Hat man Anspruch auf einen Teil des Übergangsgeldes zusätzlich zum "ALG2"?

1 Antwort

Das Problem bei dir ist, dass dein Übergangsgeld kein Erwerbseinkommen ist und die Regelung mit den Freibeträgen, die hier (was sehr selten passiert), VÖLLIG korrekt beschrieben wurde, gilt eben nur für Erwerbseinkommen.

Dein sog. "passives Einkommen" wird, völlig analog zu Unterhalt, Kindergeld oder Halbwaisenrente komplett auf das ALG II angerechnet.

Von einem Einkommen (gleich welcher Art) absetzen kann man nur die 30 €, die pauschal und ohne Nachweis für private Versicherungen gewährt werden.

Das würde in praxi heißen: hast du 150 € Übergangsgeld (einfach rechnerisch mal ne Hausnummer), würden diese zwar voll angerechnet werden, aber du könntest 30€ für Versicherungen absetzen und damit wäre der anrechenbare Betrag noch 120 €.

(Das müsste auch bei jedem Kind über 18 mit Einkommen Kindergeld gemacht werden, wird aber fast immer "vergessen".)

Außerdem darfst du als ALG II-Bezieher nicht nur 100€ dazuverdienen.

Von einem Einkommen von X € Brutto wird ein Freibetrag ermittelt. Du darfst du die ersten 100€ komplett behalten, von der restlichen Summe, (also x-100) darfst du noch einmal 20 % behalten.

Dieser Gesamtfreibetrag wird vom Netto abgezogen.

Wenn du 400 € verdienst, hast du einen Freibetrag von 160 €. Das bedeutet, dass das JobCenter dir nur 400-160, also 240 € anrechnen darf. Hier sind die 30 € für deine Versicherungen schon mit drin.

Wenn man nur 100 € verdienen dürfte, dann wäre das Modell "Aufstocker" ja gar nicht möglich.

Was deinen Fall anbelangt - wenn du ca. 5 € kalendertäglich bekommst an ÜG (der Einfachheit wegen mal glatte Zahlen), dann sind das 150 € pro Monat. Unter Anrechnung des absetzbaren Betrages für Versicherungen also 120 €.

Das JobCenter würde dir also deinen normalen Regelsatz (je nach Alter und Familienstand) + die KdU (Kosten der Unterkunft und Heizung) entweder ganz oder anteilig (wenn mehrere Personen) zugestehen und davon entweder

a) 120 € abziehen, wenn du dein ÜG separat vom Rententräger überwiesen bekommst

oder

b) den normalen Regelsatz + KdU an dich überweisen und zusätzlich 30 €, welche aus der beschriebenen Verrechnung herrühren. In diesem Fall zahlt der Rententräger direkt an das Jobcenter.

Alg1 bescheid von April noch nicht bewilligt? Wer kommt für den Lebensunterhalt in der Zwischenzeit Auf?

habe mich im April arbeitslos gemeldet ( alg1 ) Unterlagen Laut Sachbearbeiter vollständig .

Nun habe ich erneut Post Von der Arbeitsagentur bekommen das weitere Unterlagen fehlen würden , die Unterlagen wurden dann auch nachgereicht . Ich fragte die Agentur für Arbeit wer für die Lebensunterhaltskosten seit April aufkommt bei Miete Strom etc. seit April nicht bezahlt werden können und der Vermieter hängst mehr im Nacken

Daraufhin meinte die Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur ich soll ALG zwei beantragen

was kann ich tun beziehungsweise an wen wende ich mich in diesem Fall

vielen Dank im Voraus

LG Andrea

...zur Frage

Übergangsgeld nicht zurückzahlen?

Hallo Leute,

habe Anfang des Monats nach einer Umschulung, bei der ich ALG II erhalten habe, einen Job bekommen. Ich bekomme für diesen Monat noch Übergangsgeld da ich eigentlich erst Ende Dezember mein erstes Gehalt bekomme.

Nun meinte meine Sachbearbeiterin beim JobCenter, dass es möglich wäre, dass ich das Übergangsgeld nicht zurückzahlen muss wenn ich erst nächsten Monat meinen ersten Gehalt ausgezahlt bekomme. Mit meiner Chefin habe ich auch schon darüber geredet, sie würde mir mein Gehalt für Dezember auch erst Anfang Januar überweisen. Nur bin ich mir nicht sicher ob das so hinhaut.

Kann mir da einer Klarheit verschaffen?

...zur Frage

Übergangsgeld und ALG II

Ich habe von der Rentenversicherung dem Grunde nach Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt bekommen und habe jetzt morgen meinen zweiten Termin beim Integrationsfachdienst. Mein Mann und ich bekommen aber auch noch ALG II. Ich soll jetzt in der nächsten Zeit ein Praktikum machen. Dort würde ich Übergangsgeld bekommen. Das wird ja komplett aufs ALG II angerechnet. Und da das Übergangsgeld am Ende des Monats bezahlt wird und ALG II ja am Anfang des Monats müssten wir und also verschulden. Wir haben und aber schon Anfang des Jahres beim Amt verschulden müssen, wegen der Arbeitsaufnahme meines Mannes. Dieser wurde aber kurz nachher schon wieder gekündigt. Nun wissen wir beide nicht mehr weiter. Wir wollen nicht noch mehr Schulden. Irgend wann fressen die uns noch auf. Das wären dann ca. 1700 €. Also ne ganze Stange für einen ALG II Bezieher. Ich will ja arbeiten. Aber nach dem Praktikum hat man mir schon gesagt, werde ich dort wo ich das Praktikum machen würde, zu 90 % nicht übernommen werden. Das heißt ich arbeite 6 Monate umsonst, verschulde mich und weiß immer noch nicht ob ich überhaupt eine Stelle bekomme. Außerdem würde mich das ziemlich kaputt machen, da ich unter Depressionen leide und deswegen die Teilhabe am Arbeitsleben überhaupt bewilligt bekomme.  Außerdem verlangt man von mir, dass ich meinen Minijob (Sonntags Zeitungsaustragen) kündigen muss. Bitte helft mir.

...zur Frage

Was und wie nach dem Übergangsgeld?

Ich beginne am Montag eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben über die DRV. Bisher bezog ich Alg2. Die Maßnahme geht voraussichtlich 6 Monate, kann aber wohl verlängert werden. In dieser Zeit erhalte ich Übergangsgeld von der DRV, das Jobcenter ist erst mal raus. Meine Frage: Für den Fall, dass die Maßnahme nach 6 oder mehr Monaten beendet wird, muss ich anschließend wieder zum Jobcenter und Alg2 neu beantragen, oder erhalte ich zunächst für weitere 3 Monate nach Beendigung der Leistung zur Teilhabe Übergangsgeld?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?