Hat man Anspruch auf stütze unter 18?

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5 Antworten

Auch wenn man kein gebrochenes Bein hat, kann man sich "krankschreiben" lassen, also "arbeitsunfähig".

Das gilt auch, wenn man psychisch erkrankt ist. Sowas zeigt sich häufig auch in körperlichen Symptomen wie Schmerzen, besonders im Kopf und im Bauch.

Wenn das nicht vergeht nach einer Woche Ruhe, sollte man sich weiter behandeln lassen, am besten von einem Facharzt. Der Hausarzt kann dich dann an einen Facharzt für Psychologie oder Psychiatrie überweisen.

Zudem gibt es Beratungsstellen für Auszubildende, die unzufrieden sind. Am besten versucht man es bei der Industrie- und Handelskammer oder bei der Handwerkskammer.

Diese Kammern vermitteln dir manchmal auch eine anderer Ausbildungsstelle, wenn es an der ersten nicht so gut läuft.

Oft läuft es dann an der zweiten besser, wenn man besser zu den Kollegen passt. Wenn es aber eher nur an dir liegt, hilft wiederum eine Beratung. Keine Angst davor, so geht es vielen Menschen.

Wenn du keine Ausbildungs-Vergütung mehr bekommst, kannst du ALG II bekommen (auch Hartz IV genannt), durch einen Antrag beim Jobcenter. Es gibt aber ein paar Bedingungen:

Wenn du unter 25 bist und bei deinen Eltern wohnst oder bei einem von denen, wird deren Vermögen und deren Einkommen mitberechnet bei der Ermittlung deines Bedarfs an ALG II.

Wenn du unter 25 bist, kriegst du zu Hause maximal 80 % des Regelbedarfs von derzeit 409,- Euro im Monat.

Dies gilt auch, wenn du ohne Zusicherung nach SGB II § 22 Absatz 5 von zu Hause ausziehst oder sonstwie umziehst:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html

Und ohne eine solche Zusicherung kriegst du auch kein ALG II für Miete und Heizung.

Und das Jobcenter muss dir sofort ein Angebot für einen Job, für eine Ausbildungsstelle oder für eine Maßnahme machen.

Wenn du sowas ablehnst, wird dein ALG II immer weiter gekürzt, bis es keines mehr gibt.

Eine reine Hängematte gibt es also nur für Leute, die amtlich erwerbsunfähig geschrieben worden sind.

Gruß aus Berlin, Gerd

Du hast dir die falsche Ausbildung ausgewählt....du solltest ein Gespräch bei deiner sachbearbeiterin beim Arbeitsamt suchen. Sage das die Ausbildung nicht das richtige für dich ist, dass es dir in der Firma auch nicht gut tut. Versuche eine Lösung zu finden...es gibt verschieden tests zum Thema Berufsprofiling...solltest du einmal machen...was sind anhand deiner Stärken die Berufsmöglichkeiten? kein Bock ist keine Lösung, dann wirst auch keine Stütze bekommen.

Also besser wäre es, wenn du dich für eine andere Ausbildung bewirbst und deine so lange weiter machst.

Hast du eine eigene Wohnung? Wenn du zuhause lebst, wird es schwierig mit Sozialleistungen.

Wenn du deine Ausbildung abbrichst, hast du eine 3 monatige Sperre und musst von deinem Ersparten leben. Wenn du mittellos bist, dann bekommst du ALG2. Aber vorher muss man wissen, ob du zuhause wohnst, Unterhalt bekommst etc.

Benchley 08.07.2017, 13:01

Wohne noch Zuhause bei meinen Eltern...

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Du hast den falschen Beruf gewählt. Versuch durch Praktika rauszufinden welcher Beruf am besten zu dir passt. Ich bin 17 und freu mich schon tierisch auf meine baldige Ausbildung als Industriekauffrau.

Sich so hängen zu lassen ist halt ziemlich erbärmlich und kommt sowohl bei anderen als auch im Lebenslauf unglaublich schlecht an.

Pech gehabt. Bis ende der ersten Ausbildung und U25 darfst du nur auf Kosten der Eltern faulenzen. Der Staat gibt dir keinen müden Cent.

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