Hat man als Raucher im Notfall eine Cance auf eine Spender Lunge?

11 Antworten

Ein Spenderorgann bekommt der, der es benötigt. Die Reihenfolge wird nach Dringlichkeit festgelegt und nicht danach ob jemand seine Krankheit selbst verschuldet hat oder nicht. Allerdings ist ein Lungentumor eigentlich keine Indikation für eine Transplantation da unter anderem auch die danach notwendige Immunsuppression vorhandene Metastasen sehr schnell wachsen lassen würde und somit für den Patienten kaum ein Vorteil zu sehen wäre.

was sorry ich kann nichts mit den begrifen anfangen würdest du das bitte für normal sterbliche wiederhollen.

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@kaltschaum

Egal ob Raucher oder Nichraucher; eine Lunge bekommt der der sie am dringendsten braucht.

Aber bei Lungenkrebs wird in der Regel keine neue Lunge verpflanzt, da die Medikamente die man nachher nehmen muss ein Wachstum von möglicherweise verbliebenen Krebszellen beschleunigen würde.

Ich hoffe ich hab das nun richtig und verständlich "übersetzt" :-P

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@kaltschaum

Eine neue Lunge bekommt der, der sie am nötigsten hat, ob er nun geraucht hat oder nicht. Bei Lungenkrebs bringt eine neue Lunge nichts. Nach einer Transplantation muss mann die Körperabwehr mit starken Medikamenten unterdrücken damit die neue Lunge nicht abgestoßen wird und dadurch können auch Tochtergeschwülste schneller wachsen. Es gibt noch mehr Gründe, warum eine neue Lunge bei Lungenkrebs nicht hilft. Jetzt verstanden?

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@Aliha

auf jeden. es tuht mir leid aber ich kann nicht so gut latein was aber nicht heist das ich schwer von begrif bin. gruß kaltschaum ps vielen dank für die erklährung.

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Meines Wissens nach Nein. Nach dem Gesetz muss jeder gleich behandelt werden ;)

wo steht dass jeder gleich behandelt werden muß???? Gleichbehandlung gab, gibt und wird es nie geben! Bei älteren Leuten werden auch oft keine Operationen mehr durchgeführt weil es sich nicht mehr "lohnt". Außerdem muß immer das Risiko abgewogen werden und das ist bei Vorerkrankungen nun mal viel viel höher als bei sonst gesunden Menschen. Unterschiede gibt es ja alleine schon dabei ob jemand privat versichert oder Kassenversichert ist!

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@Mismid

Um auf deine Frage zu antworten: Grundgesetz ;)

Es steht dort drin, dass jeder Mensch, gleich behandelt werden soll. Dass das nicht die Realität ist, ist mir bewusst. Man stellt diese Überlegungen an, weil es an Organen, die man transplantieren kann, mangelt. Wäre das nicht der Fall, würde man auch diese Überlegungen nicht anstellen ;)

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@Mismid

Es wird lediglich unterschieden, ob ein Patient eine Operation übersteht. Wenn jemand z. B. ein neues Hüftgelenk braucht und die Operation infolge anderer Erkrankungen gefährlich wäre überlegt man schon, ob es hilfreich ist eine neue Hüfte zu haben dann aber doch nicht mehr aus dem Bett kommt weil das Herz nicht mehr mitspielt. Auf der anderen Seite ist natürlich zu überlegen wie hilfreich eine neue Hüfte im Alter von zB 95 oder 100 Jahren ist? Dabei ist völlig egal ob privat oder gesetzlich versichert.

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Ich glaube, der Raucher ist im Fall eines Falles tatsächlich im Vergleich zum Nichtraucher benachteiligt. Für die Ärzte ist nämlich immer entscheidend, wie es um die Prognose des Patienten steht. Und die ist beim Nichtraucher eindeutig besser!

Ja naja... wenn der Patient nicht mit dem Rauchen aufhört, obwohl er ja schon Krebs hat, dann bekommt er auch keine neue Lunge :-) Der muss schon auch clean sein.

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