Hat man als Mieter das Recht im Hof eines Mehrfamilienhauses einen Sandkasten aufzustellen?

4 Antworten

Wenn es das Recht gibt, der Vermieter aber Kinder gar nicht leiden kann - sorry, aber vielleicht denkst Du mal über einen Wohnungswechsel nach, denn ob Ihr mit dem Kind da glücklich werdet ist fraglich. Einfacher würde es natürlich wenn dort noch andere Kinder wohnen.

Nein, der Eigentümer kann über die Nutzung / Gestaltung seines Grundstück bestimmen. Ein Recht auf Sandkästen gibts nicht, auch wenns in diesem Fall wünschenswert wäre.

es gelten die mietverträge, was darin bestimmt ist.

Rasen betreten verboten?

Umstritten ist häufig auch die Frage, ob Kinder auf den zum Hause gehörenden Außenflächen spielen dürfen. Hier kommt es im wesentlichen auf den Mietvertrag an. Gehören die Außenflächen – z.B. ein Innenhof oder der Innenbereich großer Wohnanlagen – vertragsgemäß zur Mietsache, dann dürfen auch dort die Kinder spielen! Wenn nicht ohnehin bereits ein privater Kinderspielplatz vorhanden ist, können die Eltern sogar Spielgeräte wie Schaukeln, Planschbecken oder Rutschen aufstellen. Zwar sollten sie nach Möglichkeit darauf achten, den Sandkasten nicht direkt unter dem Fenster des Nachbarn zu platzieren, um Ärger zu vermeiden. Doch grundsätzlich müssen die Hausbewohner ebenso wie die der umliegenden Gebäude den vom Kinderspielplatz ausgehenden Lärm dulden und sind auch nicht zu einer Mietminderung berechtigt. Auch Schulkameraden und Nachbarskinder dürfen zum Spielen auf den privaten Spielplatz oder die gemeinschaftliche Grünfläche mitgebracht werden, da kein Kind gezwungen werden kann, allein zu spielen. Ein entsprechendes Verbot in der Hausordnung wäre folglich unwirksam. Gleiches gilt für allzu rigide Ruhezeiten. So ist es Kindern bis zu zwölf Jahren durchaus gestattet, den privaten Spielplatz auch in der Mittagszeit und abends nutzen – wenngleich sie dabei leise sein sollen. Die Mittagszeit vom Spielen auszuschließen, würde für kleinere Kinder insbesondere an kurzen Wintertagen eine unbillige Härte darstellen, so die meisten Gerichte. Schließlich ist auch ein allgemeines Sonntagsspielverbot nach Auffassung der Richter eine unzumutbare Einschränkung und damit eine unzulässige Bestimmung in der Hausordnung.

Ganz anders jedoch, wenn der Mietvertrag den Mietern und damit auch den Kindern generell die Nutzung der Außenanlagen und das Betreten von Garten- und Rasenflächen verbietet - was leider auch bei großen Anlagen häufig der Fall ist. Denn grundsätzlich binden solche Vereinbarungen den Mieter, auch dann, wenn das Verbot unnütz und willkürlich erscheint. Eltern und Kindern bleibt in diesem Fall meist nur der Weg in den nächsten Park oder zum nächsten Spielplatz.

http://www.mieterverein-muenchen.de/mietrecht/Mietrechtsthemen/kinder1.htm

Vielzuvielzuvielzuviel Text .... Kindern sollte auf jeden Fall eine Spielmöglichkeit im Wohnbereich geschaffen worden sein, sonst muß es Ärger geben..!

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@DirkWalther

gesetze sind nunmal viel text und so schaut die regel eben aus.

wollte es ihr ja auch nur aufzeigen.

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