aufseherinnen hätten das nur in stets betrunkenem Zustand aushalten können. Dafür stand ihnen auch eine tägliche Alkohol-Zuteilung zur Verfügung.

Und glaube mir, würdest du in soch eine Situation gesetzt, sei es als KZ-Aufseher oder in einem Erschießungskommando beim Militär, kannst du dich kaum davor schützen, nicht selbst derart zu verrohen, einfach aus dem Trieb der Selbsterhaltung heraus, denn weigerst du dich, wechselst du deine Seite zu der er Opfer.

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Bereits mit etwas Logik kann man deine Frage verneinen.

Was ist Seife, das Produkt aus der Umsetzung von Fetten mit einem Alkalihydroxid. Man kann sowohl pflanzliche wie tierische Fette einsetzen.

KZ Häftlinge bekamen nur so viel Nahrung, dass sie eben so am Leben blieben. Schaut man sich Bilder von den Befreiungen an, dann erkennt man die ausgemergelte Gestalten. An ihnen war kein Fett mehr vorhanden. Auch wurden ermordete und verhungerte Häftlinge schnellstmöglich durch Verbrennung entsorgt. Verwertbare Teile wie Haare von jungen Mädchen oder Goldzähne wurden zwar entnommen, der Aufwand war aber nicht so groß und werthaltiger.

Hallo Karl37!

Es ist nicht sinnvoll, logische Spekulation gegen historische Tatsachen anzuführen!

Gruß Friedemann

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@schmidtmechau

Es ist eben eine Tatsache, dass in keinen der vielen NS-Prozessen das Thema Menschenhäute kein Thema war bzw. aus der Anklageliste gestrichen wurde. 1992 wurde von der Gerichtsmedizin in Erfurt  ein Artefakt untersucht, welches in der DDR als aus Menschen Knochen und Menschenhaut bestehend ausgestellt war. Es wurde als Fälschung erkannt.

Auch konnte in den Prozess gegen NS-Ärzte durch die Alliierten in Nürnberg dies nicht thematisiert werden.

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Hier mal ein Link, der sicherlich eher zur Aufklärung beiträgt:

https://www.buchenwald.de/1132/

Wenn die Gedenkstätte Buchenwald es besser wüßte, würden sie es berichten.

Der Lampenschirm ist ein nicht beweisbarer Mythos.

Zum Thema Seife hier noch ein gut geschriebener Text:

http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/dachau/legends/NeanderSoapOral049.htm

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